Happy Halloween

Wir wünschen allen Lesern „happy halloween“…habt einen gruseligen Abend :).
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Zum letzten Mal stehen die Kürbisse vor unserem derzeitigen Zuhause…schon ein komisches, aber auch tolles Gefühl.
Geplant ist ja eigentlich, dass wir vor Weihnachten umziehen…inwieweit das aber alles umsetzbar ist, können wir derzeit noch nicht absehen. Wir haben zwar von Weberhaus einen vorläufigen „Montageablaufplan“ bekommen, aber die Betonung liegt eben auf vorläufig. Laut Plan sollten heute die Spachtelarbeiten erledigt und auch die Wandfliesen schon gemacht sein…die Spachtler waren zwar Anfang der Woche mal einen halben Tag da, wurden dann aber auch nicht mehr gesehen.
Unser Bauleiter hat uns schon gesagt, dass sich einige Arbeiten wohl verschieben werden, da Weberhaus derzeit so gut ausgelastet ist. Laut seiner Aussage bis Anfang November. Dennoch ist dieses häppchenweise Arbeiten schon nervig…man kommt zufällig am Haus vorbei und auf einmal stehen da irgendwelche Autos und es werden irgendwelche Arbeiten erledigt. Letzte Woche irgendwann wurde weiter an unserer Lüftungsanlage gearbeitet, als wir am Abend am Haus vorbei gefahren sind, war der Boden vom Schweißen schwarz und es lag überall Styropor-Müll rum. Mag jetzt kleinlich sein, aber wenn mal wirklich irgendwas passiert, das einen Schaden verursacht, ist es eben auch für uns schwer nachzuvollziehen, wenn wir nicht wissen, wer alles im Haus war.
Hinzu kommt, dass wir so auch nicht planen können wann wir mit unseren Eigenleistungen beginnen. Der Bauherr hat dafür extra Urlaub aufgespart hat, aber man müßte schon mal mit dem Arbeitgeber abklären, wann man den Urlaub nun letztlich nehmen kann. Wir hoffen jetzt einfach mal, dass die Arbeiten nächste Woche fortgesetzt werden und wir somit dann auch unseren Part erledigen könne. Fliesen für’s EG haben wir auf jeden Fall schon mal bestellt 🙂
Happy Halloween 🙂

 

 

Kabelwahnsinn!!!

Vorsicht….seeeeehr technisch! 😉
Während der Estrich trocknet, ist der wohl beste Zeitpunkt um die eigenen Kabel durch die Leerrohre zu ziehen. Natürlich erst nach den ersten 2-3 Wochen ;).
Ursprünglich wollten wir mehrere Leerrohre aus diversen Zimmern bis in den Technikraum legen lassen. Am Ende hätten uns die geplanten 7 Leerrohre vom Technikraum zu den geplanten Stellen in den Zimmern über 1000 € gekostet. Das war es uns dann doch nicht wert.
Die Alternative: man verzichtet auf die Leerrohre bis in den Technikraum und lässt „nur“ Leerrohre (ab Werk) in den Wänden legen. Das nennt sich „Leerrohr von Auslass bis Oberkante Decke / Unterkante Boden“ und bedeutet nichts anderes, als das vom zukünftigen Platz der Dose bis zur Decke im EG Leerrohre verlegt werden. Den Rest darf der fleißige Amateurbauherr selbst verlegen. Dafür kostet Dich das halt nur etwa 10%. Also … geht klar … kriegen wir hin 😉

Ach ja: wir sind bzw. waren der Meinung, dass wir mit ca. einem Leerrohr pro Zimmer (ohne Bäder und Technikraum) auskommen müssten, da wir ohnehin 6 Homewaydosen im Paket hatten. Bei den Homeway-Dosen hatten wir uns für die Variante mit SAT + LAN + ISDN entschieden. Klingt doch eigentlich ganz nett… eigentlich!

