So nicht, mein Freund!!!

Jetzt ist es passiert!!! 👿

Die Wühlmaus / Schermaus hat uns den Krieg erklärt! Unsere im März / April 2017 gepflanzten Bäume und Sträucher hatten sich letztes Jahr gut bis sehr gut entwickelt. Das Mandelbäumchen ist förmlich explodiert und hatte schon 4m lange „Triebe“, die sich der Sonne entgegen streckten.
Unser Kirschbaum wurde schon in 2017 und noch schlimmer im Jahr 2018 von Blattläusen befallen und war deshalb soetwas wie unser „Sorgenkind“.
Der Apfelbaum trug im letzten Jahr die ersten Früchte. Die genaue Zahl ist mir entfallen, aber es müssen um die 10 – 15 Äpfel gewesen sein, die wir ernten und verzehren durften. Dafür dass der Baum gerade einmal ca. 1,5 Jahre in unserem Garten stand … nicht schlecht.

In diesem Frühling mussten wir den Mandelbaum schon etwas stutzen, da die Triebe viel zu lang wurden. Der Baum stand zu dieser Zeit allerdings schon kurz vor der Blüte bzw. hatte schon einige Blüten geöffnet.
Damit fällt eine Mandelernte wohl flach…
Der Kirschbaum blühte etwas später … aber reichlich. Mittlerweile hängen sogar einige Kirschen am Baum. Wir sind gespannt.
Das Apfelbäumchen hatte bald kleine grüne Knospen. Aber irgendwie wollte es nicht weiter gehen. Merkwürdig.
Der Mandelbaum hatte schon seine Blätter ausgebildet. Der Kirschbaum geblüht. Aber am Apfelbaum tat sich nichts.

Wir dachten uns noch dass es ja eine späte Sorte wäre und Apfelbäume generell später blühen (als Kirsche und Co). Aber irgendwie tat sich selbst Ende April nichts.
Also versorgten wir das Bäumchen mit Baum- und Strauchdünger und warteten weiter ab. Aber es tat sich nichts!
Bei näherer Betrachtung fiel auf, dass einige Stellen mit kleinen Spinnennetzen überzogen waren. Die Blütenansätze waren vertrocknet. Merkwürdig…

Wir zogen gerade in Erwägung, dass der Baum ggf. von Parasiten (z.B. Spinnmilben) befallen sein könnte. 🙁

Als wir den Apfelbaum weiter oben am Holzpflock fixieren wollten und vorher das alte Juteband entfernt hatten, wackelte das Stämmchen bedenklich.
Unser Versuch den Baum mit viel Wasser durch die aktuell doch recht trockene Zeit zu bringen offenbarte dann das Dilemma. Nach wenigen Sekunden des Gießens brach rund um das Bäumchen ein großes Loch auf.
Wir hatten die Wühlmausgang also gefunden. Und der ging rund um das Bäumchen. Mit der Hand konnte man schon unter den Stamm greifen. An der Stelle erwartet man eigentlich massive Wurzeln. Nichts … gar nichts!

So nicht mein Freund! Die Wühlmaus MUSS ausziehen. Anknabbern … von mir aus, aber töten? Grrrrrrr…..

Noch mehr Pflastersteine…

Eigentlich sollte der Artikel „Rasen & Dachüberstand = doofe Kombination“ heißen…
Warum? Lest selbst:

Als wir unseren Rasen gesäht hatten, hatten wir auch den Bereich vor unserem bodentiefen Küchenfenster mit Rasensamen versehen. Und was sollen wir sagen? Der Rasen wuchs dort 1a. Obwohl unser 70cm Dachüberstand verhindert, dass ausreichend Regen dorthin gelangt.
Das war auch im ersten Sommer nach der Saat kein Problem. Alles TOP!

Aber dann kam der Rekordsommer 2018! Obwohl wir diesen Bereich regelmäßig wässerten, ging der Rasen auf den paar Quadratmetern langsam, aber sicher zu Grunde. Im Frühling diesen Jahres waren dann schon die ersten kahlen Stellen zu sehen.
Die zwei sonnigen Wochen an Ostern, gefolgt von den gefühlt unendlich vielen Wochen Regenwetter gaben dem „Rasen“ in dem Bereich offenbar den Rest.
Lange Rede, kurzer Sinn: es sah einfach nicht gut aus.

