Haus zu verkaufen!

Ja, Ihr habt richtig gelesen!
Nachdem sich herausgestellt hat, dass unser Budget zu knapp kalkuliert war um alles kurzfristig fertig zu bekommen und unsere schöne Aussicht in Richtung Süden durch die Häuser unserer Nachbarn verbaut wurden, hatten wir schon die ersten Zweifel an unserer damaligen Entscheidung!

Jeden Abend mit dem Wissen ins Bett zu gehen, dass man noch viele Jahre die Verbindlichkeiten abtragen darf und die Gebühren und Abgaben schön weiter steigen: das war letztendlich alles zu viel!
Der letzte, große Urlaub liegt auch schon lange zurück. Thailand … Gott, was war das schön! Am Strand und / oder unter Palmen liegen! Was gibt es Schöneres??? Mit dem Haus? Aktuell undenkbar! Da wird jeder Euro in Steine, Technik, Pflanzen, Erde oder sonst was investiert!
Und das nervt!

Aus diesem Grund haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen das Projekt Hausbau knapp 2 Jahre nach unserem Einzug wieder zu beenden!
Mit etwas Glück kommen wir bei der aktuell großen Nachfrage auf dem Immobilienmarkt und dem gestiegenen Bodenrichtwert unterm Strich mit einer schwarzen Null aus dem „Projekt“.
Drückt uns die Daumen!

Danach heißt es dann „das Leben genießen“!
Im Sommer im Garten auf der Liege liegen oder ein paar Runden im Pool drehen, das Plätschern des kleinen Brunnens genießen oder spontan den Grill anwerfen…

So … wer’s bis jetzt nicht bemerkt hat: APRIL APRIL! 😀 😀 😀

Wir denken natürlich im Traum nicht daran unser Haus zu verkaufen! Aber schön, dass Ihr ernsthaft daran geglaubt habt 😉

Plissees

Vor einiger Zeit hatten wir euch gebeten, uns eure Erfahrungen zum Thema Plissees mitzuteilen. Wo bekommt man die günstig, worauf muß man achten??
Ein Bekannter hatte uns diese Seite hier empfohlen und wir haben gedacht, wir testen es einfach mal. Also alles genau durchgelesen, den Konfigurator mit allen nötigen Informationen gefüllt und dann noch die verschiedenen Variablen ergänzt…sprich welches Material die Fenster haben, welche Befestigung wir möchten, blickdicht oder nicht, etc.
Und dann kann man aus verschiedenen Vorschlägen wählen. Wir haben erstmal nur ein Plissee zur Probe bestellt, weil wir uns nicht sicher waren, ob wir alles richtig gemacht haben, bzw. auch weil wir uns erstmal einen Eindruck über die Qualität verschaffen wollten.
Was man nicht unterschätzen darf, Plissees die extra nach speziellen Maßen angefertigt werden müssen, kosten natürlich mehr, als ein Plissee aus dem Katalog. Unsere Fenster haben aber keine Standartmaße und daher hatten wir keine wirklich andere Alternative.
Wir wollten nicht in die Fensterrahmen bohren und haben uns deswegen für eine Montage mit Spannschuhe in der Glasleiste der Fenster entschieden. Das ist ganz einfach und man muß keine Löcher bohren. Der Rahmen wird an der gewünschten Stelle mit Alkohol gereinigt, dann wird das Klebepad aufgeklebt und nach 24 Stunden kann dann alles montiert werden.
Die ersten Klebepads waren unserer Meinung nach nicht ganz so gut. An einigen Stellen haben die Pads sich nach 3-4 Wochen gelöst und somit saß das Plisssee nicht mehr richtig. Man kann die Klebepads zwar nachbestellen, aber es ist ja schon ärgerlich. Mittlerweile wurde aber der Hersteller bei den Pads gewechselt und die Neuen halten (bei uns zumindest) super gut. Das komplette Klebeset kostet bei Handelsring nochmal extra und ist definitv auch nicht gerade billig. Wir sind aber im Internet bei Amazon fündig geworden und haben da die kostengünstigere Variante gefunden. 😉
Wir haben uns hauptsächlich braune Plissees bestellt, aber wir haben auch in zwei Räumen farbige Plissees. Bisher haben wir sie im EG im Bad, in meinem Arbeitszimmer und an den Fenstern im Wohnzimmer. Oben im DG haben wir sie im Gästezimmer, Schlafzimmer und in Jochens Arbeitszimmer.
Zur Sonnenseite hin haben wir Plissees mit Sonnenschutz auf der Rückseite. D.h. das Plissee hat eine Perlmutt-Beschichtung auf der Rückseite, durch die das Plissee einen großen Teil des Sonnenlichts reflektiert und so auch an heißen Tagen für ein angenehmes Raumklima sorgt.
Evtl. folgen im EG in der Küche und in den kleinen Seitenfenster des Erkers noch weitere Plissees. Aber das ist nicht ganz so dringend. Diese Fenster gehen zwar nach hinten in den Garten raus, aber von dem kleine Weg auf der anderen Bachseite, schützt uns noch eine Reihe von Bäumen und Büschen, so dass die Spaziergänger im Frühjahr, Sommer und Frühherbst nicht wirklich bei uns reinschauen können. Außerdem denken wir, wenn uns jemand beim Kochen und Essen beobachten will, dann muß ihm wohl wirklich arg langweilig sein. 😉

So und zum Schluss wie immer noch ein paar Fotos.

 

Energie-Bilanz 2015

Da wir die monatlichen Verbrauchswerte regelmäßig dokumentieren, wussten wir es schon seit dem 1.1.2016, aber wir wollten noch die Jahresabrechnungen der Versorger abwarten.
Im Jahr 2015 hatten wir ca. 350 kWh mehr Verbrauch als Ertrag.
Bedeutet konkret:
Durch unsere Fotovoltaik-Anlage haben wir 3.844 kWh Strom produziert. Davon haben wir 1.643 kWh selbst verbraucht (direkt oder via Batteriespeicher) und 2.201 kWh eingespeist.
Von den Stadtwerken haben wir 814 kWh „Haushaltsstrom“ bezogen. Der Zähler der Wärmepumpe zeigt für 2015 einen Verbrauch in Höhe von 1.750 kWh an.

Verbrauchsdiagramm2015

Verbrauchsdiagramm 2015

Betrachtet man die Monatswerte, wird sehr schnell klar, dass es in Deutschland Jahreszeiten gibt 😉
Wer ganz genau hinsieht, der kann auch erkennen, dass wir einen „kalten“ Mai hatten. Der Herbst kam pünktlich im Oktober und der November, vor allem aber der Dezember, waren erstaunlich mild.

In Zahlen ausgedrückt: Wir haben 3844 kWh Strom produziert und 4207 kWh Strom verbraucht. Macht ein Minus von 363 kWh.
In Anbetracht der Tatsache, dass, im Vergleich zum Jahr 2014, als wir im Mai eingezogen sind, 4 „Verbrauchsmonate“ mehr in die Kalkulation einfließen, sind das noch richtig gute Werte.