Da wir unser Berieselungsprogramm (auch TV genannt) via Satellit empfangen und im Moment mit unserem SAT-Rekorder häufig das Problem haben, dass wir während einer Aufnahme kaum andere Programm sehen können, war für uns klar, dass wir 2 SAT-Kabel für unseren Twin-SAT-Receiver benötigen. Dann ist das SAT-Problem mit unterschiedlicher Polarisation der Sender Geschichte und wir können auch während der Aufnahme wild zappen 😀

Unsere Video-Türklingelanlage hat, neben der eigentlichen Klingel am Eingang, noch 2 Videopannels. Diese können theoretisch über Klingeldraht verkabelt werden, aber wenn man schon LAN-Kabel verlegt, dann kann man das hier auch gleich mitmachen. Und wer weiß – vielleicht will der Bauherr in 5-10 Jahren auch eine IP-basierte Türklingel 😉

Soweit die Theorie! Während des Übergangs zur Praxis, wurde dann fleißig recherchiert, gerechnet und irgendwann bestellt.
Für die beiden SAT-Doppeldosen im Wohnzimmer wurde ein 130db SAT Kabel auf der Rolle (50m) bestellt. Für die Netzwerkdosen und die Videotürklingel wurde eine 100m CAT-7 Twin-Netzwerkkabeltrommel bestellt.
Damit auch alles in die Leerrohre passt, haben wir noch ein Riesenpaket mit flexiblen Leerrohr mit 50mm Durchmesser bestellt.

In den ersten Tagen, als die WeberHaus Elektriker im Haus waren, sprachen wir jene Mitarbeiter bezüglich der Verkabelung an.
Da wurde sehr schnell klar, dass wir mit dem 50er Leerrohr nicht weit kommen, da die Verlattung an der Decke max. 3cm „dick“ war. Außerdem wurden / werden seitens WeberHaus 12er Leerrohre in den Wänden (Auslass bis Ober-/Unterkante) verbaut.
Was nun?
Mal eben schnell andere Leerrohre organisieren? Wenn ja – was für welche? 12er oder größere? Passen die Kabel dann überhaupt durch 12er Rohre? Die letzte Frage war sehr schnell beantwortet: jein 😉
Die 7,2mm dicken Koax-Kabel waren einfach zu dick als das 2 davon in ein 12er Leerrohr passen könnten. Bei den Netzwerkkabeln war es ähnlich. Die konnte man zwar mit viel gutem Zureden (und roher Gewalt) durch die Leerrohre in der Wand ziehen, aber längere Strecken (etwa vom OG bis in den Technikraum) waren unmöglich. Da hätte man einen Elefant gebraucht, der einem das Kabel „sanft“ durchzieht. 🙂
Also wurde zumindest für das Netzwerkkabel-Problem eine Lösung gefunden und die LAN-Kabel wurden direkt und ohne Leerrohre verlegt. Ging einfach nicht anders.

Am Ende blieben noch 4 Leerrohre übrig, die mit Kabeln gefüllt werden sollten:
– 2 Leerrohre für die Kabel der Videotürklingel
– 2 Leerrohre für die SAT-Dosen im Wohnzimmer

Damit alles ganz einfach und leicht geht, hatten uns die Elektriker je einen „Zugdraht“ durch die Leerrohre geführt und an beiden Enden befestigt.
Da standen wir nun mit dem Twin-Cat-7 Kabel, bestehend aus zwei verbundenen CAT-7 Kabeln mit jeweils 7,5mm Durchmesser und versuchten unser Glück. Aber wie hätte das gehen sollen? Das Leerrohr hat 12mm im Innendurchmesser, das Kabel 15mm? Nicht zu vergessen, dass der Zugdraht mit seinem 1mm auch noch am Kabel befestigt werden muss. Sagen wir es mal so: es war einfach nicht möglich!
Zum Glück brauchen wir für die Videoterminals nur ein Netzwerkkabel. Folglich haben wir das Kabel geteilt und jeweils ein einzelnes Kabel durch das Leerrohr geschoben.

