Lebenszeichen…

Jaaaaaa, wir leben noch! Viele haben unseren Blog vermutlich schon für tot erklärt, aber noch leben wir 🙂
Und die Lust zu bloggen ist auch noch nicht abhanden gekommen.
Allerdings gibt’s auch in den ersten Jahren (!) nach dem Hausbau weiterhin viel zu tun!
In diesem Jahr haben wir einiges geschafft, von dem wir Euch in den nächsten Wochen berichten möchten.
Da wäre z.B. der langersehnte Rasen im Garten, die gepflasterte Einfahrt, die Terrassenverlängerung, die Gartenpipeline, Elektrik im Garten, ein Dach für den Technikschacht und endlich das erste Bad im eigenen Pool 😀

Je nachdem wie gut / schlecht der Herbst wird, erscheinen hier in unregelmäßigen Abständen weitere Artikel. Sollte es wider Erwarten einen „goldenen Herbst“ geben, dann könnte es sich doch noch etwas hinziehen, denn wir haben auch in diesem Jahr noch ein paar offene Punkte (Bodendecker im hinteren Bereich des Grundstücks, ein Palisadenbeet neben der Terrase und ggf. auch noch die Randsteine zwischen Terrasse und Rasen …

Ihr könnt also gespannt sein 😉

Warten & Zeit für weitere Überlegungen

Eigentlich wußten wir es schon seit längerem, aber jetzt ist es fix: aus unserem anfänglichem Traum innerhalb von 12 Monaten nach Unterzeichnung des Werksvertrags ins neue Haus umzuziehen wird es nichts!
Nachdem die Erstellung der Bauantragsunterlagen wesentlich länger gedauert hat als wir dachten, sind wir von unserem gesteckten Ziel „Einzug im Spätsommer“ abgewichen und wären schon froh gewesen wenn das Haus im August soweit fertig gewesen wäre, dass wir mit den Restarbeiten hätten loslegen können.
Nach der Ablehnung unseres ersten Bauantrags wurde uns auch diese Illusion genommen: das Haus kommt definitiv erst NACH den WeberHaus Werksferien und somit erst im September!

Um den frühstmöglichen Termin im September zu erhalten haben wir etwas Streß gemacht und versuchen gerade alle offenen Punkte (Bankbürgschaft, Versicherungsnachweise, etc.) abzuhaken, damit wir schnellstmöglich einen offiziellen Termin vom Werk genannt bekommen.
Ab dann heißt es dann „Countdown läuft“ 🙂

Bis dahin bleibt dann noch genügend Zeit, um sich mit anderen Themen zu beschäftigen. Etwa „wie gestalten wir eigentlich den Vorgarten?“ oder „lohnt sich Öko-drain Pflaster bzw. gibt’s da überhaupt hübsche Steine?“

Der Hauptpunkt mit dem wir uns beschäftigen ist allerdings ein anderer. Wir dürfen oder müssen unser Oberflächenwasser in den ca. 25 – 30m entfernten Bach leiten. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist – darüber sind wir uns noch nicht im Klaren. 😉
Allerdings ändert das nichts an der Tatsache, dass wir unser Regenwasser durch ein langes Rohr bis zum Bach leiten müssen. Da liegt es doch nahe, dass man irgendwo auf diesem Weg eine Zisterne verbuddelt um sich die optisch unschönen Regentonne zu sparen.
Bei der weiteren Beschäftigung mit dem Thema kommt man unweigerlich zum Punkt Regenwassernutzung für WCs und Waschmaschine. Als Laie glaubt man gar nicht was es da alles zu beachten und zu entscheiden gibt.
Stand heute:
Die hausinterne Verrohrung um das Zisternenwasser auch für WC’s und Waschmaschine zu nutzen, werden wir definitiv ab Werk mit einbauen lassen. So sind wir auf der sicheren Seite, wenn wir in 1-2 Jahren das Wasser aus der Zisterne nicht mehr nur für den Garten nutzen wollen.

Bei der Größe der Zisterne sind wir derzeit noch unsicher. Von mir aus gerne 12.000 Liter, aber ich denke das ist zu viel 😀
Aber was ist besser: eine Betonzisterne oder doch eher aus Kunststoff? Was für ein Filter? Schwimmende Pumpe??? Schwierig!
Bisherige Tendenzen: Betonzisterne mit externem, großem Filter und schwimmender Wasseraufnahme. Bei der Größe sind wir uns noch nicht sicher, aber da der Garten damit zumindest teilweise mitbewässert werden soll, tendieren wir aktuell zu 5.000 Liter.