In € ausgedrückt kann sich unser Ergebnis auch sehen lassen! Wir hatten in 2015 im Vergleich zu 2014 zwar einen höheren Verbrauch, allerdings war unser Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms wesentlich höher, da unser Batteriespeicher richtig funktionierte.
Letztendlich bleiben die monatlichen Abschlagszahlungen für den Strombezug und die Vergütung für die Einspeisung gleich.
Die detaillierte Aufdröselung der Zusammensetzung unserer Stromrechnung(en) ersparen wir Euch besser. Aufgrund der unterschiedlichen Grundpreise und unterschiedlichen Preise pro kWh für normalen Strom, Wärmepumpenstrom im Haupttarif oder im Nebentarif wäre das doch etwas komplexer. 😉

Auf den Punkt gebracht:

  • Abschlagszahlung für normalen Strombezug: 33 €
  • Abschlagszahlung für die Wärmepumpe: 49 €
  • Vergütung für Einspeisung: 28 €

Macht unterm Strich monatliche Energiekosten in Höhe von 54 €
Das kann sich doch sehen lassen 🙂

Jetzt wissen wir auch, dass es sich für uns nach jetzigem Stand nicht lohnt den Wärmepumpentarif zu kündigen und auf einen einzigen Stromzähler zurückzugehen. Wie aus der obigen Grafik erkennbar, braucht die Wärmepumpe dann am meisten Strom, wenn sowieso fast nichts über die Fotovoltaik rein kommt. Da müssten wir wohl das ganze Dach mit Modulen vollmachen und statt einem gleich 2 oder 3 Batteriespeicher aufstellen. Also … lohnt sich nicht! Aber: wir werden das im Auge behalten. Sobald sich die Parameter ändern und z.B. der Preis für den Wärmepumpentarif steigt, werden wir das noch einmal durchrechnen (müssen).

Beim „normalen“ Strom sieht’s eigentlich ganz gut aus. Hier haben wir einen Autarkiegrad von 67% erreicht. Ein Blick auf das nachfolgende Bild zeigt eindeutig: der Batteriespeicher bringt im Januar gar nichts (da war er im „Wintermodus“, den es mittlerweile zum Glück nicht mehr gibt). Februar, November und Dezember sind auch eher bescheiden. Dafür könnten wir von April bis September quasi ohne die Stadtwerke leben 😉

Stromverbrauch2015

Stromverbrauchszusammensetzung 2015

Bei der Gelegenheit gleich noch die Berechnung des Energiebedarfs. Laut erster WeberHaus-Berechnung haben wir pro Jahr einen Endenergiebedarf von 12,7 kWh pro m². Aufgrund unserer Änderungen im Projekt (Fenster, Haustür, etc.) gab’s am Ende noch mal eine neue Berechnung. Da kam wir dann auf 11,x. Da ich den genauen Wert jetzt nicht habe, gehen wir einfach mal von 12 kWh pro m²und Jahr aus. In der Theorie verbrauchen wir 2076 kWh pro Jahr. Wie bereits erwähnt hat die Wärmepumpe im letzten Jahr 1.750 kWh verbraucht.
Jetzt haben wir jedoch nicht nur eine Wärmepumpe, sondern auch Handtuchheizkörper im Bad, deren Stromverbrauch über den normalen Stromzähler erfasst wird. Eine explizite Verbrauchserfassung der beiden Heizkörper gibt es nicht. Korrekterweise gehört diese Wärmezufuhr mit in die Energiebilanz.
Wirft man einen schnellen Blick auf den Jahresverbrauch (Grafik über diesem Absatz), dann kann man das jedoch leicht abschätzen: im Normalfall liegt unser „gewöhnlicher“ Stromverbrauch im Monat bei 150 bis 175 kWh. Im Januar, Februar, März und merkwürdigerweise auch im Mai lag er klar darüber. Im Januar bei über 300, Februar ca. 230, März ca. 220 und im Mai wieder bei 200. Summiert man die Abweichung vom Mittel erhält man Pi mal Daumen ca. 300 kWh.
Nehmen wir den Wert einfach mal als gegeben hin, obwohl wir der Meinung sind, dass der Mehrverbrauch in der „dunklen Jahreszeit“ zum Teil auch von TV, Playstation, Licht & Co stammt und nicht nur doch den zusätzlichen Betrieb der Handtuchheizkörper.
Damit landen wir bei 1750 kWh + 300 kWh = 2050 kWh bzw. umgerechnet 11,85 kWh pro m² und Jahr für das Thema „Warm im Haus“ und „Warmwasser“.
Das nenne ich mal eine Punktlandung!

Damit lässt es sich doch leben 😉

Das Kind im Mann

Während der Artikel zur Terrasse entstand, fiel uns auf, dass wir noch gar nichts über die Garten-Drainage geschrieben haben.
Das können wir so natürlich nicht stehen lassen:

Offenbar hatten wir unsere Terrasse doch zu spät bestellt. Im Juli war es soweit: Bauherrin und Bauherr hatten Urlaub, wollten die Terrasse in Angriff nehmen, nur die Terrasse war nicht da!
Eigentlich kein Drama, aber wenn man sich extra frei nimmt um das Projekt umzusetzen oder es zumindest anzufangen, dann ist das schon sehr, sehr ärgerlich!

Jetzt hätten wir uns auch kurzfristig in den Flieger setzen können, um uns irgendwo auf der Welt (möglichst weit weg) die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Aber irgendwie will man mit der Außenanlage auch voran kommen. Obwohl die Vorstellung mit Cocktail in der Hand und dem Hintern auf einer gepolsterten Liege unter Palme mit Sicht auf das weite Meer zu liegen – das hätte schon was 🙂

Allerdings fiel es uns nicht sonderlich schwer einen Plan B auszugraben:
Unser Aushub-Hügel wurde 1-2 Monate vorher verteilt, so dass unser Garten größtenteils eben war. Auch wenn bereits das erste „Unkraut“ wuchs, stand das Wasser nach einem Regenschauer teilweise tagelang auf der Fläche. Selbst bei ganztägigen Sonnenschein blieb der Boden übersättigt.
Auf den Punkt gebracht: wenige Meter oder sogar Zentimeter unter der obersten Erdschicht befindet sich eine mehrere Meter dicke Lehmschicht, die größtenteils Wasserundurchlässig ist. Am Ende des Grundstücks fliest ein Bach.
Das erklärt, weshalb der Mutterboden übersättigt ist.

Da wir mehr als nur Moos und Hortensien im Garten haben wollen, musste etwas getan werden.
Okay … und ein klein wenig Spaß wollte sich der Bauherr auch gönnen. Und wie macht man das am Besten? Man(n) leiht sich für ein Wochenende einen kleinen Bagger 🙂

Okay … am Ende wurde es natürlich ein Kompromiss. Der Bauherr bekommt „seinen“ Bagger für ein Wochenende. Allerdings wird nicht nur planlos gebaggert, sondern eine Drainage für den Garten erstellt.
Unser Glück: da wir unser Oberflächenwasser in den Bach entwässern dürfen, mussten wir uns auch keine Gedanken darüber machen, wie wir das Wasser los werden. In die normale Kanalisation darf das in den meisten Gemeinden in Deutschland nämlich nicht.
Also: falls Ihr derartiges plant: vorher informieren!