Beim SAT-Kabel sah es leider ähnlich bescheiden aus. Das vorhandene Kabel hatte 7,2mm Außendurchmesser. Hinzu kam, dass der Kabelweg länger war als bei den beiden Netzwerkkabeln. Also versuchten wir unser Glück mit dem ersten SAT-Kabel. der Kabelweg waren geschätze 15m, aber schon nach 6-7m machte es knack und der „tolle“ Zugdraht war gerissen. Und nun? Erst mal das Kabel wieder raus ziehen. Den Draht zurückschieben war eine nette Idee, aber leider unmöglich, da das Leerrohr geriffelt ist und sich der Zugdraht bei der kleinsten Krümmung verfängt und sich verdreht.
Mit viel Mühe und nach mehreren Versuchen hatten wir das erste SAT-Kabel auch ohne Zugdraht verlegt.
Der Hammer war dann aber das zweite Kabel. Erst lief es genauso: nach wenigen Metern machte es wieder „kling“ und der Zugdraht war ab. Ohne Zugdraht konnte das Kabel jedoch nicht durchgedrückt werden. Das Irre: man konnte das Kabel 18 bis 19m ins Leerrohr drücken, aber dann war schlagartig Schluss. Offenbar kam das Kabel nicht um die letzte Biegung von der Decke hinunter zur Wand. Grrrrr! 0.o
Also … Kabel raus und von der anderen Seite geschoben. Und siehe da, die kritische Stelle war geschafft! Also wurde immer weiter geschoben. Alles mit völliger Vorfreude, dass es gleich geschafft sein müsste. Von wegen!!! Irgendwann konnte man das Kabel im Technikraum zwar in der Decke hören, aber plötzlich klemmte es wieder. Wahnsinn! >:o
Mit viel Feingefühl konnten wir den Zugdraht doch noch einmal durchs Leerrohr ziehen. Beim Versuch das Kabel zu zweit verlegt zu bekommen (einer schiebt das Kabel ins Rohr der andere zieht am Zugdraht), passierte es dann: der Draht schnitt „schön“ in die Hand des Bauherren, so dass diese Aktion einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. :\

Völlig genervt wurde ein Nylon-Zugseil (25m), eine Tube Kabelfett und ein neues SAT-Kabel (Twin-SAT 100db mit je 5,5mm Außendurchmesser) bestellt. Der Grundgedanke: das dicke SAT-Kabel bleibt drin und dann schiebt man noch ein dünnes Kabel nach, so dass man wenigstens ein sehr gutes Kabel hat. Für HD kann nämlich kein X-beliebiges Kabel verwendet werden. Ein 100db geschirmtes Kabel sollte es schon sein. Zumindest wenn man ein DECT-Telefon im Haushalt betreibt 😉
So sehr wir uns auch bemühten: das zweite Kabel wollte nicht durch das teils belegte Leerrohr. Da half auch kein Kabelfett 🙁

Also entschlossen wir uns schweren Herzens das 130db Kabel wieder zu entfernen und stattdessen das Twin-100db Kabel zu ziehen. Selbst das war schwerer als gedacht.
Bei der zweiten SAT-Dose, die über 21m Kabelstrecke vom Technikraum entfernt war, gaben wir recht schnell auf, da dort noch nicht mal das ca. 2mm dicke Zugband durch das mit dem 7,2mm dicken Koaxkabel belegte Leerrohr zu ziehen war.
Letzteres ist jetzt nicht soooo dramatisch, da es nur der alternative Platz für einen Fernseher wäre. Quasi wenn man sich doch mal umentscheidet und im Wohnzimmer alles um 180° drehen möchte. So lange wird die Dose vermutlich für den selten auftretenden Fall benötigt wenn man den Fernseher auf die Terrasse oder in den Garten stellen möchte 😀
Falls wir doch irgendwann 2 SAT-Kabel benötigen, dann ziehen wir dort doch irgendwann ein TWIN-SAT-Kabel nach.

Zum Thema Homeway-Dosen. Für Homeway-Dosen gibt es spezielle Kabel bei denen einfach ein oder zwei LAN-Kabel und ein SAT-Kabel zusammen „gegossen“ werden, so dass man ein etwas dickeres Kabel hat, das zur Dose geführt wird. Bei uns ist es ein CAT-5e Kabel und ein Koax-Kabel für SAT. CAT-5e würde grundsätzlich für Gigabit Netzwerk reichen. Letzteres wäre für die eigenen Ansprüche ebenfalls ausreichend, da wir -wie geschildert- zusätzlich die 10Gbit-fähigen CAT-7 Komponenten verlegt / verbaut haben.
Jetzt sieht es aber so aus, dass bei der Homeway-Dose „Cable-Sharing“ zum Einsatz kommt; d.h. der LAN-Port der Dose wird mit 4 von 8 Adern des Kabels angeschlossen. Die restlichen 4 Adern werden für die ISDN-Dose verwendet. Das bedeutet, dass die LAN-Dose nur einer CAT5-Dose entspricht; d.h. es sind maximal 100 Mbit/s möglich. Das ist nicht wirklich das, was wir uns vorgestellt hatten 🙁

