Bemusterung – 2. Tag!

Zuerst einmal ein Danke an Tom vom Projekt Villa 1.0, der uns mit dem Hinweis, auf den vermutlich nicht ganz so hohen Aufpreis, doch noch zu unserer „geliebte“ Haustüre verholfen hat. Noch liegt uns keine offizielles WeberHaus Statement vor (ja, auch die Kollegen von WeberHaus dürfen mal ein paar Tage abschalten, bevor wir sie wieder unter Dampf setzen 🙂  ), aber wenn sich die Mehrkosten ungefähr in dem vermuteten Rahmen bewegen, dann wird es wohl doch noch eine kleine Änderung geben.

Zurück zur Bemusterung: die zweite Nacht in Kork war irgendwie entspannter. Draußen war’s noch kälter und auf den Straßen wegen überfrierender Nässe schön glatt, aber im Hotel war’s mukelig warm. Am nächsten Morgen ging es dann nach einem leckerem Frühstück bei super Wetter und strahlenden Sonnenschein wieder nach Linx zu Weberhaus – womit wir auch beim eigentlichen Thema wären 🙂

Wie bereits mehrfach erwähnt haben wir die Böden im EG (mit Außnahme des Gäste-Zimmers) alle in unserem Vertrag „mit drin“. Durch vorheriger Recherche im Internet wussten wir, dass bei WeberHaus unter Anderem Bodenbeläger der Firma Steuler „im Programm“ sind. Und irgendwie hatten wir uns in einen ganz bestimmten Feinstein Bodenbelag „verkuckt“. Dabei handelt es sich um die Serie Livin‘ von Steuler. Letztlich waren wir uns nur nicht sicher, ob uns die Bodenfliese in schiefer oder toffee besser gefällt bzw. wir wussten nicht, welches besser passen würde.
Und so standen wir im Sonnenschein vor 8 oder 10 von diesen „Schränken“ mit ausziehbaren Fliesenmustern und suchten und suchten. Zwischenzeitlich blieben wir immer wieder bei der ein oder anderen Bodenfliese hängen, aber eigentlich waren wir nur auf der Suche nach „unserer“ Bodenfliese. Irgendwann gab unser Ausstattungsberater, der immer mal wieder versuchte uns die ein oder andere Bodenfliese schmackhaft zu machen, auf und recherchierte, in welchem der vorhandenen Fächer „unsere“ Livin‘ versteckt ist.
Und kaum wurde das Fach geöffnet stand die Bauherrin mit leuchtenden Augen da und starrte dann den Bauherren (also mich) mit verunsichertem Blick an. Jaaaaaa, sie gefallen mir auch sehr gut. Schnell noch mal ein mitgebrachtes Muster der Küchen-Fronten dran gehalten und dann stand fest: dieser Punkt ist abgehakt!
Unser Bodenfließe im Wohn-/Essbereich, der Diele, dem Technikraum und … wenn wir schon mal dabei sind … auch gleich in beiden Bädern sieht folgendermaßen aus:
Unsere BodenflieseUnsere Bodenfliese
Leider zeigt das Foto nicht die tatsächliche Farbe. Die Bezeichnung „toffee“ trifft es schon ziemlich genau. Allerdings lässt sich die Größe erahnen. Mit 40cm x 70cm sind die schon recht groß. Aber uns gefallen sie super!
Die schieferfarbenen fanden wir auch toll, aber die passen nicht ganz so gut zum Rest des Interieuers 😉

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Bemusterung – 1. Tag!

Am 12. und 13. November war es soweit: unser Bemusterungstermin stand an!
Damit wir auch alles in den 2 Tagen durchkriegen, sind wir schon am Tag davor angereist, haben uns die Gegend angesehen, Straßburg einen Kurzbesuch abgestattet und sind dann in unser wames Bettchen des Hotel Schwanen gefallen.
Und trotz Außentemperaturen von unter 0°C war es da wirklich warm. So warm, dass wir nachts das Fenster öffnen mussten und wir mitten in der Nacht auf allen Vieren durch das Hotelzimmer gekrabbelt sind, um den verflixten Heizkörper zu finden, der voll  aufgedreht war. Aber Fehlanzeige – da war nichts zu finden. Da war es einfach so warm. 🙂

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem ausgiebigen Frühstück in die WeberHaus Zentrale nach Linx. Dort angekommen rieben wir uns erst mal verwundert die Augen: keiner da 😉 Naja … so ganz stimmt das nicht: Montags ist die repräsentative „World of Living“ von WeberHaus geschlossen. Und so sieht es auf den ersten Blick auch aus: Türen zu, niemand zu sehen 🙂
Aber eine der Eingangstüren war dann doch auf und kaum waren wir drin, konnten wir schon unsere Namen auf dem LCD-TV erkennen, der ununterbrochen alle Bauherren begrüßt.
Also schnell das Bauherrin- und Bauherren-Schild angebracht und ab in Richtung Ausstellung. Gerade als wir vom rechten Weg abkommen wollten … oder anders formuliert: kurz bevor uns der Sog der Musterbadausstellung vollständig einsaugen konnte, kam Herr Hahn und wir konnten uns in das Beratungsbüro retten 😉