So sah unser Plan aus:
DrainageplanDa die Fläche ca. 400m² groß ist, müssten wir die Drainage eigentlich anders verlegen. Man hätte dann nicht mehr den zentralen Strang, auf den die „Ärmchen“ zulaufen, sondern eine U-Form, wobei die „Ärmchen“ jeweils nach links und nach rechts laufen.
Schwer zu erklären, aber es lässt sich auch hier nachlesen.
Allerdings wäre der Aufwand höher. Außerdem müsste man an beiden Grundstücksgrenzen und nahe des Bachs baggern. Letztendlich erschließt sich für uns der Vorteil der größeren Lösung nicht. Bei großen Flächen und starkem Regen ist der „Mittelstrang“ der Flaschenhals, durch den sämtliches Wasser muss. Bei der großen Lösung gäbe es 2 Hauptableitungen (die dann am Ende aber direkt aufeinander zulaufen um dann im 90°Winkel abzufließen). Was ist da besser?
Da wir nicht vor haben einen Sumpf trocken zu legen, haben wir beschlossen, die „kleine“ Variante für Flächen bis 300m² zu errichten.

Die benötigten Materialien sind gar nicht mal so teuer. Dafür um so schwerer und unhandlicher.
Neben dem bereits erwähnten Bagger braucht man:

  • Splitt oder feinen Schotter um der ausgehobenen Graben einige cm hoch aufzufüllen. So lässt sich auch das benötigte, durchgängige Gefälle der Drainage leichter errichten
  • Ausreichend Drainage-Rohre (von uns liebevoll „Zini“ genannt)
  • T-Stücke, Verbinder und Y-Stücke um die Seitenarme der Drainage am Hauptstrang anzuschließen und um die einzelnen Stücke zu verbinden
  • Endkappen um die Enden der Drainage zu verschließen
  • Einleitung mit Froschklappe
  • Filterstrumpf für das Drainagerohr (Alternativ: Drainagevlies)
  • Kies, um eine Filterschicht um das verlegte Drainagerohr zu schaffen

Unsere ungefähren Kosten blieben im überschaubaren Bereich. Der 1,8t Kompaktbagger hat uns über das (verlängerte) Wochenende ca. 170 € gekostet (inkl. Anlieferung, Abholung und geduldiger Einweisung 🙂 ). An dieser Stelle ein Dankeschön an die Fink Baumaschinen, die nicht nur wesentlich günstiger als „die großen“ Verleiher waren. Nein, hier wurde man freundlich beraten („für was brauchen Sie denn einen Bagger?“; „Den Mini-Bagger würde ich als Anfänger nicht nehmen – der ist wesentlich komplizierter zu bedienen, weil…“; „Dann gebe ich Ihnen noch eine Tieflöffelschaufel mit, damit geht das Graben ziehen wesentlich schneller…“). Am Ende gab’s noch eine ausführliche Einweisung inkl. Erklärung wie die Schaufel zu wechseln ist. Das war echt außergewöhnlich

Zurück zu den Kosten … Bagger 170 €, Diesel für den Bagger 10 €, 100m NW80 Drainagerohr ca. 130 €, 100m Drainagefilterschlauch ca. 120 €, Auslaufrohr mit Froschklappe ca. 30 €, Verbindungs- Übergangsstücke und Endkappen ca. 100 €, Splitt und Kies (inkl. Anlieferung) ca. 350 €.
Macht in Summe ca. 910 € … mit Getränke für den Baggerfahrer (Bauherr) und irgendwelchen Kleinteilen, die ich jetzt sicher vergessen habe wären das also um die 1.000 €

Aber zurück zu dem, um das es hier eigentlich geht: dem Bagger 😀
Anfangs war der Bauherr noch etwas zögerlich und zurückhaltend … da gibt’s so viele Hebel und Schalter. Dann ist das auch noch ein Kettenfahrzeug. Das Teil hat richtig Kraft und kann richtig was kaputt machen…
Aber die erste Nervosität legte sich schnell 😉
Kaum war der Mitarbeiter des Bagger-Verleihs verschwunden, wurden sämtliche Funktionen des Baggers in der eigenen Zufahrt getestet. Anschließend ging es im Höllentempo (max. 4 km/h) über die Wiese des (damals) unbebauten Grundstücks und ab in den Garten „hinterm Haus“. Dort sollte, genau wie geplant die gerade Hauptleitung von der Terrasse bis zum Bach gebaggert werden. Dazu wurde die Linie extra mit Sand markiert und Anfang und Ende jeweils mit kleinen Holzpflöcken versehen.
Aber sagen wir’s mal so … wenn man zum ersten Mal baggert, dann fällt es nicht ganz so leicht einen geraden Graben auszuheben. Da wir am Bach angefangen haben zu graben und uns in Richtung Haus „hochgegraben“ haben, sind die ersten 5m der Grabung etwas schief, so dass dieser Fehler mit einer „kleinen“ Kurve korrigiert wurde. War so ja auch im Plan vorgesehen … siehe oben … *räusper* 😉

Da ein Gefälle zu errichten war, mussten wir am unteren Ende fast 2m tief graben. Im Bereich der Terrasse war’s dann nur noch ein halber Meter. Trotzdem war es wesentlich einfacher 2m tief in Erde zu baggern als in einer großen Schotterfläche 0,5m bis 0,75m tiefe Gräben auszuheben. Der Schotter rutschte einfach immer wieder nach. Und durch die Planung mit mehreren „Drainageärmchen“ im Bereich der Terrasse wurde irgendwann der Platz für die Lagerung das „Aushubs“ knapp.
Aber auch im hinteren Bereich gab es ein paar Probleme. In der Nähe des Bachs war die Erde teilweise so feucht, dass sie nicht freiwillig aus der Schaufel wollte. Normalerweise ruckelt man dann an sämtlichen Hebeln, bis der Klumpen raus fällt. Aber manchmal ging das einfach nicht! Also musste man aus dem bequemen Fahrerhäuschen aussteigen und die Erde mit Gartenwerkzeugen überreden, die Baggerschaufel zu verlassen.

Nach etwa zwei Stunden Bagger-Erfahrung setzt dann der männliche Übermut ein. Und so kam es, dass ich beim „routinierten“ Arbeiten während einer 180° Drehung die Baggerschaufel nur wenige cm über den Zaun der Nachbarn bewegte. Völlig unabsichtlich. Das passierte einfach. Im Gegensatz zu mir blieb die Nachbarin ganz entspannt und kümmerte sich um Ihren Sohn, für den der Bagger in Nachbars Garten natürlich DAS Highlight des Wochenendes war! 😉
Nach diesem Erlebnis war ich jedenfalls wieder geerdet und baggerte vorsichtiger weiter.

