Regendusche entkalken

Obwohl wir mit 1,44mmol/l bzw. 8 °dH noch „weiches“ Wasser haben, verkalkte der mit Deckenauslass montierte Duschkopf der Regendusche in den letzten 1,5 Jahren Zusehens.
Da es sich bei dem schönen Stück allerdings nicht um ein Baumarkt-Modell handelt, sondern eher im oberen Preissegment angesiedelt ist, gibt es natürlich die Möglichkeit die eigentlichen „Düsen“ vom Kalk zu befreien.
Was anscheinend nicht bedacht wurde: nach dem Duschen bleibt an den Düsen ein dünner Film Wasser übrig, der sich bevorzugt an der verchromten Platte um die einzelnen Düsen ansammelt und Kalkrückstände hinterlässt.

Nach ca. 1,5 Jahren Betrieb bildeten sich rund um die Düsen kleine, ca. 1mm „dicke“ Kalkkreise. Der Versuch diese mit diversen Badreinigern und Kalklösern zu entfernen brachte nur minimale Besserung. Der alte Trick mit eingeweichten Küchentüchern, die man einfach drum wickelt, funktionierte auch nicht wirklich. Dafür scheint die Fläche einfach zu groß zu sein.
„Irgendwann schraub‘ ich das Ding einfach ab und leg‘ es für ein paar Minuten in verdünnte Zitronensäure“ sprach der Bauherr.
Problem: das Ding will nicht ab! Das Gewinde soll gegenläufig sein, damit man die Verlängerung nicht abschraubt, wenn man die Regendusche anbringt. Also müsste es ja auch problemlos ab gehen!
Ne, will nicht!
Fazit nach mehreren Versuchen: ich will die Wasserleitung in der Decke auch nicht beschädigen. Ergo: die Regendusche bleibt dran.

Also greift Plan B:
Dusche-entkalken-1 Dusche-entkalken-2

 

 

 

 

 

 

 

🙂 😀 🙂
In der obersten Kiste befand sich verdünnte Zitronensäure und handwarmes Wasser.
(In den unteren Kisten die Weihnachtsdeko, die noch auf den Dachboden muss)
Nach 30 Minuten wurde das Wasser gegen klares Wasser getauscht. Läuft… 😀

Fliesen im Bereich der Dusche

Auf dem Blog von Torenia haben wir ein paar Bilder der „überstehenden“ Fliesen gesehen, die über den Rand der Dusche hinaus gehen. Schwer zu beschreiben … aber … wenn man, so wie wir auch, den Bereich „in“ der Dusche in einer anderen Farbe gefliest haben möchte, dann sollen die andersfarbigen Fliesen natürlich nicht über den Rahmen der Dusche hinaus gehen.

Dass man keinen absolut bündigen Rand hinbekommt kann ich verstehen. Da bräuchte man einerseits eine sehr gute Planung (der Fliesenleger und der Monteur der Duschkabine sollten sich vorher abstimmen) und andererseits einen mutigen Monteur. Ich selbst hätte nicht den Mut weniger als 1cm vom Rand entfernt in eine Fliese zu bohren.
Ist die Wand links und rechts von der Befestigungsschiene gleich hoch gefliest, dann könnte man so fliesen, dass die Bohrlöcher in die Fuge zwischen den unterschiedlich farbigen Fliesen gesetzt werden. Verständlich, oder?
Hat man außerhalb der Dusche nur noch halbhoch gefliest oder ähnlich, dann wird’s schwierig.

Uns ist das bislang nie wirklich ins Auge gestochen. Aber: bei uns sind die Übergänge auch nicht vollständig „unsichtbar“.
Wir haben Alu-Profile an die Ränder und Kanten der Fliesen setzen lassen. Vielleicht kaschiert das die leicht überstehenden „Ränder“ von max. 5mm (ca. 3mm Fuge + Alu-Profil).

Jedenfalls sieht es bei uns so aus:

Wie sieht’s bei Euch aus? Besser? Schlechter? Schreibt uns!

Bastelstunde im Bad – Teil 2

Unserem Spiegelschrank im OG fehlte noch ein für uns wichtiger Punkt: Licht!

Wie vor einiger Zeit berichtet, hatten wir den Waschtischunterschrank beim schwedischen Möbelhaus gekauft und auf unsere Bedürfnisse angepasst.
Den dazu passenden Spiegelschrank hatten wir auch angebracht.
Die benötigten Stromkabel hatten wir damals schon eingeplant und legen lassen. Allerdings hatten wir damals weder ein EnOcean-Modul im Technikraum, noch separate Schalter eingeplant. Wir dachten, dass eine Dauerstromleitung genügen würde und der Rest vom Spiegelschrank übernommen würde.

Jetzt gibt es von IKEA selbstverständlich auch Lampen und LEDs für Spiegelschränke, aber wirklich gefallen hat uns das alles nicht.

