Terrassenverlängerung mit kleinem Beet

Schon während der Planung der Pflasterflächen „vor“ dem Haus hatten wir keine Wirkliche Vorstellung darüber, was wir mit der Fläche zwischen unserem Haus und den „neuen“ Nachbarn anfangen sollen. Klar, ein Großteil der Fläche wird schon durch die vorhandene WPC-Terrasse belegt.
Im vorderen Bereich trennt die L-Steinmauer, die wir zur Abstützung der Einfahrt errichten lassen mussten, diesen Bereich vom Rest ab.

Soll heißen: wir reden hier von ca. 15-20m² Fläche. Eigentlich kein Grund um sich großartig Gedanken zu machen. Wir wollten dort in der Zukunft ggf. das Feuerholz für unseren (zukünftigen) Kaminofen lagern und ggf. eine Box für die Terrassenmöbelpolster platzieren. Das war’s dann aber auch.

Hm … Rasen? Und dann wegen den 15m² jedes Mal mit dem Rasenmäher um’s Haus gefahren? Macht das Sinn??? Nicht wirklich…
Der Garten und Landschaftsbauer machte den Vorschlag dort eine schöne Kiesschicht aufzubringen und ggf. noch Trittsteine. Oder Kies und ein paar Gräser…
Schon besser, aber irgendwie war’s auch nicht das, was uns überzeugt hat. Immerhin befindet sich in diesem Bereich auch eine Terrassentür. Und der Höhenunterschied zum Kies wären ca. 25cm. Unschön. Blockstufe davor legen? Hmpf …. ne…

Also haben wir es uns leicht gemacht und die vorhandene WPC Terrasse kurzerhand um
ca. 10m² vergrößert. Dazu musste natürlich wieder etwas Material herangeschafft werden. Aber eigentlich war es nichts Wildes:

Da wir noch einige von den Randsteinen übrig hatten, nahmen wir diese als Auflage für die Stelzlager. Das widerrum würde ich dann doch nicht mehr tun! Die Randsteine sind zwar nahezu gleich „groß“, allerdings variiert deren Dicke enorm. Da sind Toleranzen von 0,5 bis 1cm keine Seltenheit.
Das bedeutet: Du ziehst Deine zukünftige Terrassenfläche plan mit Feinsplitt ab, rollst ein Unkrautvlies aus, platierst voller Tatendrang die Randsteine als Auflage und beginnst dann die Stelzlager zu befestigen und zu justieren…
Und dann geht’s los … irgendwas passt nicht. Also … Wasserwage drauf …
Hä??? Warum liegt die Wasserwage nur auf den ersten Zentimetern auf, hängt dann in der Luft und liegt dann widerrum erneut nur auf den ersten cm des nächsten Steins auf???
(Die Antwort: die Randsteine sind im unteren Bereich meistens minimal dicker als im oberen Bereich. Liegen sie also plan auf dem Boden, denn ist die Oberfläche meistens in irgend eine Richtung schief)

Wir waren schon kurz davor die Randsteine wieder runter zu nehmen und stattdessen doch normale Betonplatten zu holen… a-b-e-r … Kollege Gummihammer war ja auch noch in der Garage.
Damit konnten wir die Stein mühsam so bearbeiten, dass sie doch passend im Splitbett lagen.
Dann nur noch „schnell“ ca. 150 Löcher mit dem Bohrhammer gebohrt um die Stelzlager mit Hilfe von Dübel und Schraube zu befestigen, Aluschiene drüber (ebenfalls befestigen) und irgendwann können dann die WPC-Dielen drauf:
Letzteres geht, wie schon beim ersten Terrassenbau, erstaunlich schnell!
Einzig das ständige Hin- und Hergerenne nervt! Brett holen, anlegen, anzeichnen, zurück, Brett sägen, wieder hinlatschen, anlegen, anbringen ….

Zu guter Letzt kamen noch hübsche Bodeneinbaustrahler rein:
An dieser Stelle kommt eigentlich immer die Frage: für was ist das Loch???
Ganz einfach: hier soll noch ein kleines Beet entstehen, in das wir einen Bambus setzen wollen.
Das konnte sich irgendwie keiner so richtig vorstellen. Und da zwischen „Einbauleuchten gesetzt“ und „Beet fertig“ einige Wochen vergingen, ernteten wir öfter skeptische Blicke.