Und da wir keine Lust hatten dieses Spielchen (Rasen sähen, er wird schön, er stirbt wieder, muss neu gesät werden, etc.) dauerhaft zu betreiben, haben wir beschlossen den Bereich von unserer Terrasse bis zur Hausecke mit kleinen 20 cm x 10 cm Pflastersteinen zu versehen. Eine Blockstufe hatten wir ohnehin schon zwischen Terrasse und Palisadenbeet, das übrigens schon letztes Jahr entstanden ist.

Da das ganze kein „Monsterprojekt“ zu sein schien, kann man das ja auch locker „nebenbei“ machen.
Das lief dann so:

  • Mit dem Auto 3 – 4 Mal zum nahe gelegenen Baumarkt gefahren und den Kofferraum mit Pflastersteinen beladen.
    Zu Hause ausladen und neben der Garage stapeln
  • Noch einmal zum Baumarkt fahren und 7 Säcke Edelsplitt à 25kg kaufen
  • Mit Zollstock und Spaten bewaffnet in den Garten stürmen und im Abstand von ca. 90 cm eine Linie parallel zu den Randsteinen stechen
  • Weitere parallele Linien im Abstand von ungefähr einer Spatenbreite stechen
  • Dann kleinere Quader ausstechen. Nachdem die ersten ausgestochen sind, lassen sich alle Weiteren relativ leicht „abstechen“ und in die Schubkarre laden
  • Den Aushub in einer Ecke das Gartens lagern
  • Mit großer Wasserwaage und Kreide die ungefähre Höhe der Pflasterschicht abzgl. der Dicke des Pflasters am Randstein anzeichnen um die Höhe des Edelsplitts zu markieren…

…um dann festzustellen, dass man -warum auch immer- davon ausgegangen ist, dass die Pflastersteine eine Dicke von 10 cm hätten, was definitiv falsch ist. Es sind 6 cm. 

Grundsätzlich ist das ja kein Problem: man muss die 4cm „Lücke“ einfach auffüllen. Normalerweise nimmt man hierzu entweder den „alten“ Erdaushub (was wir nicht wollten, weil man das nicht verdichtet bekommt), Schotter, der aber mit einer Rüttelplatte (nicht vorhanden) verdichtet werden müsste, oder man nimmt halt einfach Splitt. So wie wir 😉
Zusätzlich haben wir, beim Anblick der ausgehobenen „Grube“ beschlossen den gepflasterten Bereich um die Hausecke, bis zum Wasserhahn gehen zu lassen.

Also…

  • noch 2x in den Baumarkt und den Kofferraum voller Pflastersteine geladen. Wir hatten ursprünglich eh zu wenige gekauft
  • noch 2-3x in den Baumarkt um 20 + x Säcke Splitt zu kaufen. Unfassbar wie sehr man sich verschätzen kann, was die benötigten Mengen angeht
  • Direkt 2 Säcke NoGrow-Fugensand aus dem Baumarkt mitgenommen

Nachdem alles Material bereit lag, konnte der Spaß losgehen:

Das ist jetzt ein von unserer Küche aus aufgenommenes Foto, das den Start der Pflasterarbeiten zeigt. Wir haben uns bewusst für den so genannten Fischgrätenverband entschieden, da es dort keine Verlegerichtung gibt. Man muss sich also beim mehrmaligen Wechsel der Verlegerichtung, also mehreren „Ecken“, nicht darum kümmern, dass man irgendwie um die Ecke kommt. Mit etwas Glück und vorheriger Überlegung muss man auch recht wenig schneiden.

Wie schon angedeutet: wir haben Unmengen an Splitt verbraten. Aus Kostensicht schon pervers, weil wir locker 20 bis 30 Sack Splitt zu je 5 € und ein paar Cent verbraten haben. Für die Summe bekommt man locker einen oder zwei m³ Splitt als Schüttgut geliefert.
Und die Pflastersteine kosten keine 10 € pro m².
Aber gut … hinterher ist man immer schlauer.