Die Anziehungskraft des Baggers macht aber auch vor größeren „Jungen“ nicht halt. Kaum hatte der Bauherr ein paar Bilder an den Arbeitskollegen geschickt, stand dieser schon im Garten und wollte auch unbedingt mal Baggerfahrer sein.
Der Kollege musste nach 1,5h mit Bier und sehr guten Argumenten aus dem Führerhaus des Baggers gelockt werden 😀
Refinanzierung der Baumaßname? Wäre kein Problem gewesen … Stündchen baggern 50€ 😉

Irgendwann waren (leider?) alle Gräben ausgehoben und der Bagger hatte seinen Job erledigt.
(Das hielt den Bauherren jedoch NICHT davon ab den Bagger das restliche Wochenende gelegentlich anzuwerfen um damit ziellos über die Wiese zu fahren oder den Aushubberg der Zufahrt planlos anzubaggern 😀 )
Im nächsten Schritt wurde das Drainagerohr Stück für Stück verlegt. Da das gelbe Rohr vermutlich monatelang in Rollenform in irgend einem Lager steht, nimmt es diese gekrümmte Form gerne wieder ein. Und das immer und immer wieder! Das nervt! Aber so richtig!!! Man muss jedes Stück temporär mit Steinen beschweren, damit die Enden des Rohrs nicht aus dem Graben springen und man (als Träger des anderen Endes) wie von einer wilden Python angefallen wird.
Am Ende lagen die Drainagerohre alle brav in den Gräben und warteten darauf mit Kies bedeckt zu werden. Eigentlich hätten wir hierfür auch gerne den Bagger genommen, allerdings lag der Kies noch in der Zufahrt (also ca. 50 Fahrmeter entfernt). Selbst wenn wir die große Schaufel genommen hätten, hätte das eine gefühlte Ewigkeit gedauert. Unterwegs hätten wir sicher noch einen Teil der Ladung verloren (unebene Wiese). Und dann war da noch das Problem mit dem Aushub. Den hatten wir links oder rechts und teilweise auch links und rechts vom Graben gelagert. Da hätte man sich mit dem Bagger erst einmal einige „Passagen“ graben müssen.
Der Teil wurde dann wieder in Handarbeit und mit der Schubkarre erledigt. Aber auch das geht … einfach jeden Tag (nach der Arbeit) 15 – 20 Schubkarren voll Kies in den Garten karren. Am Wochenende auch gerne mal 2x 15-20 Schubkarren voll. Dann sind die ca. 10 Tonnen Rheinkies in knapp 2 Wochen auch verschwunden. 😛
Am Ende hatten wir noch so viel davon, so dass wir den restlichen Kies zum Auffüllen des Bereichs zwischen Haus und Randsteinen, also dem Spritzschutz, nutzen konnten. Ob das für immer so bleibt, oder ob wir da irgendwann noch Zierkies darauf verteilen wird die Zeit zeigen.

Jetzt muss die Grabenlandschaft wieder eingeebnet werden. Wie macht man das am besten? Da bräuchte man ja … oh … einen Bagger 😉

Nachfolgend noch ein paar Fotos von vom „Tag des Mannes“:

Regendusche entkalken

Obwohl wir mit 1,44mmol/l bzw. 8 °dH noch „weiches“ Wasser haben, verkalkte der mit Deckenauslass montierte Duschkopf der Regendusche in den letzten 1,5 Jahren Zusehens.
Da es sich bei dem schönen Stück allerdings nicht um ein Baumarkt-Modell handelt, sondern eher im oberen Preissegment angesiedelt ist, gibt es natürlich die Möglichkeit die eigentlichen „Düsen“ vom Kalk zu befreien.
Was anscheinend nicht bedacht wurde: nach dem Duschen bleibt an den Düsen ein dünner Film Wasser übrig, der sich bevorzugt an der verchromten Platte um die einzelnen Düsen ansammelt und Kalkrückstände hinterlässt.

Nach ca. 1,5 Jahren Betrieb bildeten sich rund um die Düsen kleine, ca. 1mm „dicke“ Kalkkreise. Der Versuch diese mit diversen Badreinigern und Kalklösern zu entfernen brachte nur minimale Besserung. Der alte Trick mit eingeweichten Küchentüchern, die man einfach drum wickelt, funktionierte auch nicht wirklich. Dafür scheint die Fläche einfach zu groß zu sein.
„Irgendwann schraub‘ ich das Ding einfach ab und leg‘ es für ein paar Minuten in verdünnte Zitronensäure“ sprach der Bauherr.
Problem: das Ding will nicht ab! Das Gewinde soll gegenläufig sein, damit man die Verlängerung nicht abschraubt, wenn man die Regendusche anbringt. Also müsste es ja auch problemlos ab gehen!
Ne, will nicht!
Fazit nach mehreren Versuchen: ich will die Wasserleitung in der Decke auch nicht beschädigen. Ergo: die Regendusche bleibt dran.

Also greift Plan B:
Dusche-entkalken-1 Dusche-entkalken-2

 

 

 

 

 

 

 

🙂 😀 🙂
In der obersten Kiste befand sich verdünnte Zitronensäure und handwarmes Wasser.
(In den unteren Kisten die Weihnachtsdeko, die noch auf den Dachboden muss)
Nach 30 Minuten wurde das Wasser gegen klares Wasser getauscht. Läuft… 😀

Kommentar-Funktion angepasst

Status

Wir haben uns schon gewundert weshalb die Zahl an Kommentaren nachgelassen hat.
Nachdem ich selbst kommentieren wollte und feststellen musste, dass es wahnsinnig oft passiert, dass das Captcha-Plugin einen Timeout meldet, musste sich was ändern 😉

Jedenfalls ist die Kommentar-Funktion ab sofort so gestaltet, dass man den Kommentar normal schreiben kann und man erst zur Eingabe eines Captchas aufgefordert wird, wenn der Kommentar als möglicher Spam eingestuft wird. Gibt das System grünes Licht, dann gibt’s erst gar kein Captcha!

Ich hoffe das erleichtert das Kommentieren…

Terrasse in Eigenregie Teil 2

Um ehrlich zu sein: unser Projekt „Terrasse in Eigenregie“ hat den geschätzten Zeitrahmen ordentlich gesprengt. Die geschätzte Dauer war schon verstrichen, da lagen gerade einmal 4 Dielen bzw. 2 Reihen.
Bis überhaupt die erste Diele mit der Unterkonstruktion verschraubt werden konnte, musste, wie schon berichtet, die Unterkonstruktion fertig sein.
Am Ende kamen da stolze 159,5m Aluminium-Unterkonstruktion zusammen. Die mussten ja auch erst mal mit den Betonplatten verschraubt werden. Und dann gab’s ja auch noch unseren Spritzschutz, den wir auch im Bereich der Terrasse angelegt hatten.
Das Problem: Die Alus hätten als letzten Auflagepunkt den Betonstein direkt vor dem Randstein für den Spritzschutz. Bestenfalls lägen die Alus direkt auf dem Randstein auf. Von dort wären es weitere 25cm bis zum Sockel. Jetzt gilt Aluminium eher als stabil und unnachgiebig, trotzdem wollten wir die Terrasse keine 20-25cm halbseitig „in der Luft“ hängen lassen.
Um das Problem zu lösen, haben wir in den Zwischenraum zwischen Haus und Randstein jeweils so genannte Terrassenstelzlager gestellt, ausgerichtet, in der Höhe justiert und mit den Alus verschraubt.
Auf der Seite in Richtung Garten war das alles kein Problem. Da lag die komplette Unterkonstruktion auf Betonplatten. Nur ganz ans Ende, an den überhängenden Teil, stellten wir ein Stelzlager.
Kniffliger war es da bei der Unterkonstruktion seitlich vom Haus. Da verläuft die Unterkonstruktion parallel zur Hausmauer. Folglich musste die Unterkonstruktion ca. 3,5m „über“ den Spritzschutz geführt werden und auf entsprechende Stelzlager gestellt werden. Damit das alles dauerhaft hält, muss man sich hierfür schon etwas Zeit nehmen.
Nachdem die Unterkonstruktion fertig war, dachten wir, dass der zeitraubende Teil hinter uns läge. Da wussten wir aber noch nicht was noch auf uns zukommen sollte.