Im Frühsommer sah das „Loch“ dann so aus:

Wir hatten mit Aluminium L-Profilen eine Umrandung gesetzt, ein 50-60cm tiefes Loch gegraben und mit dickem Unkrautvlies (als keine Wurzelsperre) ausgelegt.
In das Loch kamen Unmengen an Rhododendrenerde und ein Bambus der Sorte Jumbo.
Danach durfte sich der Boden erst einmal setzen, bevor wir nachfüllen durften.

Heute sieht der „kleine“ Jumbo natürlich anders aus. Er ist in nur einem Sommer ordentlich gewachsen. Aus optischen Gründen und zum Schutz vor Unkraut haben wir noch einen 25kg Sack Canadian Slate rund um die Pflanze verteilt.
Leider haben wir kein aktuelles Foto, aber das reichen wir zeitnah nach 😉

Für Alle, die sich fragen was wir mit dem ca. 1m breiten Streifen zwischen Terrasse und den großen L-Steinen vor haben: hier wollten wir im nächsten Jahr (!) ein durchgängiges, aber in der Höhe variierendes „Hochbeet“ erstellen.
Ist schwer zu erklären, aber ich sag’s mal so: irgendwann werden wir es hoffentlich zeigen können … also …. im Jahr 2018 😉

 

Die Winterpause ist vorbei

Okay, komplett ruhig war es bei uns im Winter jetzt nicht, aber nun ist die „Winterruhe“ endgültig vorbei. Nach langem Warten ist endlich unsere Einfahrt gepflastert.
Da wir uns mit dem Nachbarn die Einfahrt teilen, konnten wir mit der Einfahrt nicht weiter machen, so lange das Nachbargrundstück noch nicht fertig bebaut war.
Dann kam noch dazu, dass der Landschaftsgärtner, der unsere Einfahrt pflastern sollte, unheimlich viel zu tun hatte und deswegen unser Projekt immer weiter nach hinten gerückt ist.
Endlich sind die Zeiten der kleinen Splitt-Steinchen im Haus vorbei. Man muß nicht mehr über eine Palette ins Haus latschen und kann sich die 5 Minuten Füsse abtreten (um die kleinen Steinchen schon mal so gut wie möglich abzustreifen) auch sparen.

Letztlich haben wir uns für das Pflaster Tagula Plan in anthrazit von Berding Beton entschieden. So anthrazit wie wir es eigentlich wollten, ist es nun nicht, aber trotzdem gefällt es uns sehr gut. Vorallem aber sind wir froh, dass der Schotter endlich weg ist und wir jetzt nicht mehr so viele kleine Steine mit reinschleppen.

Das Gefälle in Richtung Garage fällt doch geringer aus als erwartet. 😎
Statt die Pflasterfläche bis zu den Kantensteinen / L-Steinen gehen zu lassen, haben wir den Vorschlag unseres Garten- und Landschaftsbauers aufgegriffen. Jetzt endet das Pflaster ca. 40cm vorher. In den schmalen Streifen kommen noch ein paar Spots und ein paar schöne Pflanzen.

Ganz schön krass, was das für einen Unterschied macht, wenn man plötzlich eine gepflasterte Fläche vorm Haus hat und das Provisorium vor der Haustür nach langer Zeit Geschichte ist 😉

 

Garagenantrieb modifizieren bzw. reparieren

Schon kurz nach unserem Einzug hatten wir einen Kratzer am Hörmann Sektionaltor unserer Multibox.
Dieser wurde zwar bereits 2014 entfernt und alles repariert, aber im Laufe des Sommers 2016 tauchte wieder ein kleiner Kratzer auf.
Anfangs nur 2 oder 3 cm lang, wuchs dieser im Spätsommer auf eine stattliche Länge an. Zwischenzeitlich waren es 15 bis 20cm!
Das Merkwürdige: der Kratzer war, genau wie der Vorherige, exakt senkrecht.
Hm… DAS kann doch kein Zufall sein.

Also … Leiter in die Garage gestellt und, bewaffnet mitTaschenlampe und der Fernbedienung für’s Garagentor, beobachten was passiert, wenn die Garage auf und zu fährt.
Schon nach der ersten Fahrt war klar was passiert: das Tor kratzt an der Führungsschiene des Schlittens entlang! Wobei… korrekt ausgedrückt müsste es heißen „die Schiene verkratzt das vorbeifahrene Tor“.