Die letzten 50-70 cm „vor“ der Treppenstufe zur Terrasse haben uns auch etwas ausgebremst. Einerseits, da dort noch massenhaft des ungeliebten Recyclingschotters lag (wohin damit???) und andererseits war dort sehr viel „vergraben“: unsere Drainage für die Terrasse begann dort, ein Stromkabel, das die Terrasse umrundet liegt in diesem Bereich und ein Netzwerkkabel, welches zur Überwachungskamera führt lag dort ebenfalls vergraben.

Aber am Ende wird doch alles gut und man ist stolz auf das Geleistete:

Die Bilder sind recht alt und zeigen den Zustand vor dem Schneiden der letzten Pflastersteine und vor der Betonschürze, die noch an den Rand kam um zu verhindern, dass die Steine „wandern“.
Aktuell haben wir noch etwas Erde aufgefüllt und ein paar Rasensamen verstreut, damit alles wieder hübsch wird.
In den nächsten Tagen kommt noch ein Foto vom 100% fertigen „Pfad zur Wasserstelle“ 😉

Happy New Year!

Leute, wie die Zeit vergeht! Schon wieder ist ein Jahr vorbei! Und im letzten Jahr hat sich wieder relativ wenig getan auf unserem Blog. Dafür hat sich im Leben neben dem Haus extrem viel getan, z.B. haben wir beide unseren Job gewechselt.
Die damit verbundenen Veränderungen haben wir doch irgendwie unterschätzt. Irgendwie ändert sich doch mehr. Nicht nur die Adresse, an der sich der Arbeitsplatz befindet…

Das war leider nicht der einzige Punkt, der die Abarbeitung unserer to-do-Liste erschwerte. Pünktlich zum runden Geburtstag hat es mich erwischt:

RückenschmerztablettenDie Bandscheibe! Allerdings traf es mich nicht wie viele, mit einem Schlag, sondern schleichend. Heute weiß ich, dass es wohl daran lag, dass ich an dem kleinen Hang, den wir am Grundstücksende haben, auf den Rücken gefallen bin.
Wir waren dabei neben unsere Terrasse noch ein paar Palisaden zu setzen und haben einen kleinen Graben ausgehoben. Der Aushub wurde per Eimer ans Grundstücksende gebracht. Leider gibt es die geplanten Treppenstufen am Hang noch nicht. Dafür Gras. Das war durch mehrmaliges „zertrampeln“ offenbar irgendwie rutschig geworden.
Insgesamt bin ich 2 Mal ausgerutscht und gefallen. Beide Male auf den Rücken. Und da ich Eimer in den Händen hielt, verlief jeder Sturz ohne den Versuch den Fall abzubremsen. Der zweite Sturz tat dann richtig weh und ich blieb einige Minuten liegen um den Schmerz „wegzuatmen“.
Aber hey… wir sind ja nicht aus Zucker und schon hunderte Male hingefallen und wieder aufgestanden. Was soll’s…

Tage später fing es langsam an… erst ein Stechen in der Hüft- oder Leistengegend. Anfangs nur beim Umdrehen im Bett. Dann kam ein stechender Schmerz beim Aufstehen hinzu. Egal ob aus dem Bett, von der Couch, von einem Stuhl…
Wieder ein paar Tage später war Autofahren eine Qual. Allerdings tat mir nicht der Rücken weh, sondern eher die Hüfte oder der linke Oberschenkel.
Und so ging es munter weiter.
Natürlich NICHT ohne Arztbesuch. Die Hausärztin sprach von einem „Hüftschnupfen“, also einer Entzündung im Hüftgelenk.

Dann ging es ganz schnell: die Nächte wurden kürzer. Ich wurde gegen 4 Uhr wach und ging dann halt früher arbeiten. Dann war es 3 Uhr, 2 Uhr und irgendwann konnte ich nur noch 1-2 Stunden schlafen, bevor mich die Schmerzen aus dem Bett trieben.

Die Orthopädin verschrieb Schmerzmittel und verordnete ein MRT. Bis zu diesem Termin vergingen auch noch einmal anderhalb Wochen. Dann stand die Diagnose fest: 2-facher Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelsäulenbereich 🙁

Und die Schmerzen wollten nicht besser werden. Sitzen, liegen, stehen… irgendwie ging gar nichts. Eine schreckliche Zeit!
Ich denke jeder, der das mal durchmachen „durfte“ weiß wovon ich spreche.