Die letzte Hoffnung: die Elektriker sprachen davon, dass man die Koax-Kabel für SAT-Verkabelung nach irgendeiner DIN-Norm immer in Leerrohre verlegen müsste, da diese Kabel einer gewissen Alterung unterliegen und irgendwann getauscht werden müssten. Es wäre zwar unwahrscheinlich, aber die DIN gibt das eben vor.
Also wurde voller Vorfreude schon nach einem dünnen CAT-5E oder CAT-6 Verlegekabel gesucht, das die Bauherren einfach zusätzlich durch das selbe Leerrohr ziehen wollten. Dann hätte man die zwei Ports jeweils vollständig auflegen können. Notfalls auch nachträglich in Eigenregie!
Aber … falsch gedacht! Was für reine Koax-Kabel gilt scheint nicht für Homeway-Kabel zu gelten. Irre, aber … diese Kabel wurden direkt und ohne Leerrohr verlegt. 🙁

Jetzt steht man natürlich doof da – in der Planungsphase hätten wir das CAT-7 Kabel von Homeway wählen können. Allerdings hätte das schlappe Mehrkosten von ca. 100€ pro Dose ausgemacht. Hätten wir das im Vorfeld gewußt, dann hätten wir vermutlich geschluckt, aber die Mehrkosten akzeptiert. Oder wir hätten die Homeway-Dosen aus der Ausstattung geworfen und dafür zusätzliche Leerrohre eingeplant. Der ganze Spaß soll ja auch zukunftssicher sein!
Jetzt bleiben uns nur noch 2 Möglichkeiten:

  1. Wir kontaktieren WeberHaus und lassen die Dosenart ändern. Statt SAT + LAN + ISDN könnten wir vermutlich SAT + LAN wählen und gut ist.
  2. Wir lassen alles wie es ist und nehmen dann, wenn wir Gbit-Netzwerk wollen entsprechende Adapter, die aus zwei mal 4 Adern wieder 8 Adern machen.

Fazit: man sollte sich im Vorfeld doch besser informieren und so lange nerven bis man auch Details wie z.B. Leerrohrdurchmesser erfährt! UND: Leerrohre! Ja, sie kosten Geld, aber vielleicht sollte man sich das Geld und die Zeit nehmen um zumindest die Leerrohre zu verlegen. Ob man dann sofort Kabel durchzieht steht ja auf einem anderen Blatt. Aber man kann später problemlos etwas ändern und bleibt deshalb auch in Zukunft flexibel ohne Wände und Decken öffnen zu müssen!

 

Estrich darf trocknen…

Wie fange ich nur an? Hm … okay:
die gute Nachricht: der Estrich ist seit über einer Woche „drin“ und trocknet vor sich hin.

Vor ca. 2 Wochen klingelte das Handy und ein netter, bislang unbekannter WeberHaus Mitarbeiter stellte sich als Disponent vor. Nach etwas Smalltalk wurde mir mitgeteilt, dass wir in 1-2 Tagen einen Ablaufplan erhalten sollten. DAS sind doch mal gute Nachrichten!
Der freudige Blick in jenen Plan offenbarte, dass der Termin für den Estrich kurz bevor stand, nämlich in KW40.
Nachdem Montag, Dienstag und auch am Mittwoch der entsprechenden Woche nichts geschah und der 3. Oktober bekanntlich ein Feiertag war, gingen wir eigentlich davon aus, dass in KW40 nichts mehr passieren würde.
Als die Bauherrin am Freitag auf dem Weg zur Arbeit zufällig an der Baustelle vorbeikam, stand dort ein Transporter neben einem Berg Sand und 2 Paletten Calciumsulfat. Glücklicherweise hatte der Bauherr (also ich) Spätdienst und konnte deshalb schnell unter die Dusche und dann ins Auto springen um am Haus vorbei zu fahren. Dort angekommen wurde ich  schon „begeistert“ vom Vorarbeiter empfangen, der mir klar machen wollte … moment … bringen wir’s auf den Punkt: „nix Standrohr – nix Estrich!“
Die Versuche zu erklären, dass wir von der gegenüberliegenden Schule Wasser beziehen dürfen und das mit dem Direktor geklärt wäre, war vergebens. An einem Brückentag an eine schriftliche Genehmigung oder der persönlich ausgesprochenen Einwilligung im Beisein der Handwerker zu kommen, könnte …naja Ihr wißt schon … schwer sein.
Unser Bauleiter konnte krankheitsbedingt telefonisch nicht erreicht werden. Und das Werk war brückentagsbedingt ebenfalls nicht besetzt 😯
Am Ende musste ich einsehen, dass es keinen anderen Weg gibt an den Estrich zu kommen, als die nächsten 2 Stunden damit zu verbringen beim Wasserversorger ein Standrohr zu organisieren. Dazwischen ging’s schnell noch zur Bank um die nötigen 1000 € Barkaution zu organisieren…die hatte ich unerklärlicher Weise nämlich nicht mal eben so bei mir.
Am Ende … ach ja … wartete „nur“ noch der Spätdienst. :-(, aber was tut man nicht alles, damit es vorwärts geht.