Weil wir gerade schon so in Bastelstimmung waren, haben wir uns für eine weitere „do it yourself Lösung“ entschieden:

Bestandteile:

  • eine moderne, helle LED mit ausreichender Breite oder eben mehrere kleine LEDs für die Aufschrankmontage. Wir haben unsere LED bei Amazon gekauft. Kosten: 68 € zzgl. 3,90 € Versand = 71,90 €
  • EnOcean Stromstoßschalter
    gibt es in verschiedenen Ausführungen: potentialfrei oder eben nicht.
    Unser Modell: FSR61-230V für die dezentrale Montage
    Kosten: 60 € zzgl. Versand
  • EnOcean Mini-Schalter in Anthrazit
    Unser Modell: FMH2-an
    Kosten: 29,44 € zzgl. 7,99 € Versand

Gesamt knapp 170 €

Die Schwierigkeit der Montage hielt sich in Grenzen. Die LED war recht leicht zu montieren: positionieren, Bohrpunkte markieren, Löcher anbohren und die Lampe dann mit den mitgelieferten Schrauben endgültig montieren.

Beim Anschluss der Elektrik taten wir uns hingegen schwer. Die Anleitung des Stromstoßschalters war nicht ganz verständlich!
Sicherung raus – L + N aus der Wand an den Stromstoßschalter … und die beiden Kabel der LED an den Schaltausgang angeschlossen.
Sicherung rein & Schalter einlernen (total easy!).
Schalter betätigen … es klackt leise, A-B-E-R … die LED bleibt dunkel … hm… *überleg*

Am Ende scheiterte es bei uns an einem Wort: potentialfrei! Sprich: am Schaltausgang liegt keine Spannung an! Noch einmal kurz in die beiliegende Anleitung geschaut und … „oh, so ist das also gemeint…“
Am Schaltausgang muß also noch Spannung aufgelegt werden… Fehler behoben und schon funktioniert es! 🙂

Den klebbaren Eltako Mini-Schalter haben wir unter den Spiegelschrank geklebt.
Das sieht dann so aus:

Beim nächsten Kauf würden wir statt einem potentialfreien Stromstoßschalter die Version mit 230V nehmen. Dann spart man sich ein paar Kabel. Das ist aber auch das Einzige, das wir beim nächsten Mal anders machen würden!

So, jetzt müssen wir schnell den Staub vom Spiegelschrank entfernen und dann genießen wir unser Wochenende! Wir hoffen Ihr tut das Gleiche! 🙂

Kann WeberHaus Bad???

Die etwas provokant und im Bild-typischen Stil gestellte Frage können wir selbstverständlich nicht grundlegend klären, sondern nur unseren subjektiven Eindruck vermitteln und einige Beispiele nennen.
In Kürze würde unsere Antwort „Ja, aber…“ lauten. Warum? Das ist eine längere Geschichte…

Mit der Arbeit des Fliesenlegers, der unser großes Bad (von Gästen wegen der anscheinend ungewohnten Größe schon als Kathedrale bezeichnet) gefliest hat, waren wir eigentlich sehr zufrieden. Eine der großen Bodenfliesen scheint zwar 1 – 1,5 mm tiefer zu liegen, als drei der vier angrenzenden Fliesen, aber das stört kaum und fällt auch optisch kaum auf. Und je nach Norm sind hier 2mm oder sogar 3mm Höhendifferenz gestattet.
Im Bad im EG gibt’s ebenfalls kaum etwas zu beanstanden. Der Übergang an der Tür war etwas krumm (Differenz von der linken Kante zur rechten Kante ca. 1cm), aber das kriegt man mit etwas Fugenmasse, einem Dehnfugenprofil und etwas Kreativität auch so hin, dass man das kaschiert.

Also … woher kommt die Frage, ob WeberHaus das Thema Bad beherrscht oder nicht???

3-4 Wochen nach dem Einzug stellten wir im Technikraum eine Verfärbung der Decke fest. Genauer gesagt ging es um den Bereich zwischen Decke und Wand:

Verfärbung an der Decke

Wasserflecken an der Decke

Als Verursacher kam die direkt darüber befindliche Duschtasse in Frage. Die Vermutung bestätigte sich recht schnell. Mit bloßem Auge konnte man erkennen, dass sich die Silikonnaht zur Außenwand gelöst hatte und sich ein nicht unerheblicher Spalt (1-2mm) bildete. Spätestens dann, wenn man in der Dusche stand.
Also verzichteten wir vorerst auf die Benutzung der lieb gewonnen, großen Dusche und nutzen die Duschmöglichkeit im Gäste-WC im EG.
Bei der näheren Betrachtung der Silikonfugen im Bad, fanden wir am Übergang bodentiefes Fenster / Boden noch eine Silikonfuge, die sich nahezu vollständig gelöst hatte.
Ca. eine Woche später wurden die Silikonfugen von einem WeberHaus Kundendienst-Mitarbeiter erneuert. Die alten Fugen hatten nur noch sehr wenig Kontaktfläche und konnten ohne große Mühe und fast an einem Stück abgezogen werden. Als damals verfugt wurde, hatte man wohl vergessen den Untergrund zu reinigen. Am besten man nehme Spiritus zur vorbereitenden Säuberung, bevor man verfugt. Dann würde die Fuge auf jeden Fall perfekt halten. So wurde es uns jedenfalls gesagt.
Die Verfärbungen an der Decke sollten wir weiter im Auge behalten…

