Telefon- und Internetanschluss…

….puh wirklich ein leidiges Thema!
Wir haben immer gedacht, dass all die „Horrorblogartikel“ über dieses Thema überzogen sind…naja zumindest hatten wir die Hoffnung, dass dieser Kelch an uns vorrüber geht.
Momentan haben wir das Glück allerdings nicht unbedingt auf unserer Seite…aber der Reihe nach.

Aktuell haben wir folgenden Stand:
Die Leitungen wurden erfolgreich verlegt und die Anschlüsse liegen auch im Haus.

Da wir unseren Umzug für Ende April/Anfang Mai geplant haben, haben wir Anfang März den Telefonanschluss beantragt und seit dem ist mal so gar nichts passiert.
Wir hatten schon gehört, dass der eigentliche Anschluss im Haus von einem Telekomtechniker geschaltet werden muss, und dass die Telekom sich da auch gerne mal Zeit lässt, wenn man sich für einen anderen Anbieter entscheidet.
Haben wir…vorallem weil wir mit unserem bisherigen Anbieter total zufrieden sind und der auch für uns das bessere Preis-/Leistungsverhältnis hat.
Heute hat man uns dann darüber informiert, dass bei uns nur DSL 1000 verfügbar ist…wußten wir aber schon ;). Sind ja nicht die Ersten im Baugebiet und unsere Nachbarn hatten uns schon gesagt, dass das Internet bei ihnen auch so „lahm“ ist. Gute Nachrichten gab es dann aber trotzdem noch…das Netz soll bei uns im Dorf weiter ausgebaut werden und ab Anfang 2015 ist dann auch VDSL, also DSL 25.000 geplant. Einen Termin mit dem Techniker, der dann alles im Haus freischaltet, bekommen wir in den nächsten 7-10 (!!) Tagen per mail zugeschickt.
Und dann heißt es Daumen drücken…nur weil man alles im Haus liegen und geschaltet hat, heißt das ja noch nicht, dass die Leitungen auch frei sind…da scheint sich die Telekom bei anderen Anbietern immer gerne Zeit zu lassen.Aaaaaaaaaaber….vielleicht werden wir ja mal positiv von denen überrascht. 😉

Am Freitag wurde übrigens unsere Küche geliefert und gestern fertig aufgestellt…ein ausführlicher Bericht folgt, aber heute gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack :).
Möbel

Nachtrag: Küchenplanung geändert…

Eigentlich hatten wir hinter dem Thema Küchenplanung schon einen Haken gemacht und wir waren im Nachhinein erstaunt wie glatt das lief. Unterm Strich waren wir auch um die 10x mit dem Missionsziel „Küche“ unterwegs.
Am (vorläufigen) Ende hatten wir unser Ziel erreicht: Küche gefunden!

Im Februar klingelte unser Telefon: unsere freundliche und leidgeprüfte Verkäuferin aus dem Küchenstudio! Mit einer schlechten Nachricht: die Farbe / Oberfläche der Korpusse unserer Küche wird aus dem Programm genommen. Die Farbe „Noce“ scheint dem Rest der Welt nicht so gut zu gefallen wie sie uns gefällt. Eigentlich schade!
Unsere Optionen: die Küche wird rechtzeitig vor dem Programmwechsel bestellt und bis zum Einbau eingelagert oder wir suchen uns eine andere Korpusfarbe aus.

Die erste Variante kam für uns nach kurzer Überlegung nicht in Frage. Die Gründe liegen auf der Hand:

  1. Was passiert wenn die Küche aufgebaut wird und man stellt eine Beschädigung /  einen Mangel am Korpus fest? Schwierig…
  2. Wie haben bislang noch keine Baugenehmigung; d.h. wir können dem Küchenstudio noch nicht mal annähernd einen Termin nennen; d.h. die Küche müsste mehrere Monate eingelagert werden. Da stellt sich irgendwann zwangsläufig die Kostenfrage.
  3. Monatelange Lagerung macht die Küche sicher nicht besser…

Die Entscheidung „Wir suchen eine andere Korpusfarbe aus“, fiel also sehr schnell. Etwas länger brauchten wir für die neue Korpusfarbe. Wir hatten uns extra die TOP-Kandidaten für die Bodenfliesen organisiert und sind damit durch das Küchenstudio gezogen. Eine ähnliche Farbe gab es leider nicht. Also folgten wir dem Motto „wenn es nichts Ähnliches gibt, dann mach‘ etwas komplett anderes“ 🙂
Und deshalb haben wir uns für die Korpusfarbe „Eiche Sägerau“ entscheiden, einer sehr hellen Holzoberfläche mit rauer Oberfläche.