Wie kann das sein?
Ganz einfach … die Konstruktion ist absolute Scheiße! Sorry, aber das kann man gar nicht anders sagen.
Wieso? Ganz einfach … die Führungsschiene, in der der „Schlitten“ inkl. Motor läuft, der das ganze Tor hoch zieht bzw. runter schiebt, war nur an 2 Stellen befestigt. Und zwar ganz Vorne und fast ganz am Ende der Schiene. Nämlich dort, wo der Schlitten / Motor bei geöffnetem Tor zum Stehen kommt.
Jetzt muss man wissen, dass die Führungsschiene nicht aus einem Stück ist, sondern aus zwei, etwa gleich langen Elementen besteht, die über eine Art Hülse miteinander verbunden sind.
Das sieht dann ungefähr so aus: 

Und die Kombination aus Beidem führt zum Problem: die Schiene „biegt“ sich unter dem Gewicht des Zugschlittens / Motors so sehr nach unten, dass die verbindende Hülse am Torelement kratzt.
Jetzt kommt ggf. der berechtigte Einwand  „Mooooooment! Müssten dann nicht 2 parallele Kratzer am Tor zu sehen sein? Die Schiene hat doch 2 scharfe Kanten!“
Korrekt … ABER … zur ohnehin sehr schwachen Befestigung kam noch die Tatsache, dass die hintere Halterung ungenau montiert war, so dass die Deckenschiene auch in sich leicht verzogen war. Soll heißen: eine Seite der Schiene hing 2-3 mm tiefer herab, als die andere Seite.

Die Lösung: beim Hersteller des Torantriebs (Firma Sommer) gibt’s auch entsprechende Ersatzteile. Dort haben wir einfach 2 zusätzliche Deckenhalter bestellt. In Summe waren das knapp 30 € … kann man mal machen.

Die Montage ist für jeden Bauherren, der mehr kann als Überweisungen tätigen und den Haustürschlüssel ins Schloss stecken, leicht durchzuführen.
Glücklicherweise hatten wir noch einen passenden Holzbalken „auf Lager“. Dieser wurde passend zugeschnitten und mit drei 15cm langen Schrauben an den Dachbalken befestigt. Daran wurden die Metallwinkel montiert.
Die größte Herausforderung: die Kunststoffwinkel, die um die Führungsschiene greifen und diese halten, können nicht um die Schiene gebogen werden. D.h. die vorhandene Halterung am Ende der Führungsschiene muss zuerst demontiert werden. Dann schiebt man zwei neue Halter bis an die gewünschte Position. Danach kann man alle drei Halter wieder an den Winkeln befestigen.
Bei der Gelegenheit haben wir das Problem mit der „verdrillten“ Schiene ebenfalls gleich behoben.

So ein montierter Deckenhalter sieht dann folgendermaßen aus:

Der „ursprüngliche“ Deckenhalter (am Ende der Schiene) sieht minimal anders aus:
Auf dem letzten Bild kann man die drei Deckenhalter gut erkennen. Denkt Euch einfach mal die beiden durch uns angebrachten Halter weg und sagt mir dann, ob Ihr der Meinung seid, dass der eine Halter ausreichend sein sollte:
Wir sind der Meinung, dass zwei Halter definitiv zu wenig ist. Es sollten mindestens drei Halter sein. Ein Weiterer ist wohl „nice to have“, aber so sind wir auf der sicheren Seite. Das Gewicht ist gut verteilt und es hängt wirklich nichts mehr durch.

Unser bisheriges Fazit zur Multibox Garage ändert sich deshalb minimal. Das neue Fazit sieht so aus, dass wir weiterhin von der Multibox überzeugt sind und bislang keine gravierenden Probleme festgestellt haben.
Die Sache mit der Deckenbefestigung der Führungsschiene kreiden wir der Montagefirma an.
Wir können uns nicht vorstellen, dass das vom Hersteller tatsächlich so gewollt ist, dass die Führungsschiene eines 5m breiten Sektionaltors mit einem Deckenhalter befestigt wird. Und dann auch noch „verdrillt“.

Haken dran … Problem behoben. 🙂

 

Kleines Garagenresümee

Auch wenn unsere Garage erst gut ein dreiviertel Jahr alt ist, wollen wir aufgrund der hohen Zahl an Rückfragen ein paar Details zeigen und ein kleines Zwischenfazit ziehen!

Um es gleich vorweg zu nehmen: wir haben unsere Entscheidung bislang nicht bereut und würden uns wieder für die Multibox entscheiden!