Im August löste sich dann die Silikonnaht um die Duschtasse im OG; also quasi die äußere Umrandung. Nach näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass sich offenbar die komplette Duschtasse knapp einen cm gesetzt hatte. Das war gerade an den Übergängen zur Wand sehr gut sichtbar, da die dort angebrachte Silikonfuge quasi frei an der Außenwand hing und zur Duschtasse ein deutlicher Spalt zu sehen war.
Leider haben wir davon keine Fotos gemacht. Zumindest konnten wir unter den gemachten Bildern keine finden.
Da wir keine Lust hatten schon wieder so lange nörgeln zu müssen bis das jemand erledigt und da wir ja wussten welches Silikon (Hersteller & Farbe) wir zu verwenden haben, hat der motivierte Bauherr die alten Fugen selbst herausgekratzt und erneuert.
Kleiner Tipp: macht das nicht 😀 Das hat ein komplettes Wochenende versaut, weil es eine ganz schöne Plackerei war bis die alte Fuge ordentlich aus dem Spalt zwischen Duschtassen und gefliestem Boden herausgekratzt war.

Um auf Nummer sicher zu gehen, haben wir wieder eine Woche darauf verzichtet die Dusche im OG zu benutzen.

Ende August war es dann wieder soweit: die im Juli neu gemachte Silikonfuge in der Dusche hatte sicher wieder gelöst. Beim Betreten der Dusche hörte man ein merkwürdiges Geräusch, das sich wie eine Mischung aus Reißverschluss öffnen und fliesendes / plätscherndes Wasser anhörte. Die Fuge hatte sich wieder vollständig gelöst.
Die Silikonfuge, die das Kopfende der Badewanne mit der gefliesten Wand verbindet, hatte sich zwischenzeitlich ebenfalls gelöst und hing mehr oder weniger alleine an der Wand und hatte den Kontakt zur Acrylwanne verloren.
Völlig genervt übernahm die Bauherrin den Anruf beim Kundendienst. Dort versuchte man es erst mal mit der Schiene, dass Silikonfugen nicht in der Gewährleistung / Garantie beinhaltet wären, da es sich um Wartungselemente (ähnlich Bremsen oder Öl beim Auto) handeln würde und so etwas wäre ja außen vor.
Zum Glück konnte meine Frau durch zielgerichtete Argumentation recht schnell verdeutlichen, dass die Silikonfuge nur ein Symptom ist und dass das Problem ganz woanders läge.
Am 9. September war es dann soweit: zwei Mitarbeiter von WeberHaus trafen am frühen Morgen bei uns ein. Die Ursache für unsere Probleme hatten Sie schnell gefunden: die Acryl Duschtasse stand nicht richtig auf dem Boden.

Es dauerte keine 15 Minuten und man hatte im Technikraum weitestgehend alles abgeklebt. Innerhalb weniger Minuten sah die Decke so aus:

Hilfe – wir haben ein Loch in der Decke!

Die Duschtasse wurde von unten gerichtet und die Standbeine wurden weiter raus gedreht. Zwischenzeitlich durften wir beim „Wackeltest“ unterstützen und fleißig in der Duschtasse im Kreis laufen. Irgendwann stand die Duschtasse bombenfest. Nur die Ecke an der sich der Ablauf befindet, wippte noch einen (Bruchteil von einem) Millimeter.
Während der eine WeberHaus Mitarbeiter die geschaffene Öffnung in der Decke wieder verschloss, zog der Kollege (der angebliche Silikonspezialist) die Silikonfugen an Dusche und Badewanne neu.
Nach knapp 6 Stunden war die Nachbesserung beendet.

Was sofort zu erkennen war: die neuen Silikonfugen waren wesentlich breiter als die ursprünglichen Fugen. Gerade bei der transparenten Fuge am unteren Ende des Glasseitenteils fiel es uns auf. Dort war zuvor nur eine 1-2 mm dünne Randfuge, die eigentlich gar nicht zu sehen war. Jetzt ist da eine 8er oder 10er Fuge.
Die Fuge zur Wand ist jetzt in weiß und nicht mehr silbergrau (finden wir nicht so schlimm) und noch breiter als die transparente Fuge (schätzungsweise 10 oder 12mm).
Die Kombination aus breiter Fuge und falschem Farbton stört uns aber dann doch. Noch störender fanden wir aber die Qualität der Fuge außerhalb der Dusche. Aber seht selbst:

Das Schlimmste ist jedoch, dass wir das Vertrauen verloren haben. Es verging über eine Woche bis wir uns wieder in die Dusche trauten. Mittlerweile nutzen wir die Dusche wieder. Trotzdem ertappen wir uns regelmäßig selbst dabei, wie wir im Technikraum einen prüfenden Blick an die Decke werfen oder – noch schimmer – in der Dusche gebückt oder kniend die Fuge beäugen.

Letztendlich stellen wir uns die Frage ob es gut war eine Acrylduschtasse auf eine „Holzdecke“ zu stellen. Lag es jetzt nur daran, dass die Duschtasse wackelte und dadurch die Fugen undicht wurden? Oder ist die Vollholzplatte einfach so weich, dass die Duschtasse deshalb etwas eingesackt ist und die Naht deshalb gerissen ist. Nasses Holz gibt unter Belastung ebenfalls nach. Das würde ggf. das zweite, größere Problem erklären. Das sind jedoch nur unsere Mutmaßungen, da es mit der kleineren Duschtasse im EG (die auf der Bodenplatte steht) keinerlei Probleme gibt.