Als wir Herrn Hahn von unserer „warmen Nacht“ im Hotel Schwanen berichteten, meinte er nur „Aha … Sie sind also im Anbau untergebracht. Der ist übrigens von Weberhaus!“. Das könnte dann erklären warum es so warm war. Die Außenwände sind einfach richtig dicht 😉

Dann ging es aber los! Herr Hahn schlug vor die Bemusterung anhand des Hauses von oben nach unten und von außen nach innen durchzugehen. Da hatten wir auch nichts dagegen, also ging es beim Dach los. Und schon bei der ersten Frage, der Frage nach den Dachschindeln, standen wir da und zuckten mit den Schultern. Die Farbe ist sowieso vom Bebauungsplan vorgegeben (grau) und ob die Form der Schindeln S-förmig oder gerade ist, war uns jetzt nicht sonderlich wichtig. Letztendlich haben wir uns für die S-förmigen Schindeln entschieden. Unser Haus hat so viel Geradlinigkeit, da dürfen die Schindeln gerne geschwungen sein 😉
In diesem Stil ging es dann erst mal weiter. Was es alles zu entscheiden gibt. Wahnsinn! Farbe und Form der Dachbalken (Überstände), Kunststoff- oder Holz-Alu-Fenster? Farbe der Fenstergriffe? Farbe und Art der Innen- und Außenfensterbänke? Integrierte Fliegengitterleiste? Rolläden in Kunstoff oder Alu? Und mein persönlicher Favorit: Farbe der Führungsleiste der Rollädenführungsschiene!

A-B-E-R … zu Beginn hatten wir noch den Eindruck wir müssten uns schnell entscheiden, um in 2 Tagen fertig zu werden. Aber das ist Käse. Man sollte sich die Zeit nehmen, die man braucht. Immerhin muss man ja einige Zeit mit seinen Entscheidungen leben. Und eigentlich ist seitens WeberHaus auch ausreichend Zeit einkalkuliert worden. Zumindest bei uns.
Und manche Entscheidungen treffen sich von ganz alleine; z.B. bei den Fenstern: wir haben eigentlich anthrazit-farbene Kunststofffenster aus einem der gewählten Hattrick-Programme. Die Diskussion, ob der Aufpreis für Holz-Alu-Fenster (außen aus langlebigem Aluminium und innen mit der Oberfläche aus Holz) gerechtfertigt ist, wurde nach kurzer Rücksprache mit dem WeberHaus Bauingenieur schnell beendet. Will oder muss man den KFW-40 Standard einhalten, dann bleibt einem eigentlich nichts anders übrig als die dreifachverglasten Kunststofffenster zu wählen.
Und so doof wie es jetzt klingt: wir waren froh, dass uns manch eine Entscheidung auf diese oder eine ähnlich Art abgenommen wurde.
Die andere, wohl bekanntere Art, ist der Preis: bei den Außenfensterbänken standen wir merkwürdigerweise relativ lange. Dort gab es neben dem Standard noch weitere mehr oder weniger abweichende Alternativen.
Als wenig künstlerisch angehaucht kann ich es aus meiner Sicht grob zusammenfassen: es gab den Standard und 3 weitere, dem Standard sehr ähnliche Fensterbänke. Dazu noch 2 weitere in einem dunklen, fast schwarzen Anthrazit und mit unterschiedlicher Oberfläche (poliert und offenporig).
Sagen wir es mal so: bei uns hat der Preis in einigen Situationen die Alternative ausgestochen. Oder anders formuliert: wir haben uns eigentlich immer die Frage gestellt: ist uns diese Änderung den Aufpreis wert? Bei den Fensterbänken hätte wahrscheinlich die glatte, anthrazit-farbene Fensterbank am besten gepasst. aber deren Aufpreis lag im dreistelligen Bereich pro laufendem Meter. Und jetzt sucht noch mal unsere Pläne raus und zählt mal die laufenden Meter 😉
Also zurück zum Standard.

Manche Dinge, etwa die Innentreppe und auch Teile der Badausstattung hatten wir bereits im Vorfeld bei einer kleinen „Vorbemusterung“ mit Herrn Hahn in Wenden geklärt. Das war bereits VOR Unterzeichnung des Bauvertrags. Wir wollten damals möglichst genau wissen wo wir preislich landen.