In der Theorie war alles ganz einfach: Dielen nach Plan auf die Unterkonstruktion legen, ggf. kürzen und dann verschrauben. Das ganze macht man so lange, bis keine Dielen mehr da sind und tataaaaaaaa …. fertig!
Okay… ganz so leicht war es dann doch nicht!
In der Theorie gliederte sich unsere Terrasse in 3 Teilbereiche:

  • die große, rechteckige Fläche vor dem Erker bis zum Garten mit ca. 9m Seitenlänge.
    Dort werden abwechselnd 4m und 5m lange Dielen verlegt. Das ist der Bereich, wo man ohne große Mühe richtig Meter machen kann!
  • die Fläche links vom Erker
    Dort wechseln sich 4m und 2,9m lange Dielen ab. Da der Bereich jedoch ca. 0,5m schmaler ist, muss in jeder Reihe eine Diele gekürzt werden.
  • die Fläche „neben“ dem Haus. Da es die Südseite ist, wollten wir die Terrasse um die Ecke herum ziehen, so dass man auch über die südliche Wohnzimmer-Terrassentüre auf die Terrasse kommt. Dort sollte die Terrasse 2m breit werden. Also haben wir 4m lange Dielen bestellt und „halbiert“. In der Realität waren es dann doch nur ca. 1,95m statt 2m, so dass man jede Diele nach dem Teilen noch anlegen, markieren und auf die endgültige Länge kürzen musste.

Vermutlich lässt sich schon erkennen was etwas nervte: erst schleppt man die echt schweren Dielen in den Garten, markiert, schleppt wieder zurück in die Garage und sägt zu. Dann geht’s wieder zurück in den Garten. Wenn man sich vermessen hat, dann gibt’s noch eine Extrarunde 😉
Und selbst wenn nichts geschnitten werden musste: die 5m langen Dielen waren echt super-heavy!!!

Ach ja: eine witzige Erfahrung durften wir auch noch machen:
Um unsere Wunsch-Terrasse umsetzen zu können, musste eine Diele der Länge nach geschnitten werden. Es handelt sich um den Übergang der Fläche links vom Erker und der „großen“ Fläche vor dem Erker. Damit alles passt musste an einem 5m langen Brett auf einer Länge von ca. 3m ein 8cm breites Stück abgetrennt werden.
Und womit macht man das? Klar: mit der Stichsäge! Extra hierfür haben wir uns im Baumarkt 3 passende und für bis zu 3cm dickes Hartholz geeignete Sägeblätter gekauft. Die erstem 20 – 30cm des Schnitts gingen wie durch Butter. Die nächsten 20 – 30cm gingen schon schwerer. Und danach ging fast gar nichts mehr. Mehr als 1m mit einem Schneideblatt war nicht drin. Eher weniger! Am Ende genügten die 3 Sägeblätter nicht. Zum Glück hatten wir noch ein paar ältere Sägeblätter mit denen wir den Schnitt vollenden konnten.
Aber wer hätte das gedacht, dass ein Schneideblatt nach wenigen cm schon schlapp macht. Völlig faszinierend!
Die Kappsäge ist auch nach geschätzten 100 Schnitten noch top. Da merkt man keinen Unterschied!

Kommen wir zum zweiten Verzögerungspunkt: Schrauben!
Sagen wir’s mal so … jede Diele wird an der kreuzenden Unterkonstruktion mit einem Clip und einer Schraube verschraubt. Also: mit jeder einzelnen Latte. Das macht auf der großen, ca. 9m breiten Fläche 34 Clips und Schrauben pro Reihe!
Auf der große Fläche sind das alleine 14 Reihen. Macht schon mal 476 Schrauben. Insgesamt haben wir ca. 750 Schrauben für das Deck verbraucht. Da wir das Loch für die Schraube in die Alu-Unterkonstruktion vorbohren mussten, waren das ca. 1.500 Schraub- bzw. Bohrvorgänge!
Zum Glück hatte ich „vollumfängliche“ Unterstützung durch einen Arbeitskollegen. An dieser Stelle noch einmal Danke für die Hilfe und den genialen Akkuschrauber!

Irgendwann war es dann soweit! Die letzte Reihe lag und musste nur noch verschraubt werden. Vorher mussten die noch überstehenden Alus gekürzt werden. Im Anschluss konnten die Dielen verschraubt werden. Leider haben wir aktuell nur Fotos vom Zeitpunkt vor dem Kürzen der Alus. Als alles fertig war, war es einfach schon zu dunkel.

Trotz Dunkelheit tanzten wir vor Freude über die fertige Terrasse! Und da war er wieder: der unendliche Stolz ein Projekt, an dem man selbst hart gearbeitet hat, abgeschlossen zu haben 🙂

Was kostete der Spaß jetzt?

  • Schotter und Feinsplit für die Terrassenfläche inkl. Lieferung
    ca. 300 €
  • Rüttelplatte für einen Tag
    30 €
  • Terrassen-Dielen (Vollprofil), Alu-Unterkonstruktion, Alu-Einsteckverbinder, Schrauben und Clips, Stelzlager und Unterlagepads inkl. Lieferung
    ca. 3.050 €
  • Nachlieferung Alu-Unterkonstruktion, Alu-Einsteckverbinder inkl. Lieferung
    ca. 310 €
  • Nachbestellung Clips und Schrauben
    ca. 60 €
  • Edelstahlschrauben und Dübel für die Unterkonstruktion
    ca. 150 €
  • Kleinigkeiten (Edelstahlschrauben für Terrassenstelzen und Alus, Unterlagepads, Metallbohrer, Kegelsenker, etc.)
    ca. 100 €

Macht in Summe die gerade Zahl von 4.000€
Geplant bzw. gerechnet hatten wir mit max. 5.000€; d.h. wir haben jetzt noch ca. 1.000€ zur Verfügung um, wie bereits geplant, im Frühjahr eine Umrandung / Einfassung um die Terrasse zu errichten und ein paar Spots im Randbereich der Terrasse einzusetzen. Könnte knapp werden, aber Ihr wisst ja selbst wie es mit den Budgets ist 😉

Edit der Bauherrin: Und ich möchte nochmal ein extra DANKESCHÖN los werden. Einmal natürlich an den lieben „Arbeitskollegen“, der uns wirklich doll geholfen hat. Und dann auch an den besten Bauherren den es gibt. 😉 Ich konnte nämlich eigentlich fast gar nicht helfen, da ich zwischenzeitlich im Krankenhaus lag und krank geschrieben war. Darum ist das „wir“ in diesem Bericht auch eigentlich nicht ganz korrekt… 🙂

So, jetzt die versprochenen Bilder:

Terrasse in Eigenregie

Nachdem Sockel und Spritzschutz am Haus fertiggestellt wurden, sollte das Projekt Terrasse in Angriff genommen werden. Eine WPC-Terrasse sollte es werden. So viel war recht bald klar. Wieso?
Eine gepflasterte Terrasse, wie es der Garten- & Landschaftsbauer, der unseren Aushubberg verteilt hat, empfohlen hatte, kam für uns nicht in Frage. Das geht zwar schnell und ist unkompliziert, aber es gefällt uns einfach nicht.
Wenn es nach dem Bauherren ginge, dann hätten es auch Natur- oder Feinsteinzeugplatten sein können. Hier griff jedoch das Veto-Recht der Bauherrin.
Also kam das Thema „Holz“ auf den Tisch. Allerdings scheint es bei Naturholz so zu sein, dass man bei preislich akzeptablem Material mehrfach im Jahr pflegend eingreifen muss. Ansonsten splittert das Holz, graut aus und wittert sehr schnell.
Wenn man darauf verzichten möchte, dann bleiben eigentlich nur die Thermo-Esche, sibirische Lärche, Bangkirai oder andere Tropenhölzer. Sibirische Lärche und Tropenhölzer kommen für uns grundsätzlich nicht in Frage. Das deckt sich einfach nicht mit unserer Einstellung!
Und bei Thermo-Esche landet man dann sehr schnell bei 100 – 120 € pro m². Allein für das Deck. Ohne Unterkonstruktion und Co. lägen wir dann bei unserer ca. 45m² großen Terrasse bereits bei knapp 5.000€ – die Summe wollten wir eigentlich für das komplette Projekt in die Hand nehmen!
Also sind wir beim WPC gelandet. Zuerst natürlich beim billigen WPC, das man an allen Ecken und Ende und auch im Internet bekommt. Da werden Preise im Bereich von 25 € pro m² aufgerufen. Klingt verlockend, läuft aber meistens auf „wer billig kauft, kauft zweimal“ hinaus.
Für uns kam Hohlkammer-WPC nicht in Frage, da hier ein Gefälle von 2-3% zwingend erforderlich ist. Beachtet man dies nicht, beeinträchtigen Regen- und Kondenswasser die Haltbarkeit der Dielen und die Lebensdauer sinkt beträchtlich. Da unsere längste Seite der Terrasse stolze 9m lang ist, hätten wir einen Höhenunterschied von 20cm. 😕
Um es abzukürzen: wir haben uns für 20,5cm breite Vollprofil-WPCs-Dielen entschieden. Bei der Unterkonstruktion haben wir auf WPC verzichtet und stattdessen das nur unwesentlich teurere Aluminium gesetzt. Aus Haltbarkeits- und Stabilitätsgründen. Im Nachhinein würde ich sagen: die richtige Entscheidung, aber mit sehr viel Arbeit verbunden!

Aber von Vorne:
Nachdem wir unserem recht feuchten Garten eine Drainage spendiert haben (Ups, da gibt’s ja auch noch gar keinen Artikel zu 🙁  ), haben wir den Bereich der Terrasse gleich mit gemacht und ebenfalls einige Meter Drainagerohre verlegt. Stauwasser vom Haus fern zu halten hat oberste Priorität.

Die nächsten Schritte lassen sich in wenige Worte fassen. Eigentlich schade, denn das spiegelt in keinster Weise die Arbeit wieder, die darin steckt. Die einzelnen Schritte wären: Höhen errechnen und (z.B. an den Randsteinen) anzeichnen. Schotter möglichst eben verteilen und mit der Rüttelmaschine abrütteln. An dieser Stelle vielleicht noch der Tipp, dass man den Schotter vorher nass macht. Staubt weniger und die kleinen und größeren Bestandteile es Schotters verbinden sich besser. Wie lange man rütteln muss, ist von der Beschaffenheit des Untergrunds abhängig. An manchen Stellen habe ich (gefühlt) stundenlang gerüttelt. An anderen Stellen war das Ergebnis bereits nach 7-8 Überfahrten bestens.
Am Ende sollte alles +/- 3 cm eben sein.
Diese Unebenheiten werden am Ende mit einer ca. 3-5cm dicken Schicht Edelsplitt (2-5mm) ausgeglichen.
Im nächsten Schritt wird das Splittbett mit Hilfe mehrere Stahlrohre und einer ca. 2m langen Wasserwage gerade abgezogen. An dieser Stelle haben wir gleich ein minimales Gefälle mit eingebaut, so dass die 9m lange Seite ungefähr halbiert wird. Am Ende soll das Regenwasser zur Hälfte zur einen und zur Hälfte zur anderen Seite ablaufen.
Danach haben wir noch ein mittleres Unkrautvlies aufgebracht, bevor die Unterkonstruktion in Angriff genommen wurde.
Hierzu wurden 30x30cm große und 4cm dicke und sehr günstige Betonplatten in parallelen Reihen verlegt. Der Abstand der Reihen hängt vom später verwendeten Terrassenmaterial und der zu erwartenden Belastung ab.
Wir haben die Unterkonstruktion im Abstand von 30cm verlegt und zwischen den Auflageflächen 30cm, überbrückt. Klingt furchtbar kompliziert, ist aber total easy: parallel zum Haus eine Reihe Platten, dann eine Reihe frei lassen und dann kommt die nächste Reihe. Da kommt einiges an Steinchen zusammen. Wir hatten uns eine Palette (144 Stück) liefern lassen und mussten am Ende noch mal 60 Steinchen per Auto abholen 😉
Das sieht am Ende ungefähr so aus:
UK-Steinchen-1 UK-Steinchen-2Ist dieser Schritt erledigt, kann als nächstes die Alu-Unterkonstruktion aufgelegt und verschraubt werden.
Die Liste der Vorteile der Alu-Unterkonstruktion ist lang (witterungsbeständig, kann durch so genannte Verbinder quasi unendlich verlängert werden, etc.). Es gibt aber auch einen Nachteil: bei Holz oder WPC reicht es die Löcher vorzubohren. Will man die Alus mit den Betonsteinen verbinden, dann muss man entsprechend vorbohren und jedes einzelne Loch mit einem Kegelsenker so bearbeiten, dass die verwendete Schraube bündig abschließt. Letztendlich sollen die Dielen ja eben auf der Unterkonstruktion aufliegen und keine störende Schraubenköpfe im Weg sein.
Wo jetzt das Problem ist? Die Masse macht es! Am Ende wurden ca. 200 Löcher in die Alus gebohrt. 50 davon waren für die Katz‘ (weil falsch angezeichnet). Hinzu kamen ca. 150 Löcher, die in die Betonsteine gebohrt werden mussten, 150 Dübel und 150 5x70er Edelstahlschrauben.
Die 2,90m langen Alus haben wir, bei Bedarf, mit der Handsäge gekürzt. 2-3 Minuten sägen pro Alu. Hätten wir sicher auch mit der Kappsäge machen können, aber wir wollten das Sägeblatt nicht ruinieren.
Die Befestigung der Alus ging nur mühsam voran. Man muss ja auch immer aufpassen wo man hintritt. Sonst war die vorherige Arbeit mehr oder weniger umsonst.
Zwischenzeitlich sah die Baustelle so aus:
UK-Alus-reichen-nichtWährend der Arbeiten mit den Alus, ist uns irgendwann aufgefallen, dass die Anzahl nicht stimmt. Da hatten wir (also WIR und der Angebotsprüfer vom Lieferant) uns wohl verrechnet. Also kam es zu einer weiteren Verzögerung. Die Arbeiten ruhten, bis die letzten Alus und Verbindungsstücke eintrafen. Die Tage wurden kürzer und der Oktober neigte sich schon dem Ende entgegen. Aber dann traf die lange ersehnte Lieferung ein:
UK-Alus-geliefertDamit konnte die Unterkonstruktion fertig gestellt werden. Ein schönes Gefühl, wenn man nach einigen Tagen, an denen man nur mit Alu-Stangen und Schrauben hantiert hat, endlich das eigentliche Obermaterial in die Hand nehmen kann.
Die WPC-Dielen mussten natürlich auch in der Länge gekürzt werden. Da waren wir echt froh, dass wir eine ordentliche Kapp- und Gehrungssäge im Haus hatten. An dieser Stelle einen lieben Gruß an den Bruder des Bauherren 🙂
Mit diesem Werkzeug konnten die 21mm dicken und 205mm breiten Dielen problemlos und sauber geschnitten werden. Der Schnitt war so sauber, dass wir nicht erkennen konnten welche Seite die geschnittene Seite war, was nicht irrelevant ist, da das WPC eine Verlegerichtung hat.
WPC-geschnitten-1 WPC-geschnitten-2Und dann war es endlich soweit: die ersten Dielen waren verlegt und fest verschraubt. Mit Blick auf den großen Berg an Dielen, die noch in der Garage „warteten“ war uns klar, dass es erst ein Anfang war, aber immerhin! Und für die Motivation in kühler und dunkler werdenden Herbsttagen war dieser Anblick auch sehr dienlich:
WPC-erste-Dielen-liegenWeiter geht’s am Wochenende … mit der Fertigstellung der Terrasse 🙂