Wäre es ggf. sinniger gewesen eine Stahlduschtasse an Stelle einer Acrylduschtasse zu wählen? Diese hätte sich unter Belastung nicht so verwunden. Hätten die Fugen dann gehalten? Nur so eine Vermutung…
Letztendlich wird die Zeit zeigen, ob die Dusche jetzt „dicht“ bleibt. Drückt die Daumen!!!

Das Loch in der Decke unseres Technikraums wurde mittlerweile wieder mit passender Gipskartonplatte und Spachtelmasse verschlossen. Hat alles WeberHaus gemacht.
Fehlt noch schleifen und streichen – dann ist da wieder alles in Ordnung.
Sollte eigentlich auch WeberHaus machen. Zumindest hat man uns das so gesagt. Wir warten mal ob / wann sich jemand meldet.

Was gibt’s noch zum Thema Bad zu sagen?
Etwas merkwürdig fanden wir auch, dass man heutzutage offenbar gar keine Silikonfugen mehr z.B. zwischen WC oder Urinal und Wand zieht. Das haben wir dann selbst gemacht, da wir das beim Waschtisch ohnehin machen mussten.
Vielleicht hätten wir das Thema bei der Planung / Bemusterung selbst ansprechen müssen / sollen. Keine Ahnung!
So hatten wir bei der Silikonfarbe freie Auswahl und haben mit Froschgrün einen Farbakzent gesetzt!
Nein – war nur Spaß! 😀
Wir haben den Farbton Vanille gewählt – wir finden das passt sehr gut:

 

Fuge am Waschtisch

Fuge am Waschtisch

Gerade Fugen ziehen ist eigentlich gar nicht schwer

Gerade Fugen ziehen ist eigentlich gar nicht schwer

Kurven zu verfugen sind hingegen kniffelig

Kurven zu verfugen ist hingegen kniffelig

Und da wir jetzt schon seit gefühlten Stunden über Silikonfugen schreiben, können wir, passend zum Thema, auch schreiben, dass wir schon die nächste Fuge gefunden haben, die nur noch halbseitig hält: die Randfuge zwischen Fliesen und Fensterrahmen hat sich gelöst und den Kontakt zum Fenster verloren:

Die nächste Fuge, die sich löst...

Die nächste Fuge, die sich löst…

Kann das alles wirklich so kompliziert sein???

Bastelstunde(n) im Bad

Während unserer kleinen Vorbemusterung hatten wir beim Thema Bad kurzen Prozess gemacht. Dort gab es viele kleine Musterkojen mit diversen Produkten und eine große Koje, die quasi ein vollständiges Musterbadezimmer zeigte.
„Ja, ungefähr so hätten wir uns unser Bad auch vorgestellt“ hieß es da schnell.
Anpassungswünsche waren natürlich ebenfalls reichlich vorhanden, aber so ein Doppelwaschtisch mit Unterschrank in Wandmontage, eine nahezu ebenerdige Duschtasse und eine schöne Badewanne … nehmen wir!

Bei der endgültigen Bemusterung gab es dann den von uns ursprünglich ausgesuchten Waschtisch Unterschrank (Duravit Ketho) nicht „zum anfassen“. Wir hatten nur die Info, dass im Werk in Wenden (bei der Vorbemusterung) ein Duravit Ketho Doppelwaschtisch Unterschrank mit einem großen Fach in der Farbe „basalt matt“ oder „anthrazit matt“ ausgestellt war. Hm … ein großes Fach … hm … *überleg* … und überhaupt … die Farbe passt irgendwie nicht zu den ausgesuchten Wand- und Bodenfliesen.
Also sahen wir uns in der Ausstellung um und stießen recht schnell auf den „großen Bruder“ (Duravit X-Large), der natürlich eine Echtholzfurnieroberfläche hatte und viel besser aussah als der ursprünglich ausgesuchte Unterschrank. Haken dran und weiter geht’s …

Haken… ja, also … der Haken … der kam dann mit der ausführlichen Mehr- / Minderkostenrechnung. Der kleine Bruder sollte so um die 650 € kosten. Geht, aber gefällt ja nicht mehr.
Der große Bruder sollte so um die 1100 € kosten…
Also gefiel uns dieser nach Erhalt dieser Information plötzlich auch nicht mehr so gut 😉
Oder anders formuliert: Waschtische, Unterschränke und Armaturen flogen aus der Ausstattung raus! Das hätten wir gerne alles „aus einer Hand“ machen lassen, aber wenn das Budget das nicht erlaubt, dann muss man halt kreativ werden 😉

Wie so viele Bauherren landeten wir auch recht schnell beim gelben Möbelriesen aus Schweden. Die Godmorgon Serie macht unserer Meinung nach einen guten Eindruck und steht den deutlich teureren Konkurrenzprodukten auf den ersten Blick in nichts nach. Außerdem gibt es in der gesamten Serie viele, passende Zusatzprodukte, die das Bad schöner machen.
Wo sich Bauherrin und Bauherr einig waren: Ikea-Armaturen wollen wir dann doch lieber nicht! Da hatten wir auch schon andere ausgesucht!
Wo wir uns nicht einig waren: Waschbecken! Der Bauherrin war das eigentlich recht gleich ob man die von Ikea nimmt oder nicht und der Bauherr wollte „was Anständiges“.
Also einigte man sich und im „kleinen Bad“ im EG gibt’s deshalb jetzt das volle Ikea-Programm mit Ikea Godmorgon Unterschrank und Odensvik Waschbecken. Dazu eine Wasserspararmatur von Grohe.
Im „großen Bad“ im OG gibt’s den Gormorgon Unterschrank in groß mit Duravit Starck 3 Doppelwaschtisch.

