happy Reformationstag….

Wir wünschen euch allen einen schönen Reformationstag und einen gruseligen Halloweenabend….

Lebenszeichen…

Jaaaaaa, wir leben noch! Viele haben unseren Blog vermutlich schon für tot erklärt, aber noch leben wir 🙂
Und die Lust zu bloggen ist auch noch nicht abhanden gekommen.
Allerdings gibt’s auch in den ersten Jahren (!) nach dem Hausbau weiterhin viel zu tun!
In diesem Jahr haben wir einiges geschafft, von dem wir Euch in den nächsten Wochen berichten möchten.
Da wäre z.B. der langersehnte Rasen im Garten, die gepflasterte Einfahrt, die Terrassenverlängerung, die Gartenpipeline, Elektrik im Garten, ein Dach für den Technikschacht und endlich das erste Bad im eigenen Pool 😀

Je nachdem wie gut / schlecht der Herbst wird, erscheinen hier in unregelmäßigen Abständen weitere Artikel. Sollte es wider Erwarten einen „goldenen Herbst“ geben, dann könnte es sich doch noch etwas hinziehen, denn wir haben auch in diesem Jahr noch ein paar offene Punkte (Bodendecker im hinteren Bereich des Grundstücks, ein Palisadenbeet neben der Terrase und ggf. auch noch die Randsteine zwischen Terrasse und Rasen …

Ihr könnt also gespannt sein 😉

Winterruhe? Naja…

Wie einige sicher festgestellt haben, machen wir sehr viel in unserem eigenen Tempo.
Manche Bauherren liegen im ersten Sommer nach dem Einzug bereits im fertig gestalteten Garten auf der Sonnenliege und relaxen.

Wir machen das anders. Und das hat viele Gründe:

Einerseits fehlten die südlichen Nachbarn.
Da man sich mit diesen nicht nur die gemeinsame Grenze, sondern auch die Zufahrt teilen muss, hat es wenig Sinn gemacht, die Außenanlagen bzw. den Garten im großen Stil in Angriff zu nehmen. Aber dieses Thema hat sich dieses Jahr erledigt. Die Ausrede für den inneren Schweinehund somit auch 🙂
Andererseits könnte man beim Bauherren (also mir) vermuten, er habe schwäbische Wurzeln.
Geizig würde ich das jetzt nicht nennen, aber formulieren wir es doch mal so:
beim Budget verfährt der Bauher nach dem ökonomischen Prinzip.
Für das kleine Teilprojekt bedeutet das: mit minimalem Aufwand ein vorgegebenes Ziel erreichen. Insgesamt gilt allerdings: mit den gegebenen Mitteln das maximale erreichen.

Meine Oma hat früher mal gesagt: lieber den Magen verrenkt, als dem Wirt was geschenkt!
Auf unsere Situation umgelegt bedeutet das wohl: lieber die Muskeln gezerrt, als dem GaLa-Bauer was geschenkt 😛

Spaß beiseite … vielleicht gibt es unter den Lesern ähnlich gesinnte Bauherren (bitte melden 🙂 ), die es auch so handhaben wie wir.
Die Kosten minimieren, durch Dingen, die man selbst machen kann (durch Eigenleistung / Muskelhypothek)  und mit den „gesparten“ Euros Projekte finanzieren, die man sich sonst nicht leisten könnte.

Ein solches Beispiel wäre z.B. unsere Gabionenabstützung zu den nördlich gelegenen Nachbarn. Zu diesen hatten wir ursprünglich einen kleinen Höhenunterschied von vielleicht 20cm. Die kommen dadurch, dass wir an einer Straße liegen, die etwas bergauf geht.
Jetzt hat aber unser südlicher Nachbar mit Keller gebaut und nahezu den kompletten Aushub auf seiner verbleibenden Gartenfläche verteilt. Daraus resultierte dann zu uns ein Höhenunterschied von etwa einem Meter (an der Grundstücksgrenze), der mit (mehr oder weniger hübschen) L-Steinen abgefangen wurde…
Glücklicherweise hatten wir mit den ca. 40m³ Aushub des Pools noch etwas „Erde“ über, die wir verteilen konnten. Damit konnten wir die Höhendifferenz zumindest soweit drücken, dass man nicht mehr an längst vergangene Zeiten mit der Berliner Mauer erinnert wurde, sobald man bei uns im Garten stand und zu jenen Nachbarn rüber schaute.
Andererseits möchte man natürlich einen halbwegs ebenen Garten. Wer will schon Fussball im eigenen Garten spielen, wenn der Ball ständig in Richtung Zaun rollt?
Letztlich erhöhte sich der Höhenunterschied zum nördlichen Nachbarn von knapp 20cm auf knapp 40 bis 50cm.

Sprich: wir mussten auch etwas tun!
Endergebnis: wir setzen einen Zaun, der ca. 50cm höher ist als unsere Wunschhöhe, setzen davor eine Gabione mit Natursteinen und schieben dann die Erde wieder ran.
Verstanden? Nein? Wir auch nicht 🙂
Also … so sollte das aussehen:

Das gefällt uns doch ein ganzes Stück besser als die ursprünglich vorgeschlagene Variante mit Hangflorsteinen und ist von den Materialkosten auch ein ganzes Stück günstiger als bewährte L-Steine, auf die ein Zaun montiert werden kann.