Am Samstag konnten wir es uns dann natürlich nicht verkneifen und haben unserem Haus einen Besuch abgestattet. Und siehe da… entgegen der Aussagen vor Ort wurde am Freitag offenbar doch noch Estrich eingebracht. Zwar „nur“ im OG, aber immerhin.
Während dieser Visite fiel uns bei der vorsichtigen Begehung der Styroporplatten im EG eines auf: irgendwas fehlte im Technikraum. Nur ein Detail, aber offenbar war es nicht mehr zu sehen: das Leerrohr zur Garage! Oh… das hatten die Estrich-Jungs wohl übersehen und haben das Loch mit Folie, Ausgleichsschüttung und 2 Lagen Styropor abgedeckt. Hm … und nun? Einfach warten und darauf hoffen, dass man den Estrich an dieser Stelle problemlos wieder aufstemmen kann? Oder einen kleinen Hinweis für die Handwerker hinterlassen? Oder das Thema selbst in die Hand nehmen? ❓
Wir haben uns für Letzteres entschieden und haben die Leerrohre am Sonntag selbst verlegt; d.h. Styroporplatten raus aus dem Technikraum, Ausgleichsschüttung weg gekehrt und dann das 100er Leerrohr vom Deckel befreit. Naja, so war zumindest der Plan. Die Umsetzung war etwas umständlicher. Und das alles bei subtropischen Temperaturen im Haus. Der Decke,l des bei den Arbeiten an der Bodenplatte verlegten Rohrs, saß komplett fest. Da war nix zu machen. Also wurde der Plan der Bauherrin umgesetzt: 35er Bohreraufsatz auf den Akkuschrauber gesteckt und mal eben zwei Löcher in den Deckel gebohrt. Dann zwei 35er Leerrohre durchgesteckt und so befestigt, dass sie den Handwerkern nicht im Weg waren.
Nach sehr kurzer Überlegung hatten wir uns dazu entschlossen die fachmännische Verlegung der zuschneidebedürftigen Styroporplatten den Experten zu überlassen.

Am folgenden Montag wurden die Restarbeiten durchgeführt; d.h. auch im EG gab es nun frischen Estrich.

Am vergangenen Wochenende wollten wir nicht länger warten und haben den Anhydridestrich betreten, um zu lüften. Die Luft im Haus war nämlich alles andere als gut und die Fenster waren schon beschlagen. Allerdings hatte es auch etwas Gutes: man konnte sehen, welches der Fenster das kälteste war. Hier hat eindeutig das Lichtband neben der Haustüre gewonnen. Das war von oben bis unten komplett naß.

Was gibt’s noch zum Estrich zu sagen? Er sieht gut aus. Entgegen des ersten Eindrucks waren die Handwerker offenbar doch vom Fach und wußten was sie da taten. Jedenfalls ist der Estrich mit Ausnahme einiger weniger Stellen sehr eben und gleichmäßig und weist nur wenige „Grübchen“ oder kleine Löcher auf. Risse haben wir bislang keine gesehen. Bislang bereitet uns nur der immernoch sehr feuchte Technikraum Sorgen, da dieser im Unterschied zu allen anderen Räumen kaum abgetrocknet ist. Nach Betreten des Technikraums hat man hinterher immer Sand unter den Schuhen. 😐
Zudem sind wir gespannt wie WeberHaus die Abdichtung in den Bädern durchführt. Anhydritestrich hat neben vieler Vorteile auch einen Nachteil: er ist nicht wasserbeständig! D.h. im Nassraum muss der Boden zusätzlich versiegelt werden.