Der erfahrene Leser wird – genauso wie alle Mitarbeiter von Sanitär- und Badfachgeschäften – sofort „das klappt nicht“ rufen! Aber … der Bauherr hat eigentlich alles abgemessen und es sollte passen!

Beim Bad im EG gab’s nur kleine Probleme. Wobei selbst diese waren zeitraubend!
Zuerst die gute Nachricht: beim Godmorgon Unterschrank wird der Waschtisch nur durch Silikon mit dem Unterschrank (und ggf. der Rückwand) „verklebt“. Eine separate Befestigung, wie man es von Waschtischen anderer Hersteller kennt, erfolgt nicht. Allerdings ist das alles kein Problem. Die 4 dicken Schrauben, die in die 16mm dicke Holzwerkstoffplatte geschraubt wurden, halten mühelos das Gewicht des Unterschranks inkl. aufliegendem Waschtisch.
Außerdem verbaut WeberHaus an den Stellen an denen Waschtische geplant sind sowieso zusätzliche Holzlatten oder -Platten, damit sichergestellt ist, dass einem der Waschtisch nicht gleich von der Wand fällt, wenn man sich anlehnt oder darauf abstützt 😉
Jetzt zum kleinen Problem: Ich habe keine Ahnung was sich die Entwickler von Ikea dabei gedacht haben, als sie diesen „Raumsparsiphon“ entwickelt haben!!! 👿
Egal wie man es anstellt: das Teil muss entweder links oder rechts in die Ecke geschoben werden, damit die obere Schublade vom Unterschrank nicht anstößt. An dieser Stelle greift dann aber das gute alte Hebelgesetz in Verbindung mit der Schwerkraft. Beides zusammen lässt den Siphon leicht nach unten hängen. Durch die Schräglage drückt es den Gummi an der Verbindung zum Waschtisch auf der einen Seite zusammen und auf der anderen Seite entsteht ein Mini-Spalt. Durch den … na, er wer weiß es … Wasser rinnt.
Lösung: die zentrale Schraube am Ablauf des Waschtischs muss dann derart fest angezogen werden, dass man Angst hat, dass das Plastikgewinde auf der anderen Seite jeden Augenblick in tausend Teile springt!
Andererseits ist die Lösung für den Überlauf witzig konstruiert 😉
Da WeberHaus die Anschlüsse für das Frischwasser und den Ablauf für das Schmutzwasser derart eng zusammen setzt, mussten wir etwas fummeln bis der Ablauf vom Siphon bis zum Rohr dicht war. Außerdem waren wir 2 oder 3 mal bei Ikea und 3-4 mal im Baumarkt, da wir das flexible Ablaufrohr (wie in der Anleitung beschrieben) gekürzt hatten um dann, beim Wassertest, feststellen zu dürfen, dass wir es anders machen müssen.
Mein persönliches Highlight in diesem Fall: dieser Siphon ist integraler Bestandteil des Waschbeckens (oder des Unterschranks 😕 ) und hat keine eigene Ersatzteilnummer. Oder anders formuliert: den kannst Du nicht nachkaufen!
Also … da ist dann Kreativität und Durchhaltevermögen gefragt!
Fazit 1: War anstrengend, sieht gut aus und ist dicht! Ob das in 5 Jahren noch so sein wird werden wir dann sehen!

Den Doppelwaschtisch samt Befestigungsmaterial, Schallschutz und Geruchsverschluss haben wir für relativ kleines Geld bei einem großen Internet-Badshop (nein, nicht Reuter! Der Andere 😉 ) gekauft.

Auch wenn das jetzt nicht ganz zum Thema passt: dieser Aufputz Geruchsverschluss von Viega, den wir dort gekauft haben ist echt super! Auf der Suche nach einem Bild, das ich hier verlinken kann, bin ich im Katalog des Herstellers darauf gestoßen, dass es die Teile auch für die Unterputz-Montage gibt!!! Wie geil (sorry) ist das denn??? Gut, verlorene Ohrringe, Kinderzähne oder sonstige Gegenstände, die den Weg durch den Ablauf des Waschbeckens schaffen sind dann im Siphon „in der Wand“, aber dieses ganze Gewurschtel unter dem Waschtisch fällt weg und man hat einfach ein Rohr, das vom Ablauf in die Wand geht. Fertig aus. Der Siphon ist dann übrigens hinter einer Platte „versteckt“, so dass man keine Fliesen abschlagen muss um an die verloren gegangenen Schätze zu kommen! 😉
Schaut mal beim Katalog des Herstellers auf Seite 24. Das findet Ihr unsere Variante und die UP-Variante!