Das sieht dann ungefähr so aus:

Der Boden und die Farbe der Wände stimmt natürlich nicht. Die Senseo Kaffeemaschine auch nicht – das wäre aber vermutlich auch zu viel erwartet 😉

Die Küche

…ein leidiges Thema. Derzeit warten wir ja (zugegeben sehr, sehr ungeduldig) auf die Pläne der Architektin. Einerseits natürlich damit wir unseren Bauantrag einreichen  können, andererseits weil wir so langsam gern mal die ersten Planungen für unsere Küche in Angriff nehmen würden. Für ein Planungsgespräch braucht man nur leider die genauen Maße der Räume,die genauen Positionen der Fenster, etc.. Also eben die Unterlagen von der Architektin…ihr erkennt unser Problem ;).
Aber wir haben uns natürlich schon mal umgeschaut mit der Erkenntnis, dass es preislich nach oben keine Grenze gibt. Theoretisch zumindest…
Wir haben jetzt schon mit vielen Bekannten und Freunden gesprochen und waren erstaunt, wie unterschiedlich die Preis sein können, aber auch vorallem wie viel oft noch „Verhandlungssache“ ist. Einige Verkäufer kamen mit der Masche: „Dieser Preis ist nur heute gültig und auch nur, wenn sie jetzt unterschreiben.“
Oder: „Ja wir können da sicherlich noch ein bißchen am Preis drehen, aber das geht nur, wenn sie jetzt den Vertrag unterschreiben, erst dann kann ich mit meinem Chef nochmal nachverhandeln.“
Ich glaube, da würd ich einfach aufstehen und gehen, weil ich mich verarscht fühlen würde. Ja alle wollen Geld verdienen, versteh ich auch, aber muß man deswegen andere über den Tisch ziehen?? Wie kann es sein, dass eine nahezu identische Küche so unterschiedliche Preise hat??
Bei unserem Besuch in einem Küchenstudio hat uns eine wirklich sehr nette Verkäuferin schon gesagt, dass natürlich die Fronten ne Menge ausmachen…Folie oder Lack, da zahlt man dann gleich richtig drauf. Ebenso bei Hängeschränken, die keine klassischen Schranktüren haben, sondern sich nach oben hin öffnen lassen. Oder Schranktüren ohne Griff, die sich durch Antippen öffnen lassen.
Ich glaube, wir sind generell nicht sonderlich wählerisch beim Thema Küche…derzeit ist unsere Küche gerade mal 4,36qm groß, ist also fast alles eine enorme Verbesserung ;).
Aber so ein paar Eckpunkte gibt es eben doch…Side-by-Side Kühlschrank, Kochfeld seperat, Spülmaschine, erhöhter Backofen und eben genug Stauraum, aber auch Arbeitsfläche um zu zweit zu kochen. Bei allem Anderen sind wir recht flexibel, aber eben auch nicht bereit Unmengen an Geld dafür auszugeben.
Aber welche Taktik empfiehlt sich beim Küchenkauf….sagt man direkt, dass man ein Preislimit hat….oder wartet man bis der Verkäufer das Angebot nennt und sagt dann gegebenenfalls, dass es über dem Limit liegt? Wie vielen Küchenstudios statet man einen Besuch ab? Geräte gleich mit kaufen oder doch lieber schauen, ob man sie im Internet günstiger bekommt? Woher weiß man, ob der Preis gut ist oder nicht?
Fragen über Fragen, aber so lange wir die Pläne von der Architektin noch nicht haben, haben wir ja noch genug Zeit,uns über all das Gedanken zu machen….