Bevor die technischen Details und die Fotos kommen, erst einmal ein paar Infos und das, was uns nicht gefallen hat:
Unsere Multibox ist 6,05m breit, 6,00m tief und 2,58m „hoch“. Das Hörmann Sektionaltor ist 5m breit und 2,08m hoch. D.h. theoretisch passt auch der 1,97m hohe VM Multivan (Bulli) rein – darauf anlegen würde ich es allerdings nicht 😉
Der Torantrieb stammt von Sommer und kann durch die 3 Handsender, den Tasten-Cody oder dem Knopf im Innern der Garage geöffnet / geschlossen werden.
Um „mal eben“ in die Garage zu kommen haben wir noch eine Hörmann Nebeneingangstüre im Standardformat mitbestellt. Und damit auch etwas Tageslicht in die Garage kommt, bzw. ausreichende Luftzirkulation gewährleistet wird, haben wir noch ein kleines Fenster einbauen lassen.

Mit der Qualität der Garage sind wir sehr zufrieden. Nahezu alles macht einen sehr wertigen Eindruck. Von wegen „Holzgarage“ 😉
Das Montageteam machte auf uns einen sehr eingespielten und routinierten Eindruck.

Die ersten Monate diente die Garage einzig als Materiallager für den Feinsteinboden, Werkzeug und hauptsächlich für den anfallenden Müll. Meine Güte … kaum zu glauben wie viel Müll alleine beim Innenausbau anfällt! Aber das ist eine andere Geschichte!

In dieser Zeit wurde das Garagentor pro Monat max. 10 Mal geöffnet. Trotzdem zeichnete sich bereits nach wenigen Wochen ein Kratzer auf den obersten zwei Sektionen des Garagentors ab.
Die Reklamation im Februar gestaltete sich dann allerdings doch schwieriger als erwartet. Zuerst wurden wir vom Hersteller an das Montageteam (Subunternehmer? Kooperationspartner?) verwiesen.  Von dort kam erst einmal gar keine Reaktion. Auf erneute Nachfrage wurde geantwortet, dass es sich wohl nicht um einen Gewährleistungsfall handeln würde, da das Tor bei der Abnahme im September einwandfrei funktionierte. Viel mehr vermutet man, dass es sich um die Folgen einer überfälligen Wartung handeln würde. Diese müsse nämlich mindestens 1 Mal pro Jahr von zertifizierten Hörmann-Technikern durchgeführt werden.
Bumm – das hat gesessen! Wie jetzt … Inbetriebnahme Ende September … Kratzer seit Februar … überfällige Wartung!?! Nenenene… so konnten wir das nicht stehen lassen!
Diese „Missverständnis“ konnten wir jedoch über den Hersteller klären. Wäre ja auch noch schöner!
Am Ende lief es auf einen Deal hinaus – das Problem wurde bei einer durch uns für 2014 in Auftrag gegebene Torwartung beseitigt. Diese hat letzte Woche statt gefunden.
Ursächlich war – wie vermutet – die Führungsschiene des Zugmechanismus – daran scheuerte das Tor gelegentlich.

Ein weitere Punkt war, dass das Tor sich gelegentlich nicht richtig schloss. Es fuhr herunter und kurz bevor es vollständig geschlossen war, fuhr es wieder ein Stück nach oben. Quasi die Notfunktion, als wäre etwas zwischen Tor und Boden. Dies wurde während der Wartung ebenfalls behoben. Ursächlich war hier die Spannung der Feder, da fehlte eine Umdrehung.

Mit was waren wir bislang sonst nicht zufrieden? Ganz einfache Frage: das Tür-„Schloss“! Der Aufpreis für ein richtiges Profilzylinderschloss war uns zu hoch, deshalb wählten wir das normale Buntbartschloss. Die Lösung von Hörmann sieht in diesem Fall so aus: in die Aussparung für ein Profilzylinderschloss kommt ein Plastikstück, das eine Öffnung für den Schlüssel hat.
Für Innentüren mag das ja noch funktionieren … egal … bei uns hat das keine 10 Schließvorgänge gehalten. Danach war das Plastikteil derart verzogen, dass das Schloss nur noch von innen benutzbar war.
Aber … selbst ist der Mann – für knapp 30€ ein 31mm Profilzylinderschloss besorgt, eingebaut und das Thema ist erledigt!