Als wir den „kleinen“, 130cm breiten Waschtisch in unser Auto luden hatten wir schon leichte Bedenken, dass dieses Monster überhaupt an der Wand hängen bleiben würde. Der Waschtisch war schwer – sehr schwer: 38,5kg ohne Armaturen.
Waschtisch mit 130cm Breite und Unterschrank mit 120cm Breite? Wie soll das denn gehen? Naja … das war bei den passenden Unterschränken von Duravit auch nicht anders. Also wird schon passen. Und die Tiefe… ja, also … bis auf 1 oder 2 cm ist das ähnlich.
Der Waschtisch hing, die Armaturen waren dran. Dann kam der Unterschrank. Dranhalten und … klong… oh… geht nicht. Der Unterschrank hat in der Mitte (an einem Befestigungspunkt) so einen Holm, der die normalerweise nur aufliegenden Ikea Waschbecken an dieser Stelle abstützen soll. Passt nicht … also … schnipp schnapp … Holm ab. Und dazu gleich noch die Befestigung neu angebracht.
Dann wieder: dranhalten und … hm … müsste passen. hängt mittig etwas durch … hm !?!? Erst mal befestigen. Und? Passt! Ja krass … Geld gespart und eine tolle Lösung bekommen!
Voller Elan werden die Schubfächer, die für die Montage natürlich entfernt wurden, geholt und eingesetzt. Das erste sitzt … toll … jetzt das Zweite … und … dong!
DONG!?!?!?! Oh nein! Oh doch! Das Rohr vom Ablauf ist durch den Verschlussmechanismus zu lang und hängt so tief, dass die Rückwand des oberen Schubfachs direkt daran hängen bleibt. Aber so richtig. Da reden wir nicht von 2-3 cm. Ne, das sind 10, 11 oder 12cm. Ach Du Sch…!!!

Wir sind damit so umgegangen wie wir es immer machen, wenn es nach dem Bauherren geht: wir lassen es erst mal liegen und hoffen / spekulieren darauf, dass sich eine Lösung findet 😉 🙂 😀

Naja, welche Lösung gibt’s wenn etwas im Weg ist und stört? Abmachen!
Die Verlängerung des Ablaufs durch den Verschluss wollten wir nicht wirklich opfern, da wir dann auch den Verschlussmechanismus hätten entfernen müssen und ein kleines Loch in der Armatur übrig geblieben wäre. Außerdem wäre das Rohr vom Ablauf zum Siphon zu kurz geworden.
Also kommt nur Variante B in Frage: die Schubfächer müssen „passend gemacht“ werden.
Also … kurz gemessen und die Stichsäge herausgeholt… naja … so einfach war es nicht!
Einerseits sind die Wände des Godmorgon Schubfachs recht einfach konstruiert (3 Holzstäbchen, die durch eine Plastikhalterung links und rechts zusammengehalten werden), andererseits ist der Bauherrn bekanntlich perfektionistisch veranlagt und hat keine Lust darauf, dass sein Duschgel irgendwann von alleine den Weg von der oberen in die untere Schublade findet, nur weil mal etwas verrutscht.
Also musste eine stabilere Konstruktion her.
Da der Rest des Schubfachs sehr robust ist, lässt sich das aber locker bewerkstelligen: man nehme einfach etwas Holz, in ungefähr gleicher Dicke und Breite wie beim restlichen Rahmen, ein paar 3 oder 3,5 cm lange Holzschrauben und etwas Holzleim. Optional noch ein paar Stuhlwinkel und passende, kurze Schrauben.
Dann sägt man einen passenden Ausschnitt in das Fach, befestigt die passend zurecht geschnittenen Holzteile „um“ den Ausschnitt und verschraubt zuerst die einzelnen Hölzchen der Rückwand mit den Zuschnitten. Am Ende fixiert man das Schlussstück mit etwas Holzleim.
Damit die Geschichte auch mehrere Monde überdauert sollte man die ganze Konstruktion entweder von unten mit zusätzlichen Schrauben stabilisieren oder (wie wir) Stuhlwinkel verbauen.
Die Stuhlwinkel hätten wir gerne innenliegend montiert, aber da fehlte der passende Bit für die Ratsche. Das nur als Tipp für die Optik.

Auf den nachfolgenden Bildern werdet Ihr sehen, dass die Ausschnitte in den Schubfächern unterschiedliche Breiten haben. Das liegt daran, dass der Bauherr beim zweiten Schubfach einfach weniger konservativ ausgeschnitten hat und die Toleranzen etwas kleiner ausgefallen sind.

Fazit: die Konstruktion der Marke Eigenbau hält, sieht gut aus und erfüllt absolut ihren Zweck. Der „Zuschnitt“ der Fächer fällt uns gar nicht mehr auf (so viel zum Thema „wenn ich das weiß, dann sehe ich das immer und es stört mich!!!! 😀 ).
Ersparnis im Vergleich zu „lassen wir machen“: 50 – 60%!
Und hier reden wir nicht von einer Kostenbasis im Bereich rund um 1000 € sondern von um die 3000 bis 4000 € (je nachdem, ob man sich im Kleinen Bad mit einer so genannten Halbsäule zufrieden gibt oder ob man dort auch einen Waschtisch möchte).

