Baugenehmigung…da ist das Ding!

Da kommt man nach einem langen Arbeitstag nach Hause, öffnet den Briefkasten und platsch fällt einem ein ganzer Berg Werbung und andere Prospkete in die Hand. Aber diesmal … war’s irgendwie mehr als sonst. Hm … wieder irgendwelche, unerwarteten Rechnungen? Naja … mal sehen.

Im Berg aus Post befand sich auch ein Großbrief im Format C4 von der Stadt. Hm… vermutlich die Kopie der Baulast-Unterlagen. Oder vielleicht doch wieder Probleme? Vielleicht sogar wieder eine Ablehnung des Antrags?
NEIN – bzw. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
Da ist sie!!! Lange haben wir darauf gewartet und da ist sie endlich: die Baugenehmigung!
Mit dabei auch das „hübsche“ Baustellenschild:
Unser Baustellenschild Unsere treuen Leser fragen sich sicher weshalb wir schon daran dachten, dass wieder eine Ablehnung unseres Antrags in Briefkasten stecken könnte! Das kommt daher, das wir Mitte / Ende März bereits eine Ablehnung unseres ersten Bauantrags erhalten hatten. Damals, nach dem ganzen Vorgeplänkel mit der Änderung des Bebauungsplans (wegen der Zufahrt und den Baulasten) hatten wir bzw. unsere Architektin unsere Bauantragsunterlagen im Freistellungsverfahren fertig gemacht und eingereicht. Etwa 2 Wochen später hatten wir die Ablehnung unseres Antrags im Briefkasten!
Warum? Dafür gab es mehrere Gründe:

  1. Unsere Garage steht nur zu ca. 50% im Baufenster. Außerdem stünde die Garage innerhalb der Abstandsfläche zum Nachbargrundstück.
    Im Bebauungsplan steht hierfür (in eigenen Worten), dass Nebengebäude (Garagen, Schuppen, Gartenhäuschen, etc.) außerhalb des Baufensters errichtet werden können.
    Und können bedeutet im Amtsdeutsch nicht, dass es grundsätzlich erlaubt ist, sondern dass es von offizieller Seite zumindest abgenickt werden muss.
    Oder anders formuliert: Nebengebäude außerhalb des Baufensters und Freistellungsverfahren vertragen sich nicht.
    Das war uns als Baulaien nicht klar, unserer Architektin wohl auch nicht.
  2. Dadurch, dass es eine Änderung im Bebauungsplans gab und eine Baulast eingetragen werden muss, scheidet das Freistellungsverfahren ebenfalls aus.
  3. Die Tatsache, dass nach 1,5 Wochen nach Einreichung der Bauantragsunterlagen noch keinen Entwässerungsantrag bei der Stadt eingegangen war, hätte sowieso eine Ablehnung zur Folge gehabt!

Aber jetzt können wir dieses Thema auch ENDLICH abhaken!
Jetzt warten wir noch auf die Bürgschaft der Bank und eine Reaktion / die Reaktion von WeberHaus. Dann können die nächsten Schritte (Erdarbeiten und Bodenplatte) in Angriff nehmen!
So langsam wird es Zeit, dass sich auf unserem Grundstück etwas tut, sonst verlieren wir den Bezug zum Thema Eigenheim. Oder anders formuliert: keine Lust mehr auf Pläne, Bilder, Kalkulationen und dem Konjunktiv: wir wollen jetzt loslegen!!!

Nachtrag: Küchenplanung geändert…

Eigentlich hatten wir hinter dem Thema Küchenplanung schon einen Haken gemacht und wir waren im Nachhinein erstaunt wie glatt das lief. Unterm Strich waren wir auch um die 10x mit dem Missionsziel „Küche“ unterwegs.
Am (vorläufigen) Ende hatten wir unser Ziel erreicht: Küche gefunden!

Im Februar klingelte unser Telefon: unsere freundliche und leidgeprüfte Verkäuferin aus dem Küchenstudio! Mit einer schlechten Nachricht: die Farbe / Oberfläche der Korpusse unserer Küche wird aus dem Programm genommen. Die Farbe „Noce“ scheint dem Rest der Welt nicht so gut zu gefallen wie sie uns gefällt. Eigentlich schade!
Unsere Optionen: die Küche wird rechtzeitig vor dem Programmwechsel bestellt und bis zum Einbau eingelagert oder wir suchen uns eine andere Korpusfarbe aus.

Die erste Variante kam für uns nach kurzer Überlegung nicht in Frage. Die Gründe liegen auf der Hand:

  1. Was passiert wenn die Küche aufgebaut wird und man stellt eine Beschädigung /  einen Mangel am Korpus fest? Schwierig…
  2. Wie haben bislang noch keine Baugenehmigung; d.h. wir können dem Küchenstudio noch nicht mal annähernd einen Termin nennen; d.h. die Küche müsste mehrere Monate eingelagert werden. Da stellt sich irgendwann zwangsläufig die Kostenfrage.
  3. Monatelange Lagerung macht die Küche sicher nicht besser…

Die Entscheidung „Wir suchen eine andere Korpusfarbe aus“, fiel also sehr schnell. Etwas länger brauchten wir für die neue Korpusfarbe. Wir hatten uns extra die TOP-Kandidaten für die Bodenfliesen organisiert und sind damit durch das Küchenstudio gezogen. Eine ähnliche Farbe gab es leider nicht. Also folgten wir dem Motto „wenn es nichts Ähnliches gibt, dann mach‘ etwas komplett anderes“ 🙂
Und deshalb haben wir uns für die Korpusfarbe „Eiche Sägerau“ entscheiden, einer sehr hellen Holzoberfläche mit rauer Oberfläche.

Das sieht dann ungefähr so aus:

Der Boden und die Farbe der Wände stimmt natürlich nicht. Die Senseo Kaffeemaschine auch nicht – das wäre aber vermutlich auch zu viel erwartet 😉