Garage gesucht und gefunden…

Nachdem bei uns langsam Licht ins Dunkel kommt, haben wir uns jetzt mal ernsthaft mit dem Thema Garage beschäftigt. Fest stand für uns, dass wir eine Doppelgarage haben wollen, die uns auch noch etwas Stauraum bietet. Keinen extra Abstellraum, aber so viel Platz, dass wir bequem in die Autos rein- und raussteigen können und auch noch ein wenig Lagerfläche haben. Die maximale Größe war mit 6m x 6m auch vorgegeben, da wir die Garage nur an einen Platz auf dem Grundstück stellen können. Zumindest ohne das Haus ans hintere Ende des Baufensters schieben zu müssen. Auf dem Baublog von Dani und Marc haben wir schon 2012 zum 1. Mal  von den Multibox-Garagen der Firma Stahlbox Fertiggaragen GmbH gelesen. Hörte sich alles super an und Holzständerbauweise paßt ja auch gut zu unserem Häuschen, also haben wir uns gleich mal einen Katalog und eine Preisliste zuschicken lassen. Weil wir uns aber alle Optionen offen halten wollten, haben wir uns dann einfach mal im Netz schlau gemacht und Freunde gefragt, wo sie ihre Garage her haben. Da kamen dann doch ein paar Hersteller zusammen und wir haben allen mal eine Angebotsanfrage geschickt. Die meisten Angebote waren allerdings eher enttäuschend. Teilweise hatte man uns Angebote für eine Einzelgarage geschickt, andere hatten unsere Wünsche nur teilweise berücksichtigt…und die Preise haben uns dann den Rest gegeben. Da wir ja keinen Zeitdruck hatten, haben wir das Thema erstmal beiseite geschoben. Anfang April haben wir dann mal eine konkrete Angebotsanfrage bzgl. der Multibox rausgeschickt und haben uns leicht verwundert die Augen gerieben. Nicht nur, dass der Preis unter unseren Erwartungen lag, das Angebot beinhaltet auch noch ein paar nette Goodies, die bei den anderen Firmen entweder gar nicht möglich gewesen wären oder nochmal extra gekostet hätten. Einen kleinen Haken hat das Ganze dann doch: das Fundament! Da die Holzständergarage im Vergleich zur Fertiggarage keine werksseitige Bodenplatte hat, muss man sich entscheiden, ob man die Garage auf Punktfundamente stellt und den Boden der Garage pflastert oder ob man die Garage auf ein Vollfundament stellt. Aber selbst das Fundament gibt es vom Hersteller relativ günstig. Eventuell kommt uns auch die Firma, die unsere Bodenplatte für’s Haus erstellt entgegen. Unterm Strich ist die Multibox-Lösung bei vergleichbarer Ausstattung 20 – 25% günstiger als das günstigste Angebot einer Fertiggarage. Und so bekommen wir (sollten wir dann endlich mal das GO der Baubehörde bekommen) eine BigBox-Doppelgarage in 6m x 6,05m. Mit einem großen Hörmann-Tor in unserer Wunschfarbe anthrazitgrau inklusive Torantrieb, einem Fenster und einer Tür zum Garten, 3 Handsender und einem Tastencody draußen. (Wenn ihr auf den BigBox-Link klickt, dann könnt ihr auch Fotos von der Garage sehen. Unsere wird so ähnlich aussehen, wie die in der zweiten Reihe, dritte Garage von links.)

Garage Front Garage Seite

Update vom 18.01.2015:

Das Foto von Roland hat uns mittlerweile erreicht. Genauer gesagt lag es schon seit Mitte November vor, aber bislang hatten wir es noch nicht geschafft das Foto hochzuladen.
So sah die Außenwand von Rolands Multibox Mitte 2013 aus:

Rolands Multibox

Sieht so aus, als wäre der Rollputz / Streichputz an den Stellen, an denen die Außenwandteile mit der Holzständerkonstruktion verbunden sind, abgeplatzt.
Zusätzlich gab’s bei Roland noch Wassereinbruch durch die unpassende / schlecht eingebaute Tür.
Zu allem Überfluss gab’s noch einen Montagefehler, der dazu führte, dass das Dach undicht war!

Sobald unsere Garage derartige „Alterserscheinungen“ zeigt, werden wir berichten!

Thema Mehr-/Minderkostenrechnung abgeschlossen!

Mit der heutigen Post kam Version 9 der Mehr-/Minderkostenrechnung. Falls nichts Größeres mehr dazwischen kommt, dann sollte das auch die letzte Version sein.
Nicht, dass wir alle Versionen jemals vor Augen hatten. Wir hatten insgesamt drei davon zu Hause. Die erste Version entsprach in etwa dem, was wir bei der Bemusterung in Rheinau-Linx ausgesucht hatten.
Ein paar kleine Anpassungen mussten wir am Ende doch vornehmen. Sonst säße unser Küchenfenster viel zu hoch. Und nach Abwägung der finanziellen Ausmaße der Verzögerungen mussten wir einige Streichungen vornehmen.
Und dann war da ja noch unsere Haustüre, die wir uns letztendlich doch gegönnt haben.