Seit dem Wochenende hieß es „regelmäßig lüften“ , auch wenn uns das von offizieller Seite niemand gesagt hat. Aber beim Anblick der Fenster kann man gar nicht anders, als diese abzutrocknen und ordentlich zu lüften!
Der Vorteil: man hat bei jedem „Besuch“ Zeit sich die Dinge etwas genauer anzusehen. Dabei sind uns ein paar Sachen ins Auge gesprungen: die Badewanne sitzt schon sehr tief bzw. wirkt sehr niedrig, da diese auf der Rohbauhöhe steht und der Estrich außenrum 12cm höher ist . Aber das scheint bei Neubauten mittlerweile irgendwie „normal“ zu sein. Im Bad im EG ist die Duschtasse von Viega und nicht von Duravit. Geplant war eine 80cm x 80cm Dusche von Duravit. Jetzt steht dort eine rechteckige, aber nicht quadratische Duschtasse von Viega. Hm… kurz in die letzte Mehr-/Minderkostenrechnung geschaut… oh … das steht da ja wirklich drin. Wie konnte das denn passieren??? 😕
Die Größe müssen wir demnächst mal ausmessen. Das kommt uns irgendwie spanisch vor 🙁
Außerdem scheint der Wasseranschuss für die Armatur sowohl im EG als auch im OG nicht mittig zu sitzen. 🙁
Alles in Allem ist das für uns ein Punkt, wo wir uns fragen, wieso man eigentlich eine Bemusterung macht, alles durchspricht und dann in der Mehr-/Minderkostenrechnung wieder was Anderes steht. Das Problem ist leider, dass man nicht nur eine Version bekommt, sondern viele verschiedene und man da anscheinend immer jeden einzelnen Punkt haarklein überprüfen muß und nicht nur die angesprochenen Änderung.

So, Ende der grauen Theorie! Jetzt folgen noch ein paar bunte Impressionen:

Hausanschluss Telekom

Nachdem vor ein-zwei Wochen die Arbeiter von den Stadt- und Wasserwerken vor Ort waren, um das Thema Hausanschlüsse zu besprechen, habe ich heute mal bei der Telekom angerufen.
Wir hatten im Juli Post von der Telekom bekommen, Inhalt u.a. „Auftrag für die Herstellung einer Hauszuführung“. Den haben wir auch zügig ausgefüllt und wieder zurück geschickt, aber seit dem haben wir nichts mehr gehört.
Jetzt liest man ja oft von irgendwelchen Horrorgeschichten zum Thema Telefonanschluss, bzw. Hausanschluss. Man erreicht niemanden bei der Bauherrenberatung, dann dauert es ewig bis überhaupt jemand rauskommt und die Anschlüsse legt und dann dauert es mindestens nochmal genauso lange bist der Anschluss auch „freigeschaltet“ wird. Alles Punkte, die sich wohl jeder Häuslebauer gerne ersparen möchte, aber da muß man sich eben anderen beugen.
Schon beim 1. Gespräch mit der Hotline der Bauherrenberatung hat mir die Dame am anderen Ende der Leitung gesagt, dass es ja klar ist, dass die Freischaltung schneller funktioniert, wenn die Telekom eben letztlich nicht nur den Anschluss legt, sondern eben auch Vertragspartnder für Telefon und Internet, etc. wird.
Hmmmm…ob sie mich jetzt quasi damit unter Druck setzen wollte oder ob das jetzt ehrlich gemeint war, keine Ahnung…im Allgemeinen ruft sowas aber immer eher „Unwohlsein“ bei mir hervor.
Weil wir jetzt eben schon so lange nichts mehr von der Telekom gehört haben und in nächster Zeit ja auch die Hausanschlüsse gelegt werden sollen, habe ich versucht dort jemanden zu erreichen. Erstmal die „allgemeine Bauherrenhotline“ angerufen. Da war dann eine junge Dame am Telefon, die mir gesagt hat, dass sie mir leider nicht helfen könne, weil das Aufgabe des Standort Bochums ist und sie hinterlegt denen mal was, damit sie mich zurück rufen. Joa das scheint nicht so gut geklappt zu haben, denn gemeldet hat sich irgendwie niemand. Also habe ich ein paar Tage später wieder angerufen. Der nette Herr am anderen Ende der Leitung hat mir dann mitgeteilt, dass ich direkt in Bochum anrufen muß, weil er mir hier vor Ort nicht helfen kann. Nummer des Ansprechpartners würde auf dem Schreiben zum eigentlichen Auftrag stehen….aaaaaaaaaaaah ja! Gut, das hilft mir doch schon mal weiter…vielen Dank!
Heute habe ich dann also direkt in Bochum bei der Nummer angerufen, die auf unserem Anschreiben steht. Es klingelte….und klingelte…und klingelte, aber ran gegangen ist niemand. Erster Unmut macht sich breit, aber so schnell gebe ich ja nicht auf. Im Anschreiben steht ja schließlich auch noch eine Email-Adresse ;).
Und während ich gerade tippe, klingelt das Telefon und ein netter Herr der Bauherrenberatung Bochum ist dran. Alle Fragen wurden beantwortet und er hat mir dann auch gleich den weiteren Ablauf erklärt. Sobald wir von den Stadtwerken die Benachrichtigung bekommen, dass der Hausanschluss gelegt wird, sollen wir Bescheid sagen, damit die Telekom auch jemanden rausschicken kann.
Der 1. wirkliche Kontakt war also schon mal sehr gut….schaun wir mal, ob die Telekom das „Niveau“ auch weiterhin halten kann oder ob wir auch solche Horrorgeschichten erleben ;).