Jetzt sprechen wir hier aber von einem ca. 25m langem Stück, auf dem wir wesentlich höher liegen als der Nachbar. Die Gabionen sind ca. 50cm breit und ca. 50cm hoch. Nach Adam Riese wären das dann 6,25 m³. Machen wir lieber mal 7m³ draus, damit wir lieber zu viel als zu wenig haben. Das wären dann (ja nach Material) so 11,7 bis 13,1 Tonnen!
Und wie kommen die in den Garten? Klar … per Schubkarre!

So kam es also, dass die Bauherren selbst am 23. Dezember fleißig „Steinchen“ in die Schubkarre packten, um diese dann über den halb gefrorenen Boden in den Garten zu fahren.
Jetzt liegen dann schon mal ca. 2t Steinchen im Garten und warten darauf in die Gabione gepackt zu werden.
Von Winterruhe also keine Spur … es geht munter weiter…

So sieht „der Garten“ aktuell aus:

Der Pool ist im Wintermodus, die ersten Steinchen sind im Garten.
Wollen wir mal hoffen, dass wir die für 2017 gesteckten Ziele (endlich Rasen einsähen und die armen Hortensien, die seit 3 Jahren in Töpfen „leben“ müssen auspflanzen) baldmöglichst umsetzen können.

Wir halten Euch auf dem Laufenden…
und jetzt wünschen wir euch einen guten Rutsch und nur das Beste für 2017!

 

Kommentar-Funktion angepasst

Status

Wir haben uns schon gewundert weshalb die Zahl an Kommentaren nachgelassen hat.
Nachdem ich selbst kommentieren wollte und feststellen musste, dass es wahnsinnig oft passiert, dass das Captcha-Plugin einen Timeout meldet, musste sich was ändern 😉

Jedenfalls ist die Kommentar-Funktion ab sofort so gestaltet, dass man den Kommentar normal schreiben kann und man erst zur Eingabe eines Captchas aufgefordert wird, wenn der Kommentar als möglicher Spam eingestuft wird. Gibt das System grünes Licht, dann gibt’s erst gar kein Captcha!

Ich hoffe das erleichtert das Kommentieren…

Halteverbot auf unserer Straßenseite

Wir haben es ja schon mal kurz angeschnitten…seit April ist auf unserer Straßenseite absolutes Halteverbot.
Unser Grundstück liegt direkt gegenüber einer Grundschule. Uns war von Anfang an klar, dass das eben auch heißt, dass man die Schulglocke hört, dass man die Kinder in den Pausen hört und das eben auch zu gewissen Zeiten mehr los ist, wenn Kinder gebracht oder abgeholt werden.
Was uns allerdings nicht klar war…es wimmelt nur so von sogenannten „Helikopter-Eltern“. 🙂
Während wir noch zu Kindergarten und Schule gelaufen sind, scheint es so, als wird hier nahezu jedes Kind von den Eltern mit dem Auto zur Schule gefahren. Ob es im Dorf wohnt oder nicht. Klar, seit es die freie Wahl der Grundschule gibt und man nicht mehr auf bestimmte Einzugsgebiete achten muß, kann man den Schwerpunkt auf andere/individuellere Kriterien legen. Nachteil ist eben, dass man unter Umständen einen längeren Schulweg in Kauf nehmen muß.
Während wir noch mit dem Bus gefahren sind, übernehmen den Fahrdienst heute Eltern und Großeltern. Aber nicht in Fahrgemeinschaften, sondern jeder einzeln für sich allein.
Letztlich wäre uns das egal…wie gesagt uns war klar, dass es eben zu gewissen Stoßzeiten auch ein höheres Verkehrsaufkommen gibt und wir sind einfach auch der Meinung, dass jeder sein Leben so leben soll, wie er mag. Selbiges gilt natürlich auch für die Kindererziehung!
Das Verständnis hört allerdings auf, wenn man uns für dumm verkaufen will oder sich einfach nur unmöglich benimmt.
So ist es z.B. mehrfach vorgekommen, dass wir nicht mehr aus unserer Einfahrt gekommen sind, weil diese als Parkplatz genutzt wurde. Richtig blöd wird es, wenn die Eltern/Großeltern gar nicht mehr im Auto sitzen, sondern irgendwo vor der Schule stehen und quatschen, bzw. in der Schule drin sind. Oder einfach so tun, als würden sie uns nicht sehen/hören.
Anfangs haben wir es mit viel gutem Zureden versucht und haben uns fast noch dafür entschuldigt, dass wir zur Arbeit oder einkaufen (etc.) mußten.
Nachdem wir dann aber von einigen Eltern dumm angemacht worden sind, bin ich jedes Mal im Auto sitzen geblieben und habe wie wild gehupt, bis jemand gekommen ist und das Auto weggefahren hat. Und da war es mir dann auch total egal, dass sich unter Umständen ein ewig langer Rückstau gebildet hatte.
Gerade Mittags war es oft besonders schlimm…die Eltern haben hier beide Straßenseiten komplett zu geparkt. Da aber immer wieder Eltern kommen und fahren und natürlich auch der normale Straßenverkehr noch durch will, war es schlimmer als in einem Ameisenhaufen.
Da stehen Eltern gegenüber der Schule und brüllen ihre Kinder an, dass sie sich beeilen sollen, man müsse ja noch zum Ballett/zur Musikstunde/zum Reiten/zum Fussball und rudern hektisch mit den Armen. Und die Kinder sind so verschreckt, dass sie ohne großartig zu gucken, schnell zu ihren Eltern laufen wollen. Da bringt man sein Kind in so eine Gefahr, nur weil man selbst keinen Meter zu viel laufen will??
Selbst der Polizist, der vor allem am Anfang des Schuljahres mit den 1.Klässlern den „sicheren“ Schulweg übt, hat über so ein Verhalen immer nur den Kopf geschüttelt.
Am Schlimmsten sind aber die Eltern, die sich dann auch noch ungerecht behandelt oder angegriffen fühlen, wenn man sie drauf hinweist, dass sie ja in unserer Einfahrt stehen und man da jetzt gerne raus oder rein möchte.
„Ja wo soll ich denn sonst parken?“, “ Früher war das kein Problem.“, „Ich warte hier auf mein Kind.“ , „Herzchen geh einfach wieder rein und kümmer dich um den Haushalt, das könnt ihr Frauen eh am Besten.“ ist nur eine kleine Auswahl der Kommentare, die man da so zu hören gekriegt hat.