Ander formuliert: Anregungen, Kommentare und Erfahrungsberichte sind gerne gesehen!  🙂

39.000….

Obwohl hier gerade nicht so sonderlich viel los ist, ist unsere Besucherzahl stetig gestiegen und wir haben die 39.000 Marke geknackt…unfassbar und das obwohl wir noch nicht einen Spatenstich getan haben ;).
Tja leider wissen wir auch nicht, wann sich daran was ändern wird….wir harren der Dinge, die da kommen. Wir waren nochmal bei der Stadt und haben die Zustimmung für den Antrag auf Änderung der Zuwegung unterschrieben. Das muß jetzt von der Stadt genehmigt werden und dann können wir hoffentlich endlich den Bauantrag einreichen. Das sollte nicht länger dauern als 1-2 Wochen, aber wie wir alle wissen ist der Konjunktiv der beste Freund der Bürokratie!

Dafür ist mal wieder ne gesalzene Rechnung vom Vermesser gekommen…da müssen allerdings noch Details geklärt werden. Unter anderem sind dort zwei Positionen aufgeführt, die als Erschließungsbaulast gekennzeichnet sind. Laut Notarvertrag und Auskunft der Stadt gehen aber alle Kosten zum Thema Erschließung zu Lasten des Grundstückverkäufers…also ja auch eine Erschließungsbaulast.
Die machen den Braten jetzt zwar nicht fett, aber wer zahlt schon gerne für Dinge, die er nicht zahlen muss? Oder sagen wir’s mal anders: man muss ja auch nicht jede Rechnung abnicken und brav zahlen!

0,00002458 Promille …

Seit vergangenen Freitag ist es amtlich: seitdem gehören ca. 0,00002458 Promille der Gesamtfläche von NRW zum Freistaat Bayern 😉
Vor fast fünfeinhalb Jahren habt Ihr Eure NRW-Agentin nach Bayern geschickt um einen der Einheimischen nach NRW zu lotsen!
Aber… Euer Plan wurde durchschaut! Die Bayern schlagen zurück und kaufen jetzt … Stück für Stück Euer Land auf. 🙂
Und somit gehören „schon“ stolze 0,00002458 Promille zum Freistaat Bayern.

Verständlich formuliert: ab sofort gehört das Grundstück offiziell UNS! Hätten uns die zwischenzeitlichen Rechnungen vom Notar, der Stadt Unna und der Oberjustizkasse Hamm nicht auf den Laufenden gehalten, hätten wir glatt vermutet, dass man uns vergessen hat 🙂
Der Notartermin war immerschon schon im August des vergangenen Jahres…

Wir wünschen allen Lesern einen guten Start in die Woche – mal sehen was die Woche bringt…

Kleinvieh macht auch Mist!

Schon während der ersten, konkreten Kostenplanung ist uns aufgefallen, dass man planen kann wie man möchte, am Ende landet man doch an dem Punkt, an dem am Ende des Geldes noch Posten offen sind. Aus diesem Grund haben wir uns ein neues Haustier angeschafft:

Was man sparen nennt, heißt nur, einen Handel für die Zukunft abschließen.
George Bernard Shaw

Wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass wir mit dem sich hoffentlich reichlich mehrenden Inhalt keine großen Sprünge machen können. Aber vielleicht lässt sich die ein oder andere Finanzierungslücke mit dem Inhalt schließen.
Außerdem übernimmt unser Hausschwein die Stellvertretung für unser Haus. Denn bislang gibt’s vom Haus nur Grundrisse, unterschriebene Verträge und einen Stapel Rechnungen.

Und falls es am Ende doch knapp werden sollte, stellen wir einfach einen „Donate-Button“ auf die Seite 😉

Tadaaaaaa!

Herzlich willkommen auf unserem Blog!
Die Antwort auf die zumeist gestellte Frage „Warum blogt Ihr?“ lässt sich relativ schnell beantworten: Wir bauen ein Haus!
Auf dieser Seite wollen wir Euch regelmäßig über unseren Baufortschritt informieren, Tipps und Anregungen für den eigenen Hausbau geben, etc.
Außerdem müssen wir manche Dinge einfach loswerden 🙂

Schaut doch einfach gelegentlich hier vorbei und hinterlasst bei Gelegenheit einfach einen Kommentar. Wir würden uns freuen!