 

 

Spritzschutz ums Haus

Wie bereits angekündigt gibt es jetzt noch den Nachtrag zum Thema Spritzschutz.

Im Frühsommer, als wir noch voller Elan und Tatendrang waren, beschlossen wir, dass wir die Randsteine für den Spritzschutz ums Haus selbst in die Hand nehmen. Schließlich, so dachten wir, könne man jeden Tag, nach der Arbeit, noch drei, vier oder fünf Steinchen setzen. Am Wochenende könnten das dann auch mal 10 – 20 Stück sein, so dass das ganze Projekt in spätestens 2-3 Wochen abgeschlossen sein sollte.
So die Theorie!

Wir hatten uns im Vorfeld für dunkelgraue Rasenkantensteine entschieden. Passend zu den bereits vorhandenen, anthrazitfarbenen Elementen (Haustüre, Fenster, Garagentor, Farbstreifen, …).
Bei der „Dicke“ ,der auch Einfassungen genannten Steine, gibt es ja sämtliche Varianten. Von 5 cm bis 8 cm ist da üblicherweise alles dabei. Teilweise gab es sogar 10 cm dicke Steine.
Sagen wir es mal so: alleine der 5 cm dicke Rasenkantenstein wiegt pro Stück schon mal 28kg. Und da es nicht nur darum geht, die Steinchen ums Haus spazieren zu tragen, sondern da man die Randsteine auch irgendwie in der Länge kürzen muss, haben wir uns für die 5cm „dicke“ Variante entschieden.
Spaß beiseite: die Steine müssen nur besonders dick sein, wenn man z.B. bis an die Randsteine pflastert und z.B. sein Auto in der Nähe parkt.

Ein kleiner Irrglaube, dem wir auch verfallen sind: es gibt Rasenkantensteine mit Nut und Feder; z.B. diese hier.
Da denkt man als Bauherr unweigerlich an Klickparkett bzw. Klicklaminat und ist sofort begeistert.
Erst nach dem Kauf stellt man dann fest, dass das irgendwie total sinnbefreit ist.
Man meint man könne die Steine durch das Nut- und Federprinzip leichter ausrichten und somit viel leichter eine gerade Strecke und gleiche Höhen gewährleisten. Von wegen! 🙁

Wir haben uns 5 Paletten liefern lassen. 2 mit Randsteinen, 2 mit Trockenbeton und eine mit Betonplatten für die Terrassenunterkonstruktion.
Die ganze Ware haben wir dann kurzfristig in die Garage getragen. Nein…das ganze Zeug trägst Du leider nicht „mal eben“ durch die Gegend: der Sack Beton wiegt 25kg, der Randstein 28kg und die Betonsteinchen 8kg pro Stein.
Wir haben den Beton einfach mit Folien abgedeckt und haben gehofft, dass das reicht. Hat es auch!

Vor den Steinchen kommt die Schaufel: wir mussten einen kleinen Graben ums Haus ausheben um die Randsteine einsetzen zu können.
Seitens WeberHaus gibt’s natürlich auch ein paar Vorgaben. Man findet Sie auf den Bauplänen in einer der Ecken. Da gibt es verschiedene Ausführungen mit Rinne, Kiesbett, etc.. Da sollte jeder selbst nachsehen was bei ihm Sache ist.
Wir haben uns für die Kiesbett-Variante entschieden. Da gibt es definierte Abstände zwischen der Schnittstelle „Haus / Bodenplatte“ und der Oberkante der Randsteine bzw. der Oberkante der Kiesschicht. Wenn wir uns recht entsinnen, dann waren es bei uns 8 cm Höhenunterschied zwischen Oberkante Randstein und „Hausanfang“ und min. 10cm zwischen Kies und Haus. Der Abstand zwischen Randsteinen und Haus ist eigentlich egal. Es sollten nur mehr als 10cm sein.
Die entscheidende Frage: wie sieht das im Bereich der Terrasse aus?
Also… kurz drüber nachgedacht: wir haben KEINE rahmenlose Fenster. Man muss eh einen kleinen Schritt machen, um nach draußen zu kommen. Deshalb können wir uns die Variante mit einer Ablaufrinne zwischen Haus und Terrasse sparen. Wir setzen die Randsteine einfach komplett um das ganze Haus und lassen die Terrasse im entsprechenden Bereich einfach über die Randsteine hinaus gehen.

Wer sich die Mühe gemacht hat und einen passenden Graben ums Haus gegraben hat und meint das schwerste Stück Arbeit läge hinter ihm, der irrt. Zumindest erging es uns so. Das lag vielleicht daran, dass wir uns keine technische Hilfe zum Mischen des Betons organisiert hatten und jedem Sack Beton in einer großen Mischwanne per Hand angerührt haben und dann per Schaufel im Graben verteilt haben. Bei ca. 45 Steinen rund ums Haus und bei 1 Sack Beton pro Stein ist das doch…sagen wir mal „mühsam“.
Ist der Trockenbeton in der Rinne kommt der Stein rein, wird mit dem Gummihammer ausgerichtet und dann kommt der Nächste. Soweit die Kurzfassung.

Die ausführliche Version: Schnur spannen, Graben ausheben, Tiefe messen, fluchen, Pickel holen, Boden auflockern, Graben tiefer ausheben, messen, ggf. fluchen, etc.
Trockenbeton mischen: Betonsack schleppen, aufschneiden, ausleeren, Wasser hinzufügen, mischen, mischen, mischen, Wasser nachjustieren, mischen, mischen… ab in den Graben damit.
Dann den ersten Stein setzen. Gefühlte 50 Mal messen und 20 Mal nachjustieren. Der erste Stein ist definitiv der Schwerste.
Dann den nächsten Stein holen, Beton anmischen, etc.