Deshalb sind meine Wünsche für 2019 relativ bescheiden: Gesundheit!
Ohne Gesundheit keine Zeit / Nerven um etwas produktives zu tun.

Deshalb wünschen wir Euch und uns allen für 2019 beste Gesundheit!

 

Die Sache mit den Blaubeeren und Himbeeren

Ach Mensch, eigentlich wollten wir schon längst mal wieder was schreiben, aber wie das so ist, irgendwas ist immer. Neue Jobs, viel los im privaten Umfeld, tolles Wetter, schreibfaul… 😉
Ihr seht man könnte diese Liste noch endlos weiter führen, aber wir wollen ja nun nicht darüber lamentieren, warum wir so lange nicht geschrieben haben, sondern euch mit neuen Bildern versorgen.
Ende letzten Sommers haben wir ein kleines Beet angelegt und haben dort eine Blaubeere und eine Himbeere eingepflanzt. Total lecker, auch wenn die Beeren es meistens gar nicht erst bis in die Küche schaffen, sondern direkt vom Strauch geschnützert werden. Die Himbeere trägt gleich zweimal im Sommer Früchte, was natürlich besonders cool ist.
Dieses Jahr haben wir dann festgestellt, dass die Himbeere wächst und wächst, die Blaubeere aber irgendwie immer kleiner wird und einfach nur krank aussieht. Nachdem wir ein bißchen recherchiert haben, haben wir dann rausgefunden, dass die Himbeer-Triebe eine Art Gift absondern, damit andere Pflanzen eingehen und die Himbeere mehr Platz hat. Also haben wir die Blaubeere umgepflanzt und die Himbeere hat nun genug Platz.
Heute haben wir dann ein Rankgitter befestigt, weil die einzelnen Triebe mittlerweile wirklich lang sind und wenn dann die Beeren dran sind, hängen sie fast auf dem Rasen.
Das Rankgitter war ratzfatz gemacht:

  • 3 (Bambus-) Stäbe ca. 2 m hoch
  • 3 (Bambus-) Stäbe ca. 1,40m hoch
  • Kabelbinder

Links, rechts und mittig der Pflanze jeweils einen langen Stab ca 30-40 cm tief in die Erde setzen. Die äußeren Stäbe sollten leicht schräg sein.
Dann die kurzen Stäbe waagerecht auf verschiedenen Höhen mit den senkrechtstehenden Stäben verbingen. Das geht am Besten mit Kabelbindern.

Am Ende kann man die Kabelbinder noch kürzen und die Ärmchen der Pflanze einfach ein bißchen durch die waagerechten Stäbe wurschteln.
Einfach gemacht und vor allem preisgünstig und variabel zu gestalten.

happy Reformationstag….

Wir wünschen euch allen einen schönen Reformationstag und einen gruseligen Halloweenabend….

Terrassenverlängerung mit kleinem Beet

Schon während der Planung der Pflasterflächen „vor“ dem Haus hatten wir keine Wirkliche Vorstellung darüber, was wir mit der Fläche zwischen unserem Haus und den „neuen“ Nachbarn anfangen sollen. Klar, ein Großteil der Fläche wird schon durch die vorhandene WPC-Terrasse belegt.
Im vorderen Bereich trennt die L-Steinmauer, die wir zur Abstützung der Einfahrt errichten lassen mussten, diesen Bereich vom Rest ab.

Soll heißen: wir reden hier von ca. 15-20m² Fläche. Eigentlich kein Grund um sich großartig Gedanken zu machen. Wir wollten dort in der Zukunft ggf. das Feuerholz für unseren (zukünftigen) Kaminofen lagern und ggf. eine Box für die Terrassenmöbelpolster platzieren. Das war’s dann aber auch.