Was gibt’s sonst noch zu sagen?
Die Garage bietet ausreichend Platz für unsere zwei Autos. Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist, herrscht in unserer Garage noch „leichtes“ Chaos. Da stehen noch viel zu viele Sachen drin, die noch geordnet oder weggebracht werden müssen. Trotzdem ist ausreichend Platz für beide Autos + Regale + Schubkarre, Werkzeug, Müll 😉

Unser Garagenfundament wurde von der gleichen Firma erreichtet, die unsere Bodenplatte für das Haus errichtet hat. Hier würden wir, wie in einem älteren Artikel bereits geschrieben, auf das preislich günstigere Angebot des Garagenherstellers zurückgreifen. Die wissen sicher wie man das Fundament am besten herstellt 🙂

Die Garage selbst ist in Holzständerbauweise aufgebaut. Die Außenwände bestehen aus unverrotbaren Multithermfaserplatten (recycelte Kunst- und Dämmstoffe), die an der Außenseite mit einem Streichputz versehen werden. Die Balken des Ständerwerks sind mit ihren ca. 8cm Dicke für diese Konstruktion eigentlich überdimensioniert. Aber das ganze Konstrukt soll ja ein paar Jahre überdauern ;-).
Die Wände der Garage werden auf ca. 2cm dicke Multitherm-Faserplatten gestellt, so dass der Holzbalken in Fundamentnähe keinen direkten Kontakt mit dem Boden hat. Somit zieht das Holz auch kein Wasser.
Da die ganze Konstruktion etwa 2 – 2,5cm über die Grenzen des Fundaments hinaus geht, funktioniert die Abdichtung hier auf die gleiche Weise.
Trotzdem kämen wir nicht auf die Idee unseren Schnee im Winter an die Garagenwand zu schippen. Auch wenn sie das in der Theorie aushalten sollte.

Nach oben hin ist die Garage übrigens ähnlich aufgebaut wie unten. Hier steht das Dach ebenfalls etwas über. Dadurch wird eine Luftzirkulation ermöglicht und die heiße Sommerluft bzw. die Abwärme des Autos kann über diese Schlitze nach draußen gelangen.

Die Decke gibt’s in unterschiedlichen Varianten – einfaches, verzinktes Stahltrapez, verzinktes Stahltrapez mit Vliesbeschichtung und Stahltrapez mit Dämmung.
Nachdem der Aufpreis für ein gedämmtes Dach den Mehrwert nicht deckt, haben wir uns für die Vlies-Variante entschieden. Entstehendes Kondenswasser wird damit größtenteils am Dach gehalten und tropft nicht sofort herab.
Vielleicht ist das Dach damit auch gar nicht der kühlste Punkt des Gebäudes – wir werden es sehen, wenn es im Herbst mal so richtig kalt wird!

Was im Vergleich zu einer Betongarage definitiv anders ist: die Nebeneingangstüre hat eine sichtbare Türschwelle / Stolperfalle. Das ließe sich vermutlich nur ändern, wenn man im Innern der Garage noch Pflastern würde oder dicke Natursteine verlegen würde. Dann hätte das Holzständerwerk allerdings direkten Kontakt zum Boden und könnte mit Wasser in Kontakt kommen. Also leben wir einfach damit 🙂

Das Fenster macht hinsichtlich der Abdichtung zum Loch, das gesägt wurde, keinen allzu hochwertigen Eindruck. Hier müssen wir ggf. noch einmal mit Silikon nachhelfen.
Bei der Türe kann etwas Bauschaum oder Silikon ebenfalls nicht schaden 😀

Puh … das klingt jetzt so, als wären wir nicht zufrieden … aber genau das Gegenteil ist der Fall. Ich würde sagen das ist jammern auf hohem Niveau! Wir sind wirklich sehr zufrieden mit unserer Garage und vorallem mit dem Preis und dem, was wir dafür bekommen haben.
In ein paar Wochen werden wir den Innenausbau (Strom, Licht, ggf. Netzwerk) in Angriff nehmen. Die Leerrohre liegen jedenfalls bis zur Garage. Mal sehen was uns da so einfällt – z.B. eine Überwachungskamera? Mal sehen!

Jetzt gibt’s noch ein paar aktuelle Bilder der Garage:

 

 

Die Garage ist auch schon da!

Pünktlich zum 30. September war es soweit: die Garage wurde geliefert und montiert! Wie bereits im Artikel „Garage gesucht und gefunden“ geschildert haben wir uns für eine Bigbox der Firma Multibox bzw. Stahlbox entschieden.