Die Garage ist auch schon da!

Pünktlich zum 30. September war es soweit: die Garage wurde geliefert und montiert! Wie bereits im Artikel „Garage gesucht und gefunden“ geschildert haben wir uns für eine Bigbox der Firma Multibox bzw. Stahlbox entschieden.

Laut Lieferavise sollte die Garage am Montag geliefert werden. Dienstags sollte die Montage stattfinden. Mit dem Wissen, dass in der gleichen Woche auch WeberHaus mit dem Estrich anfangen wollte und der 3. Oktober bekanntlich ein bundesweiter Feiertag ist, hatten wir schon Bedenken, dass es Platzprobleme geben könnte, bzw. dass sich die Handwerker gegenseitig auf die Füße treten könnten.
Am Ende kam es dann doch anders…

Am Montag, pünktlich um 7 Uhr, zum vereinbarten Liefertermin mit obligatorischer Anwesenheit stand der Bauherr an seinem Arbeitsplatz 😉
Die Bauherrin war vor Ort und sollte die Lieferung in Empfang nehmen. Die „Lieferung“ war bereits vor Ort. Allerdings mussten wir noch einmal nachweisen, dass die „Ware“ bereits bezahlt wurde. Also hat sich die Bauherrin noch einmal ins Auto gesetzt und den Beleg organisiert. Dumm gelaufen…aber wir wollten ja auch, dass die Garage aufgebaut wird.

Die positive Überraschung folgte prompt: die Jungs vor Ort lieferten nicht nur die Bauteile der Garage, sondern begannen auch sofort die Garage zu montieren. Der ursprüngliche Plan à la „Lieferung am 30.9. – Montage am 1. Oktober“ wurde aufgrund einer Fahrzeugpanne über den Haufen geworfen. Die armen, aber immer freundlichen Monteure aus dem Nordosten Deutschlands waren die ganze Nacht unterwegs, um die Garage am Montag aufbauen zu können. Danach sollte es wieder zurück in den Nordosten gehen, um am Mittwoch in weniger als 25km Entfernung von uns die nächste Garage zu errichten. Irgendwie verrückt, oder?

Das Arbeitstempo, das die Monteure anschlugen war fast schon beängstigend. Um kurz nach 12 Uhr stand schon die komplette Garage inkl. Dach! Die Zeit bis 17Uhr wurde damit verbracht das Garagentor einzubringen, Tür und Fenster zu montieren und die Baustelle zu säubern!
Und ähnlich wie beim Haus war es auch hier total surreal zu sehen, wie dort, wo wochenlang eine mit Baumaterialen belagerte Bodenplatte „lag“, plötzlich „unsere“ Garage stand.
Bevor die Arbeiter Ihren Lohn für die geleistete Arbeit erhielten, gab es eine Einweisung in sämltliche Funktionalitäten (Garagentor, Fernbedienungen, Tasten-Cody, etc.) und Antworten auf die zahlreichen Fragen des Bauherren.