Aber nicht nur wir und die Nachbarn haben uns über solche Eltern geärgert….auch die Lehrer und Mitarbeiter der Ganztagsbetreuung haben sich beschwert, weil sie morgens keinen Parkplatz auf dem Lehrerparkplatz gefunden haben, weil auch hier Eltern geparkt hatten. Teilweise wurden die Lehrer/Mitarbeiter der Ganztagsbetreuung mittags auch einfach zugeparkt, weil man ja nur schnell sein Kind abholen wollte. Auch hier wurde auf mehreren Schulversammlungen mit den Eltern geredet. Es wurde nochmal gesagt, dass es wichtig ist, dass Schulkinder sich im Straßenverkehr zurecht finden und das der Schulweg eine ideale Übungsstrecke wäre, weil wir hier eben auf dem Dorf wohnen und „normalerweise“ kein großer Verkehr vor der Schule ist. Sie sollten einfach etwas weiter weg parken und dann gemeinsam mit den Kindern laufen oder aber die Kinder selbst gehen lassen. Tja aber auch das hat nicht gefruchtet.

Unsere Nachbarn haben uns dann irgendwann erzählt, dass der Direktor der Schule beim Dorfverein war und dort bei einem Treffen angekündigt hat, dass vor der Schule bald Halteverbotsschilder aufgestellt werden, weil das alles zu gefährlich ist.
Und im April war es dann so weit…man kommt von der Arbeit nach Hause und auf einmal stehen da die Schilder. 🙂

Gut es hält immer noch nicht alle Eltern ab dort zu parken…aber der Großteil hält sich wirklich dran und so ist die ganze Situation viel entspannter geworden. Klar Mittags ist immer noch viel los hier, aber man muß sich wenigstens keine allzu großen Gedanken mehr machen, dass eins der Kinder einfach über die Straße rennt und angefahren wird.
Im Juni war Schulfest und es war wirklich viel los…sprich alle regulären Parkmöglichkeiten waren irgendwann auch erschöpft. Da hat dann jemand bei uns geklingelt und gefragt, ob er sich in unsere Einfahrt stellen darf, weil er keinen Parkplatz findet. Noch ist die Einfahrt ja sehr groß, weil unsere Nachbarn(zur Rechten) bald anfangen zu bauen und dann eben auch Baufahrzeuge einfach rein und raus kommen müssen…war also überhaupt kein Problem.
Aber ich glaub das war der erste, der überhaupt gefragt hat, ob das okay wäre. 😀

happy halloween

Gruselige Grüße 🙂

Wir brauchen mal eure Hilfe….

So langsam kommen wir an den Punkt, wo wir uns mit den „schönen“ Dingen des Hausbaus beschäftigen können…Inneneinrichtung, Deko ;).
Wir haben ja im Obergeschoss auch bodentiefe Fenster. Allerdings sind es hier bodentiefe, geteilte Fenster. Der unterer Teil  ist fest verglast, der oberere Teil ist ein  Dreh-Kipp-Fenster. Große Fenster sind toll, bringen viel Licht, aber wir möchten doch irgendwie die Möglichkeit haben, die Sicht von Außen etwas einzuschränken.
Darum hatten wir eigentlich an Plissees gedacht.

Ich habe jetzt gerade bei der ersten richtigen Suche schon festgestellt, dass es verschiedene Befestigungstechniken gibt, aber es eben auch auf die Fensterrahmen ankommt, wie man das befestigen kann.
Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Tipss, auf was wir achten sollten oder was wichtig ist??