Laut Lieferavise sollte die Garage am Montag geliefert werden. Dienstags sollte die Montage stattfinden. Mit dem Wissen, dass in der gleichen Woche auch WeberHaus mit dem Estrich anfangen wollte und der 3. Oktober bekanntlich ein bundesweiter Feiertag ist, hatten wir schon Bedenken, dass es Platzprobleme geben könnte, bzw. dass sich die Handwerker gegenseitig auf die Füße treten könnten.
Am Ende kam es dann doch anders…

Am Montag, pünktlich um 7 Uhr, zum vereinbarten Liefertermin mit obligatorischer Anwesenheit stand der Bauherr an seinem Arbeitsplatz 😉
Die Bauherrin war vor Ort und sollte die Lieferung in Empfang nehmen. Die „Lieferung“ war bereits vor Ort. Allerdings mussten wir noch einmal nachweisen, dass die „Ware“ bereits bezahlt wurde. Also hat sich die Bauherrin noch einmal ins Auto gesetzt und den Beleg organisiert. Dumm gelaufen…aber wir wollten ja auch, dass die Garage aufgebaut wird.

Die positive Überraschung folgte prompt: die Jungs vor Ort lieferten nicht nur die Bauteile der Garage, sondern begannen auch sofort die Garage zu montieren. Der ursprüngliche Plan à la „Lieferung am 30.9. – Montage am 1. Oktober“ wurde aufgrund einer Fahrzeugpanne über den Haufen geworfen. Die armen, aber immer freundlichen Monteure aus dem Nordosten Deutschlands waren die ganze Nacht unterwegs, um die Garage am Montag aufbauen zu können. Danach sollte es wieder zurück in den Nordosten gehen, um am Mittwoch in weniger als 25km Entfernung von uns die nächste Garage zu errichten. Irgendwie verrückt, oder?

Das Arbeitstempo, das die Monteure anschlugen war fast schon beängstigend. Um kurz nach 12 Uhr stand schon die komplette Garage inkl. Dach! Die Zeit bis 17Uhr wurde damit verbracht das Garagentor einzubringen, Tür und Fenster zu montieren und die Baustelle zu säubern!
Und ähnlich wie beim Haus war es auch hier total surreal zu sehen, wie dort, wo wochenlang eine mit Baumaterialen belagerte Bodenplatte „lag“, plötzlich „unsere“ Garage stand.
Bevor die Arbeiter Ihren Lohn für die geleistete Arbeit erhielten, gab es eine Einweisung in sämltliche Funktionalitäten (Garagentor, Fernbedienungen, Tasten-Cody, etc.) und Antworten auf die zahlreichen Fragen des Bauherren.

Da die dauerhafte Stromversorgung der Garage zwangsläufig noch fehlt (wir haben ja noch Baustrom), organisierten wir als erstes ein ausreichend langes Stromkabel um unser Garagentor elektrisch bedienen zu können. So ein 5m breites Sektionaltor ist dann doch etwas schwergängig, wenn man es per Hand öffnen muss 😉
Ob wir die endgültige Stromversorgung der Garage (Licht / Strom) auf die klassische Art und Weise machen oder ob wir auf EnOcean setzen ist noch nicht klar. Das entscheidet wohl das Budget bzw. die Preisdifferenz am Ende des Projekts 😀

Von den KFZ-Problemen der Monteure waren wir am Ende übrigens doch leicht betroffen. Unsere Dachattika, Regenrinne und -Fallrohr waren auf dem 2. LKW und fehlten somit am Montag. Dafür entschuldigten sich die beiden Jungs immer und immer wieder bei uns. Für uns war das aber kein Problem, da es nur um die Optik und weniger um die Funktion ging und die Anbringung der fehlenden Komponenten bereits am Mittwoch durchgeführt werden sollte.

Wie vereinbart wurden die fehlenden Teile zum vereinbarten Zeitpunkt angebracht.
Für die treuen Leser, die kaum Kontakt mit „dem Handwerk“ haben, ist der letzte Satz scheinbar lapidar und völlig bedeutungslos bzw. scheint nicht erwähnenswert. Der Rest der Leserschaft weiß sicher wovon ich spreche.
Oder anders formuliert: von den für den Estrich zuständigen Kollegen hatten wir bis zu diesem Zeitpunkt weder etwas gehört noch gesehen. :\
Aber das ist ein anderes Thema und wird in einem der nächsten Artikel noch näher erwähnt werden.