Da die dauerhafte Stromversorgung der Garage zwangsläufig noch fehlt (wir haben ja noch Baustrom), organisierten wir als erstes ein ausreichend langes Stromkabel um unser Garagentor elektrisch bedienen zu können. So ein 5m breites Sektionaltor ist dann doch etwas schwergängig, wenn man es per Hand öffnen muss 😉
Ob wir die endgültige Stromversorgung der Garage (Licht / Strom) auf die klassische Art und Weise machen oder ob wir auf EnOcean setzen ist noch nicht klar. Das entscheidet wohl das Budget bzw. die Preisdifferenz am Ende des Projekts 😀

Von den KFZ-Problemen der Monteure waren wir am Ende übrigens doch leicht betroffen. Unsere Dachattika, Regenrinne und -Fallrohr waren auf dem 2. LKW und fehlten somit am Montag. Dafür entschuldigten sich die beiden Jungs immer und immer wieder bei uns. Für uns war das aber kein Problem, da es nur um die Optik und weniger um die Funktion ging und die Anbringung der fehlenden Komponenten bereits am Mittwoch durchgeführt werden sollte.

Wie vereinbart wurden die fehlenden Teile zum vereinbarten Zeitpunkt angebracht.
Für die treuen Leser, die kaum Kontakt mit „dem Handwerk“ haben, ist der letzte Satz scheinbar lapidar und völlig bedeutungslos bzw. scheint nicht erwähnenswert. Der Rest der Leserschaft weiß sicher wovon ich spreche.
Oder anders formuliert: von den für den Estrich zuständigen Kollegen hatten wir bis zu diesem Zeitpunkt weder etwas gehört noch gesehen. :\
Aber das ist ein anderes Thema und wird in einem der nächsten Artikel noch näher erwähnt werden.

Abschließend möchten wir uns auf diesem Wege nochmal beim Garagenaufbauteam und allen Beteiligten der Firma Garagen Riese/Stahlbox bedanken. Das Aufbauteam hat wirklich tolle Arbeit abgeliefert und auch die ganze Abwicklung rund um das Thema war wirklich super und lief ohne Probleme. Würde nur alles so gut und unproblematisch laufen…

Hier noch ein paar Fotos vom neuen zu Hause für Rennsemmel, Black Pearl & Co.:

Richtfest

Ob bei einem Fertighaus auch ein Richtfest nötig ist oder nicht, mag jeder für sich selbst beantworten…aber wenn man sein eigenes Häuschen baut, dann will man es sich mit dem Schicksal ja nicht verscherzen,darum wollten auch wir diese Tradition feiern.
Die Bauherrin hatte am Abend vorher noch einen Richtkranz gewerkelt…einen einfachen Strohkranz mit buntem Kreppband in den Farben: rot, weiß, blau, grün, pink. Der WeberHaus-Stelltrupp hat zwar erst etwas komisch geguckt, aber sich dann sofort bereit erklärt und einen super Job abgeliefert :). Es war ein kleines und feines Fest…mit dem WeberHaus-Stelltrupp und dem einen oder anderen Schaulustigen ;).
Am Freitag drauf haben wir dann noch mit der Familie und Freunden ein bißchen gefeiert. Mit Lagerfeuer, Grill, kaltem Buffet, Getränken und Musik. Und das Beste ;): Wir haben wirklich viele Geschenke bekommen…Brot & Salz natürlich, Kürbisse (passend zum nahenden Herbst), Sekt, Putzmittel plus Tuch, ein schönes Vogelhäuschen, eine tolle Schubkarre und einen Besen geschmückt mit verschiedenen Werkzeugen, Handschuhen, Kehrschaufel -und Besen, Tee für gute Nerven während der Bauphase und falls alles nicht hilft auch noch ein Fläschchen Schnaps! 😉
Zusätzlich waren auch noch einige potenzielle WeberHaus-Kunden mit unserem WeberHaus-Vor-Ort-Mann anwesend und haben sich alles mal angeschaut und uns auch nach unseren Erfahrungen gefragt.