Letztendlich traf uns noch die Anpassung der Fensterhöhe, die WeberHaus ab August als Standard einführt. Ja, richtig gelesen. WeberHaus stellt vermutlich in den Werksferien die Produktion um. Die Fenster werden dann ab sofort 8cm höher. Dementsprechend verringert sich der Fenstersturz um 8cm. Das ist moderner, schicker und bringt noch ein ganzes Stück mehr Tageslicht ins Haus. Also: eigentlich ganz nett.
Andererseits will WeberHaus dafür natürlich ebenfalls einen Obulus.
Naja… mal sehen. Einerseits sind größere Fenster natürlich toll. Andererseits will WeberHaus keine doppelte Lagerhaltung über mehrere Monate (also alte und neue Fenstergröße). Oder anders formuliert: da muss man doch auch noch was am Preis machen können. Gibt’s also doch noch eine Version 10? Mal sehen…

Das Positive an der ganzen Sache: zusätzlich zur Mehr-/Minderkostenrechnung gab’s die angepassten Pläne und damit auch die richtigen Außenansichten. Das wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten:

Erschließungsarbeiten gehen voran

Erst einmal die gute Nachricht…die Erschließungsarbeiten für den Abwasserkanal gehen gut voran und es scheint so, als würde alles planmäßig abgeschlossen werden.
Wir waren gestern vor Ort und haben uns alles mal genau angesehen und auch ein paar Fotos geschossen. Hauptsächlich deshalb weil es einige Beschädigungen gab. Zum Beispiel wurden die Wurzeln der „schützenswerten“ Hecke an der Straßenseite unseres Grundstücks beim Baggern in Mitleidenschaft gezogen. Da unsere Abwasserleitung extra wegen dieser auf Stock geschnittenen Hecke komplett außen rum gelegt werden mußte, wollten wir das festhalten. Für uns immer noch unverständlich, dass unser Schmutzwasserkanal geschätzte 15m länger und unser Hausanschluss ca. 12m länger wurde. Und warum? Weil da eben diese schützenswerte Hecke ist, die man nicht mal eben durchbrechen könne. Und jetzt das:


Heute haben wir dann einen Anruf bekommen. Bei einer Aufräumaktion im Dorf sind diese Schäden auch Anderen aufgefallen und wir haben den Hinweis bekommen, dass die Stadt sich bei der Kostenübernahme für Straßenschäden, die wodurch auch immer entstanden sind, immer an die Grundstückseigentümer wendet. Eigentum verpflichtet – hauptsächlich dazu das Portemonnaie weit zu öffnen 😉
Da wir ja nun schon genug Drama erlebt haben, haben wir jetzt einen Haftungsausschluss bzw. zum Selbstschutz schon mal einen Hinweis an die Stadt geschickt, dass wir für diese Schäden garantiert nicht haften! Egal ob die Straße von der Baufirma vor Ort noch in Ordnung gebracht wird oder nicht. Sicher ist sicher!

Ansonsten warten wir weiterhin darauf, dass unsere Architektin aus dem Urlaub zurück kommt. Hier gibt’s mehr als genug zu tun. 😈
Und wenn wir in dieser Sache noch mehr Zeit verlieren, dann fahren wir mal kurz in den Urlaub. Thailand, Chile oder ein anderes Land ohne Auslieferungsabkommen. Hauptsache weit weg und garantiert OHNE irgendwelche Rechnungen vorher zu begleichen! 😡

Schnauze voll!!! Wir geben auf!

Nach all den negativen Erfahrungen in den letzten Monaten und dem Fakt, dass wir noch kein Stück vorwärts gekommen sind haben wir uns zu einem radikalen Schritt entschlossen: wir geben auf!
Ständig trudeln irgendwelche merkwürdigen Rechnungen ein, unser Bauantrag wird abgelehnt und seit geraumer Zeit haben wir den Eindruck, dass es eher rückwärts statt vorwärts geht.
Völlig entnervt haben wir nach langer Diskussion den radikalen Schritt gewagt: wir haben alle Bauunterlagen, mitterweile 2 große Ordner, ins Auto geworfen, sind auf unser (ehemaliges?) Grundstück gefahren und haben die Unterlagen vor Ort, mitten auf dem Grundstück zusammen mit den Resten vom alten Weidezaun angezündet!!!

Osterfeuer-Billmerich1 Osterfeuer-Billmerich2 Osterfeuer-Billmerich3

APRIL APRIL!!! 🙂

Spaß beiseite: wir waren gestern einfach mal in geheimer Mission unsere neue Nachbarschaft auskundschaften. Wir haben das Osterfeuer wenige Meter neben unserem neuen Zuhause besucht. Das Wetter war ja nicht ganz optimal. Zwar sonnig, aber a…kalt! Offizieller Start: 17 Uhr. Wir waren ab ca. 19 Uhr vor Ort, aber da war noch nix mit Feuer. Und auch der Glühwein war noch kalt.
Aber dann ging’s doch los und alles war reichlich vorhanden: Strom für den Glühwein-Kocher, Kohle für die Bratwürste und … hurra hurra … der Ortsvorsteher hat sich mit seinem Traktor und ein paar Strohballen plus Feuerzeug darum gekümmert, dass das Feuer brennt und sich rasch ausbreiten konnte.

Nachdem das Feuer loderte rückten die Menschen näher zusammen und ans Feuer heran. Um uns herum haben überall kleine Osterfeuer gelodert, die durch ein paar Kinder und Jugendliche mühsam selbst entzündet wurden und in denen frisches Stockbrot gebacken wurde.
Am Feuer haben wir viele neue, zukünftige Nachbarn getroffen und hatten sogar Zeit um ein paar Worte mit dem Ortsvorsteher zu wechseln. Aber wir haben auch alte Bekannte getroffen und festgestellt, dass man sich schon wieder viel zu lange nicht gesehen hat…

Trotz Osterfeuer schlich sich die Kälte langsam in die Knochen, so dass wir uns noch vor dem offiziellen Ende aus dem Staub machten. Im nächsten Jahr, wenn wir hoffentlich in Gehreichweite wohnen, kommen wir erst, wenn das Feuer brennt (sollte ja von unserem Haus aus zu sehen sein) und dann können wir auch länger bleiben oder uns gegebenfalls kurz zuhause aufwärmen 🙂