Abschließend möchten wir uns auf diesem Wege nochmal beim Garagenaufbauteam und allen Beteiligten der Firma Garagen Riese/Stahlbox bedanken. Das Aufbauteam hat wirklich tolle Arbeit abgeliefert und auch die ganze Abwicklung rund um das Thema war wirklich super und lief ohne Probleme. Würde nur alles so gut und unproblematisch laufen…

Hier noch ein paar Fotos vom neuen zu Hause für Rennsemmel, Black Pearl & Co.:

Die Handwerkermentalität und wir

Es gibt wenige Dinge beim Thema Hausbau von denen wir vorher wußten, die uns dann aber doch überrascht haben.
Die Mentalität mancher Handwerker ist nicht ganz kompatibel mit unserer Auffassung.
Vielleicht sind wir was das dieses Thema angeht zu sensibel, aber wir waren schon etwas überrascht als wir im Sommer an unserem Grundstück vorbeigeschaut hatten und Besuch antrafen:Besuch auf unserem Grundstück

Zuerst dachten wir, dass es sich um Arbeiten / Messungen / Kontrollen an unserem Grundstück handelt, aber das war nicht der Fall.
Relativ schnell war klar, dass es die Handwerker der benachbarten Baustellen waren.
Bringt einen ja nicht um … „was soll’s“ dachten wir uns… 🙂
Zumal es die Handwerker, die uns auch wahrgenommen hatten, überhaupt nicht interessierte, das wir da waren…

Als wir Tage später wieder am Grundstück vorbei kamen fielen uns merkwürdige Spuren in der Einfahrt auf:

Da war wohl wieder jemand der Meinung, dass es besser wäre das Nachbargrundstück als Parkplatz zu verwenden. Und wenn da schon eine Bodenplatte für die Garage ist, dann kann man die natürlich auch gleich mitbenutzen! Da war es uns doch glatt peinlich, dass wir noch keine Garage auf der Bodenplatte hatten. Dann hätte man die glatt gleich noch mitbenutzen können 😉

Ne, Spaß beiseite – wir waren schon etwas verwirrt wie … sagen wir mal … praktisch denkend manche Handwerker sind.
Und dabei geht es noch nicht mal um „die Anderen“, sondern auch um die eigenen Handwerker. Da werden Material, Bauwagen und Co. auf dem noch zu verkaufenden Nachbargrundstück „zwischengelagert“.

Da stellt sich die Frage: was passiert wenn z.B. der Bautrupp des Nachbargrundstücks anrückt und plötzlich dumm aus der Wäsche schaut? Offenbar passiert soetwas zu selten, sonst kämen doch niemand auf die Idee das Risiko einzugehen. Oder doch?

Back again…

Nach einem kleinen Server-Crash sind wir nun wieder online und versorgen Euch gleich mal mit Neuigkeiten.
Nächste Woche Dienstag haben wir unser Baustellengespräch mit dem Fachbauleiter, dem Projektleiter, unserem Weberhausmitarbeiter hier vor Ort und dem Architekten. Was genau bei einem ersten Baustellengespräch passiert wissen wir nicht, aber wir denken, dass sich alle Beteiligten erstmal einen Überblick über Grundstück und Anfahrt, etc. verschaffen wollen. Außerdem bekommen wir dann auch Details zu den Erdarbeiten und der Bodenplatte (wann und wie teuer!). Überraschenderweise haben wir nämlich letzte Woche einen Anruf bekommen, dass diese Arbeiten schon Ende des Monats gemacht werden können. Endlich passiert mal was und nicht nur auf dem Papier! 😉
Wir werden auf jeden Fall berichten, wie es gelaufen ist.

Dann haben wir noch die Auftragsbestätigung für unsere Garage bekommen. Hat alles bisher reibungslos geklappt und der Preis stimmt auch. Geplant ist die Anlieferung der Garage jetzt für Ende September. Wir haben zwar noch keinen Stelltermin fürs Haus, aber da wir zwischen Haus und Garage genug Platz haben, ist es egal ob Haus oder Garage zuerst kommt. So können wir schon wieder einen großen Punkt auf unserer To-Do-Liste abhaken.
Wir müssen jetzt nur noch auf einem Plan einzeichnen, wo genau wir Tür und Fenster haben wollen und den dann zeitnah zurück nach Hamburg schicken, damit die Garage zum Wunschtermin geliefert werden kann.