Das gesparte Geld haben wir in passende Ikea Badschränke investiert – passend zu den jeweiligen Unterschränken! Aber das ist eine ganz eigene Geschichte…

Jetzt noch ein paar Fotos von der wilden Bastelei 🙂

Der große Spiegelschrank im OG erhält demnächst noch eine 73cm breite LED Aufsatzlampe, die via kabellosem EnOcean Schalter gesteuert werden kann. Das wird auch eine kleine Bastellösung. Dazu gibt es dann aber einen kürzeren Bericht – versprochen 😛

(Un-)freiwilliger Muskelaufbau

Hatten wir vor ein paar Tagen / Wochen den Tag herbeigesehnt, an dem wir im Haus  so richtig loslegen können!?! Und hatten wir nicht die Sorge, dass unser Feinstein-Fußboden in diesem Jahr nicht mehr lieferbar wäre? Nun ja…

Am Dientag war es soweit! Das schicke Steuler Feinsteinzeug wurde angeliefert! Um ca. 19:30 Uhr, bei -3°C wurden uns 2 Paletten in die Zufahrt gestellt. Noch schnell den Lieferschein gecheckt: 78 Pakete à 16,8KG, 8 Säcke Fliesenkleber à 15KG, 27 Sockelleisten mit 3m Länge, und ein paar Eimerchen Fugenmasse mit je 5KG.
Macht in Summe mal eben 1,5 Tonnen Material, das irgendwie ins Haus bzw. die Garage musste. Also … Ärmel hochgekrempelt und los geht’s…
Sehr demotivierend: die Päckchen waren ca. 40 x 70 cm groß und -wie schon erwähnt- 16,8KG schwer. In eigenen Worten: da haben wir uns zielstrebig das Format ausgesucht, bei dem man beim Tragen von einem Päckchen denkt „ach, da gehen auch zwei“. Schnappt man sich dann zwei der Päckchen, dann merkt man recht schnell, dass das nicht gut geht. Schwer, unhandlich, umständlich zu packen bzw. abzusetzen. Also trägt man die 78 Päckchen halt einzeln bis zur Garage. (Ergänzung der Bauherrin: Mir sind schon bei einem Päckchen Fliesen die Arme lang geworden…an zwei Päckchen war gar nicht zu denken ;))
Noch nerviger: je 3 von den Paketen waren doppelt mit einer verstärkten Umreifung verschnürt, die sich weder mit Teppichmesser noch Saitenschneider schnell oder bequem öffnen ließ.
Aber… 2 Stunden später war der ganze Spaß am Bestimmungsort angekommen und die beiden Bauherren fuhren mit gefühlten Orang-Utan-Armen nach Hause ;-).

Keine 12 Stunden später stand der nächste Termin an: die Endmontage durch WeberHaus! Kaum an der „Baustelle“ angekommen klingelte das Handy. „Hallo? … Was? Palette? Cortex? EINE TONNE!?!?!“ 😯
„… in 3 Minuten… okaaaaaaay“ 😀
Kurze Zeit später stand die Palette mit 48 Packungen Vinylparket / Vinylkorkboden je ca. 20,5kg an der gleichen Stelle, an der am Abend davor das Feinsteinzeug stand. Vielleicht hatte sich dort bereits eine kleine „Mulde“ gebildet 😉

Also … wieder Ärmel hoch gekrempelt (diemal immerhin bei +3°C ) und los. Zuerst schleppten wir die Päckchen ins zukünftige, große Wohn- / Esszimmer um danach 80% des Materials an den endgültigen Bestimmungsort, das Obergeschoß, zu schleppen.
Was ein nettes Gefühl, als die letzte Packung im OG angekommen war 🙂

Während wir den Vinylparkettboden durch’s Haus „führten“, montierten 2 Männer von WeberHaus, der so genannte Endmontagetrupp, u.a. die Sanitärobjekte. Da war es uns fast schon peinlich wie das Bad im OG aussah 😳
Unsere Schleifarbeiten, wohlgemerkt bisher nur in allen anderen Räumen und NICHT in den Bädern, hatten ihre Spuren hinterlassen! Der gesamte Boden, der ursprünglich den Farbton toffee hatte, sah aus wie der Boden einer Backstube, in der ein Sack Mehl geplatzt ist 😉
Zusätzlich wurden noch die Fenster eingestellt, die Haustüre „ausgepackt“, die Treppe der Dachbodenluke wurde auf die endgültige Bodenhöhe angepasst und der Rahmen um die Luke wurde angebracht.
Kommenden Freitag folgen die abschließenden Tätigkeiten und dann steht die Hausabnahme an. Wir sind gespannt…

So, genug gelesen… jetzt folgen noch ein Impressionen:

Kein Fortschritt beim Bebauungsplan, aber Armaturen schon da

Leider warten wir weiterhin auf grünes Licht von der Stadt Unna, damit wir unseren Bauantrag einreichen können. Aber die Änderung am Bebauungsplan sind anscheinend noch nicht vollzogen. D.h. wir müssen weiter warten. 🙁

Das Grundstück bleibt weiterhin unangetastet und ähnelt weiterhin eher einem Biotop als einem Baugrundstück. Sprich: vom Haus ist aktuell nichts zu sehen, A-B-E-R:
die Armaturen sind schon da. Da wird einem immer etwas über schlechte Lieferperformance von Dornbracht erzählt und als Folge daraus beschließt man möglichst schnell zu bestellen und dann klingelt es an der Haustüre und keine 14 Tage nach Bestellung ist die Lieferung vollständig 🙂
Zugegeben, unsere Armaturen sind vermutlich keine „Exoten“, trotzdem waren wir positiv überrascht.