Obwohl wir uns nicht sicher waren, ob wir die Türen durch WeberHaus machen lassen oder ob wir das selbst übernehmen, haben wir uns natürlich auch Innentüren angesehen. Die Enscheidung hatten wir jedoch relativ schnell getroffen, da wir eine Standard-Türe langweilig fanden und andere Türen uns eher an „englischen Landadel“ erinnerten.
Viel „schlimmer“ war die Sache mit der Haustür. In Wenden hatten wir uns schon eine Tür angesehen und diese auch für gut befunden. In Rheinau-Linx gab es aber wahnsinnig viele, super-tolle Haustüren! Wir hatten uns sofort in eine Tür „verliebt“. Aber nachdem Herr Hahn ohne Weiteres keinen Preis finden konnte und der Name der Tür das kleine, unbedeutende Wörtchen „exclusive“ in sich trug, ahnten wir schon, dass das nichts Gutes heißen kann. Bei privaten Recherchen zu Hause durften wir dann feststellen, dass es sich bei der Haustüre um ein echtes Designerstück handelt, das im „ungemütlichen“ fünfstelligen Bereich liegt. So gesehen fanden wir die ursprünglich ausgesuchten Haustüre dann doch wieder sehr hübsch 🙂

Schon am Nachmittag des ersten Tags kamen wir zum Thema Bodenbeläge und Bad.
Zur Erläuterung: wir hatten bei der kleinen Vorbemusterung in Wenden bestimmte Elemente in den Vertrag aufgenommen. Am Ende wurde es der Vertrag mit Ausbaustufe „Bad komplett“ und einigen Zusatzelementen wie z.B. Feinsteinboden im EG im offenen Wohn-/Essbereich, der Diele und dem Technikraum.
Also ging es nicht nur um die Bäder, sondern auch um den Boden im EG.

Ich weiß, das ist jetzt gemein an dieser Stelle darum zu bitten demnächst wieder vorbei zu schauen, aber der Artikel würde den normalen Rahmen bei Weitem sprengen, wenn ich die verbleibenen Themen im gewünschten Detail darlegen würde.
Deshalb gibt’s jetzt noch ein paar Fotos und das Versprechen, dass es noch vor Neujahr den 2. Teil geben wird!

In ein paar Tagen gibt’s mehr zu unserer Bemusterung! Dann auch mit interessanteren Bildern z.B. von den Fliesen. Versprochen 🙂

Süße Grüße und Architektenärger…

Momentan herrscht bei uns nahezu Stillstand, wir warten nach wie vor darauf, dass die Architektin den Bauantrag fertig macht. Schon etwas ärgerlich: wir haben so ein Tempo vorgelegt, unser Weberhausberater hier vor Ort hat super mitgespielt, wir konnten unsere Bemusterung sogar vorziehen und sogar der Plancheck ist schon durch. Wir waren also voll im Zeitplan, damit wir auch wie geplant im Spätsommer 2013 einziehen können. Tja nur beim Thema Bauantrag tut sich nichts…aber auch wirklich gar nichts. Wenn wir nachfragen, dann heißt es immer: Ja es gab da noch einige kleine Änderungen, die ich noch einarbeiten mußte!
Wir fragen uns allerdings, wieso es für den Bauantrag relevant ist, dass wir den Platz der Dusche getauscht haben, wenn die Entwässerung davon nicht berührt worden ist.
Am Telefon hieß es dann diese Woche: Ja ich hab schon gehört, dass sie es so eilig haben…ähm eilig?? Hausvertrag im August unterschrieben und alle anderen Punkte sind erledigt, aber sie hat es bis dato nicht geschafft einen Bauantrag zu erstellen?? Ist ja jetzt nicht so, dass wir irgendwelche Sonderwünsche haben oder es irgendwelche schwierigen oder gar kritischen Punkte gibt. Nee wir bauen genauso wie der Bebaunungsplan es erlaubt…das kann doch nicht ganz so schwer sein???
Dienstag treffen wir uns nochmal und wenn sie uns dann kein Datum nennen kann, wann der Bauantrag eingereicht wird, dann müssen wir uns vielleicht doch jemand Anderen suchen.

Irgendwie werden wir auch das Gefühl nicht los, dass wir uns in mancher Hinsicht im Kreis drehen. Bei der Küchenplanung haben wir festgestellt, dass einige Fenster vom unterzeichneten Plan abweichen und dass statt der bodentiefen Fenster „normale“ Fenster im Plan eingezeichnet waren. Das haben wir dann beanstandet und es wurde geändert. Ähnlich ging es es uns bei den Türen. Obwohl es „normal“ zu sein scheint, haben wir uns gegen die 76cm „breiten“ Türe für die Bäder und den Technikraum entschieden und wollen überall die normal breiten 89cm Türen. Auch das wurde geändert. Aber in regelmäßigen Abständen tauchen die alten Versionen mal hier, mal da in den neuen Plänen auf. Deshalb heißt es jetzt bei jedem Plan, den man erhält: Adlerauge sei wachsamm! Prüfe alles, aber auch wirklich alles!

Aber zwischen all den Rechnungen, die derzeit bei uns eintrudeln (ja irgendwie kriegen wir gar nahezu keine „normale“ Post mehr!) , gab es doch auch ein kleines unerwartetes Päckchen von WeberHaus, was uns sehr gefreut hat.

Und zwar haben wir einen Adventskalender bekommen 🙂 ….oder sollte ich doch lieber schreiben: Nervennahrung 😉