Garage gesucht und gefunden…

Nachdem bei uns langsam Licht ins Dunkel kommt, haben wir uns jetzt mal ernsthaft mit dem Thema Garage beschäftigt. Fest stand für uns, dass wir eine Doppelgarage haben wollen, die uns auch noch etwas Stauraum bietet. Keinen extra Abstellraum, aber so viel Platz, dass wir bequem in die Autos rein- und raussteigen können und auch noch ein wenig Lagerfläche haben. Die maximale Größe war mit 6m x 6m auch vorgegeben, da wir die Garage nur an einen Platz auf dem Grundstück stellen können. Zumindest ohne das Haus ans hintere Ende des Baufensters schieben zu müssen. Auf dem Baublog von Dani und Marc haben wir schon 2012 zum 1. Mal  von den Multibox-Garagen der Firma Stahlbox Fertiggaragen GmbH gelesen. Hörte sich alles super an und Holzständerbauweise paßt ja auch gut zu unserem Häuschen, also haben wir uns gleich mal einen Katalog und eine Preisliste zuschicken lassen. Weil wir uns aber alle Optionen offen halten wollten, haben wir uns dann einfach mal im Netz schlau gemacht und Freunde gefragt, wo sie ihre Garage her haben. Da kamen dann doch ein paar Hersteller zusammen und wir haben allen mal eine Angebotsanfrage geschickt. Die meisten Angebote waren allerdings eher enttäuschend. Teilweise hatte man uns Angebote für eine Einzelgarage geschickt, andere hatten unsere Wünsche nur teilweise berücksichtigt…und die Preise haben uns dann den Rest gegeben. Da wir ja keinen Zeitdruck hatten, haben wir das Thema erstmal beiseite geschoben. Anfang April haben wir dann mal eine konkrete Angebotsanfrage bzgl. der Multibox rausgeschickt und haben uns leicht verwundert die Augen gerieben. Nicht nur, dass der Preis unter unseren Erwartungen lag, das Angebot beinhaltet auch noch ein paar nette Goodies, die bei den anderen Firmen entweder gar nicht möglich gewesen wären oder nochmal extra gekostet hätten. Einen kleinen Haken hat das Ganze dann doch: das Fundament! Da die Holzständergarage im Vergleich zur Fertiggarage keine werksseitige Bodenplatte hat, muss man sich entscheiden, ob man die Garage auf Punktfundamente stellt und den Boden der Garage pflastert oder ob man die Garage auf ein Vollfundament stellt. Aber selbst das Fundament gibt es vom Hersteller relativ günstig. Eventuell kommt uns auch die Firma, die unsere Bodenplatte für’s Haus erstellt entgegen. Unterm Strich ist die Multibox-Lösung bei vergleichbarer Ausstattung 20 – 25% günstiger als das günstigste Angebot einer Fertiggarage. Und so bekommen wir (sollten wir dann endlich mal das GO der Baubehörde bekommen) eine BigBox-Doppelgarage in 6m x 6,05m. Mit einem großen Hörmann-Tor in unserer Wunschfarbe anthrazitgrau inklusive Torantrieb, einem Fenster und einer Tür zum Garten, 3 Handsender und einem Tastencody draußen. (Wenn ihr auf den BigBox-Link klickt, dann könnt ihr auch Fotos von der Garage sehen. Unsere wird so ähnlich aussehen, wie die in der zweiten Reihe, dritte Garage von links.)

Garage Front Garage Seite

Update vom 18.01.2015:

Das Foto von Roland hat uns mittlerweile erreicht. Genauer gesagt lag es schon seit Mitte November vor, aber bislang hatten wir es noch nicht geschafft das Foto hochzuladen.
So sah die Außenwand von Rolands Multibox Mitte 2013 aus:

Rolands Multibox

Sieht so aus, als wäre der Rollputz / Streichputz an den Stellen, an denen die Außenwandteile mit der Holzständerkonstruktion verbunden sind, abgeplatzt.
Zusätzlich gab’s bei Roland noch Wassereinbruch durch die unpassende / schlecht eingebaute Tür.
Zu allem Überfluss gab’s noch einen Montagefehler, der dazu führte, dass das Dach undicht war!

Sobald unsere Garage derartige „Alterserscheinungen“ zeigt, werden wir berichten!