In unserem „großen Bad“ im OG haben wir uns für Armaturen der Serie „LaFleur“ von Villeroy & Boch entschieden. Uh? Villeroy & Boch Armaturen gekauft und über die Lieferperformance von Dornbracht geschrieben? Dem verwirrten Leser sei erklärt, dass Villeroy & Boch Armaturen bei Dornbracht gefertigt werden.

Warum LaFleur? Ganz einfach: in unserem Haus wird es recht viele Stilelemente vom Typ „minimalistisch elegant“ bzw. „minimalistisch modern“ geben, so dass wir bei den Armaturen ganz bewusst die etwas verspieltere, organische Form wählen. In einem modernen Bad geht es ohnehin schon sehr „steril“ zu (Fliesen, Glas, etc.). Mein persönlicher Favorit ist der Papierrollenhalter für das WC, auf dem ein kleines Blümchen abgebildet ist. Leider gibt’s davon kein Bild beim Hersteller, aber sucht im Netz einfach mal nach Bildern zu „Villeroy & Boch LaFleur Papierrollenhalter mit Deckel und Dekor“.
Allen die in Ihrer Jugend mit Französisch in der Schule gequält wurden muss ich vermutlich nichts erklären. Für die Lateiner unter Euch: La Fleur = französisch und heißt schlicht und ergreifend „die Blume“ 😉

Und so wird es (vermutlich) bei uns aussehen:

  • Doppelwaschtisch Starck 3 von Duravit mit je einer „LaFleur“ als Einlocharmatur für die Bauherrin und den Bauherrn:
    Link zum Hersteller
  • Unsere Dusche bekommt neben dem normalen Schlauchbrausegarnitur noch eine Regendusche mit Deckenanbindung. Aufgrund der Regendusche und aus Kostengründen haben wir uns gegen eine Unterputz-Thermostat-Lösung entschieden und werden stattdessen einen Unterputz-Einhebelmischer mit Umschaltung (für die Umschaltung zwischen Regendusche und Handbrause) verbauen lassen. Hier gibt’s die Links zum Hersteller für:
    den UP-Mischer
    die Regendusche
    die Schlauchbrause
  • Bei der Badewanne wurde es etwas komplizierter. Wir hatten uns für eine Duravit Starck Wanne mit Mittelablauf entschieden. Aber irgendwie konnten wir keine Optimale Position für die Wanne finden. Und freistehend – das wollten wir dann doch nicht. Dazu nutzt man die Wanne wohl zu selten. Also haben wir die Wanne „unter“ die Dachschräge positioniert. Und damit man keine Platzangst bekommt haben wir die Wanne ca. 30cm in den Raum verschoben, damit mehr Luft zwischen Wanne und Dachschräge ist. Der Zwischenraum wird verschlossen und passend verfliest.
    Jetzt stellt sich nur die Frage: Wo kommt die Armatur hin? Die Standard Aufputz-Armatur ist raus, weil’s keine Wand gibt, an der man sie anbringen könnte. Unsere Möglichkeiten wären: eine freistehende Armatur, eine UP-Variante mit Befüllung über den Einlauf oder eine Vierloch-Armatur, die auf den gefliesten Bereich gesetzt wird.
    Letzteres ist dann unsere Wahl. Befüllung über den Überlauf wäre eigentlich mein Favorit gewesen, aber nachdem das preislich nur geringfügig günstiger gewesen wäre und man das Problem mit der Anbringung der Brause samt Schlauch nicht eleganz gelöst bekommt, haben wir uns für die 4-Loch Variante entschieden:
    So sieht’s aus: Link zum Hersteller

Was für Armaturen ins „kleine Bad“ im EG kommen haben wir noch nicht entschieden. In der Dusche wird es wohl eine ganz normale Aufputz Armatur mit Schlauchbrause und gut. Das werden wir recht spät entscheiden, wenn wir wissen wohin die Kostenreise geht 😉

An dieser Stelle gibt’s mal ein dickes Lob an WeberHaus! Wir hatten uns vor der Bemusterung in Linx keine Gedanken über die Armaturen in unserem Bad gemacht. In Linx haben wir dann recht naiv entschieden, dass die Armaturen aus dem Vertrag genommen werden sollen und Bauherrenleistung sind.
Ganz so einfach ist das natürlich nicht. Gerade wenn man bedenkt, dass wir die Ausstattungsvariante „Bad komplett“ gewählt haben.
WeberHaus hat sich aber sehr kooperativ gezeigt und wir haben eine gemeinsame Lösung gefunden mit der beide Seiten gut leben können.

Jetzt bleibt nur noch die Frage: Fluch oder Segen? Bis es in Sachen Haus weiter geht wird noch einige Zeit vergehen. Aber die Armaturen sind schon da und rufen „pack‘ mich aus! Bring‘ mich an! Benutze mich!“ 😉