Ach ja: mit der Flex sollte man auch umgehen können oder zumindest so viel Selbstvertrauen haben, dass man sich mit so einem Monster an einen 5cm dicken Stein traut um diesen zu kürzen. Es sei denn man hat sein Haus so geplant, dass man nichts schneiden muss. Wer bei der Hausplanung daran gedacht hat: Respekt! 😉

Passend zu den Randsteinen mit Nut- und Federsystem gibt es auch Ecksteine. Sieht super aus. Richtig tolle Ecksteine. Aber: an irgend einer Stelle muss man mit der Flex trennen. Entweder an der Ecke oder auf gerader Strecke. Wegen Nut und Feder müssten hier beide Seiten der aneinandergrenzenden Steine „auf der Geraden“ mit der Flex geschnitten werden. Wer so gut mit der Flex arbeiten kann, dass der Spalt zwischen beiden Steinen gering ist oder wer seine Randsteine so setzen kann, dass nur die oberen cm zu sehen sind, für den kommt das in Frage. Für uns definitiv nicht.
Wir haben immer an den Ecken „geschnitten“ und vorher darauf geachtet, dass der letzte Stein min. 50cm lang ist, damit der optische Gesamteindruck passt.

Zum „Irrglaube bezüglich Nut- und Feder“:
Wer meint, dass 1m lange und 25cm hohe Betonsteine zum Preis eines belegten Brötchens, ausschließlich rechteckige Winkel haben und alle Seiten schnurgerade sind – der irrt.
In der Praxis verhält es sich so, dass manche Steine auf der einen Seite statt 25 nur 24,5 cm hoch sind. Auf der anderen Seite halt 25,5cm oder sogar 26cm. (Gut, so krass vielleicht auch wieder nicht, aber Ihr wisst sicher, was gemeint ist)
Was passiert also? Ihr setzt den Stein mit der Nut in die Feder des bereits vorhandenen Steins. Prüft den Abstand zum Haus, fuchtelt mit der Wasserwage und dem Gummihammer so lange rum, bis alles perfekt ist. Nachdem der Stein seine endgültige Parkposition erreicht hat und der Beton keilförmig „drangeschmiert“ wurde, kommt der Bauherr gut gelaunt mit dem nächsten Stein. Auch dieser wird gesetzt, ausgerichtet, die geliebte Wasserwage kommt zum Einsatz und… Moment … da stimmt was nicht. Der ist ja total schief. Wie kann das denn sein???
Also fuchtelt man minutenlang herum und versucht das augenscheinliche Paradoxon irgendwie zu lösen. Am Ende muss man sich dann entscheiden: entweder man setzt Nut und Feder ordentlich zusammen und akzeptiert, dass man die Horizontale verlässt, dass man zwischen den beiden Steinen eine kleine Höhendifferenz von bis zu einem cm gibt oder man hat einen minimalen, spitz zulaufenden Spalt zwischen Nut- und Feder.

Das klingt jetzt alles furchtbar dramatisch – ist es auch… zumindest für einen Perfektionisten wie mich (Bauherr). Wann immer wir an eine derartige Herausforderung gestoßen sind, hat es min. 45 Minuten gedauert, bis der Stein nicht mehr angefasst wurde und der Bauherr zufrieden war.
Gerade an Samstagen, an denen man sich vornahm min.10 – 15 Steinchen zu setzen, lief es meistens so, dass man quasi einen Lauf hatte und 5-6 Steinchen setzen konnte, bevor dann ein so genannten Arschlochstein kam, der sich partout nicht ordentlich einfügen ließ. Dummerweise lag das meistens nicht am eigentlichen Arschlochstein, sondern an seinem Vorgänger, also dem zuletzt gesetzten Stein, der in sich wohl krumm war.

Irgendwann … nach langer Zeit war es dann also soweit: der letzte Stein wurde gesetzt. Danach wurde spontan eine Flasche Sekt geköpft und zusammen mit den Nachbarn geleert. Das Jahrhundertbauwerk wurde noch vor dem Berliner Flughafen BER fertig gestellt – ein Grund zur Freude. 😉

Gleich folgen noch ein paar Bilder – vorher noch die Info zu den Randsteinen im Terrassenbereich: damit der Unterbau der Terrasse leichter zu erstellen war und man die Terrasse ohne große Mühe nahezu auf die Höhe der „Fensterbretter“ bringen konnte, haben wir die Randsteine im Terrassenbreich im Vergleich zum Rest ein gutes Stück höher gesetzt. Dadurch konnten wir den Schotter über das Bodenplattenniveau aufschütten und trotzdem sicherstellen, dass immer ausreichend Luft zirkulieren kann.
Den Schotter direkt ans Haus ran schütten und zwischen Haus und Schotter eine Noppenfolie anbringen – das war uns zu heikel. Da gibt’s von WeberHaus keine direkte Freigabe und man müsste vorher die Kante, die vom Haus über die Bodenplatte hinaussteht, mit mineralischer Dichtschlämme versiegeln, damit das Haus keine Feuchtigkeit zieht.

So, genug geschrieben! Jetzt gibt’s noch etwas zu sehen:

 

Jahresendspurt…

Nachdem die letzte Rückmeldung schon ein paar Wochen her ist, wollten wir mal wieder ein kurzes Lebenszeichen von uns geben.
Beim letzten Mal hatten wir uns noch über das Mistwetter beschwert. Im November, wo man ein solches Wetter erwarten könnte, war das Wetter bislang echt „gnädig“.

Die Jahresplanung für 2015 sah das Thema „Außenanlagen“ vor. Was auch immer das beinhaltet.
In unserer Vorstellung sollten neben Garten und Terrasse („hinter“ dem Haus) auch der Bereich „vor dem Haus“, also Zufahrt und Eingangsbereich, fertig gestellt werden.
Ach ja … und der Sockel vom Haus sollte verputzt werden und ein Spritzschutz, also Randsteine im Abstand von ca. 20cm rund ums Haus gesetzt werden.

Mit dem „Grünstreifen“ vor dem Haus hatten wir angefangen. Nachdem dieser vom leidigen Brombeerchaos befreit war, sollte ein beauftragter Garten- und Landschaftsbauer den im Vergleich zur Garageneinfahrt höher liegenden Bereich auf einer Länge von ca. 14m mit L-Steinen abstützen, damit dieser nicht weiter in Richtung Zufahrt wandert.
Leider dauerte es mehrere Wochen bis zur Fertigstellung der Stützmauer.
Zwischenzeitlich kam auch noch die Anzeige vom Umweltamt.

In dieser Zeit hatten wir noch den Sockelputz am Haus in Angriff genommen.
Das Dumme an der Geschichte: wir hatten den GaLa-Bauer auch den mündlichen Auftrag gegeben den „Bereich der Terrasse“ zu schottern. Leider hatten wir diesen Bereich nicht schwarz-auf-weiß auf dem Plan festgehalten. Also hat der GaLa-Bauer mal eben 25t Schotter angeliefert und direkt an 2 Hausseiten verteilt. Vom Sockel war an diesen 2 Seiten nicht mehr viel zu sehen.
Problem: die Randsteine waren noch nicht gesetzt! Also durften wir wieder schaufeln …

Und so kommt es, dass vom ursprünglichen Plan nicht mehr viel über bleibt und man im Spätherbst froh ist, wenn man das eigentliche Ziel, die Terrasse bis Mitte August fertig zu haben, vor dem Wintereinbruch noch erreicht.
Schon irgendwie schade, aber andererseits … im Vergleich zum Flughafen in BER sind wir doch noch gut in der Zeit und vor allem kostentechnisch noch im grünen Bereich!

Sobald die Terrasse fertig ist, reichen wir noch den ein oder anderen Artikel nach!