Hm … Rasen? Und dann wegen den 15m² jedes Mal mit dem Rasenmäher um’s Haus gefahren? Macht das Sinn??? Nicht wirklich…
Der Garten und Landschaftsbauer machte den Vorschlag dort eine schöne Kiesschicht aufzubringen und ggf. noch Trittsteine. Oder Kies und ein paar Gräser…
Schon besser, aber irgendwie war’s auch nicht das, was uns überzeugt hat. Immerhin befindet sich in diesem Bereich auch eine Terrassentür. Und der Höhenunterschied zum Kies wären ca. 25cm. Unschön. Blockstufe davor legen? Hmpf …. ne…

Also haben wir es uns leicht gemacht und die vorhandene WPC Terrasse kurzerhand um
ca. 10m² vergrößert. Dazu musste natürlich wieder etwas Material herangeschafft werden. Aber eigentlich war es nichts Wildes:

Da wir noch einige von den Randsteinen übrig hatten, nahmen wir diese als Auflage für die Stelzlager. Das widerrum würde ich dann doch nicht mehr tun! Die Randsteine sind zwar nahezu gleich „groß“, allerdings variiert deren Dicke enorm. Da sind Toleranzen von 0,5 bis 1cm keine Seltenheit.
Das bedeutet: Du ziehst Deine zukünftige Terrassenfläche plan mit Feinsplitt ab, rollst ein Unkrautvlies aus, platierst voller Tatendrang die Randsteine als Auflage und beginnst dann die Stelzlager zu befestigen und zu justieren…
Und dann geht’s los … irgendwas passt nicht. Also … Wasserwage drauf …
Hä??? Warum liegt die Wasserwage nur auf den ersten Zentimetern auf, hängt dann in der Luft und liegt dann widerrum erneut nur auf den ersten cm des nächsten Steins auf???
(Die Antwort: die Randsteine sind im unteren Bereich meistens minimal dicker als im oberen Bereich. Liegen sie also plan auf dem Boden, denn ist die Oberfläche meistens in irgend eine Richtung schief)

Wir waren schon kurz davor die Randsteine wieder runter zu nehmen und stattdessen doch normale Betonplatten zu holen… a-b-e-r … Kollege Gummihammer war ja auch noch in der Garage.
Damit konnten wir die Stein mühsam so bearbeiten, dass sie doch passend im Splitbett lagen.
Dann nur noch „schnell“ ca. 150 Löcher mit dem Bohrhammer gebohrt um die Stelzlager mit Hilfe von Dübel und Schraube zu befestigen, Aluschiene drüber (ebenfalls befestigen) und irgendwann können dann die WPC-Dielen drauf:
Letzteres geht, wie schon beim ersten Terrassenbau, erstaunlich schnell!
Einzig das ständige Hin- und Hergerenne nervt! Brett holen, anlegen, anzeichnen, zurück, Brett sägen, wieder hinlatschen, anlegen, anbringen ….

Zu guter Letzt kamen noch hübsche Bodeneinbaustrahler rein:
An dieser Stelle kommt eigentlich immer die Frage: für was ist das Loch???
Ganz einfach: hier soll noch ein kleines Beet entstehen, in das wir einen Bambus setzen wollen.
Das konnte sich irgendwie keiner so richtig vorstellen. Und da zwischen „Einbauleuchten gesetzt“ und „Beet fertig“ einige Wochen vergingen, ernteten wir öfter skeptische Blicke.

Im Frühsommer sah das „Loch“ dann so aus:

Wir hatten mit Aluminium L-Profilen eine Umrandung gesetzt, ein 50-60cm tiefes Loch gegraben und mit dickem Unkrautvlies (als keine Wurzelsperre) ausgelegt.
In das Loch kamen Unmengen an Rhododendrenerde und ein Bambus der Sorte Jumbo.
Danach durfte sich der Boden erst einmal setzen, bevor wir nachfüllen durften.

Heute sieht der „kleine“ Jumbo natürlich anders aus. Er ist in nur einem Sommer ordentlich gewachsen. Aus optischen Gründen und zum Schutz vor Unkraut haben wir noch einen 25kg Sack Canadian Slate rund um die Pflanze verteilt.
Leider haben wir kein aktuelles Foto, aber das reichen wir zeitnah nach 😉

Für Alle, die sich fragen was wir mit dem ca. 1m breiten Streifen zwischen Terrasse und den großen L-Steinen vor haben: hier wollten wir im nächsten Jahr (!) ein durchgängiges, aber in der Höhe variierendes „Hochbeet“ erstellen.
Ist schwer zu erklären, aber ich sag’s mal so: irgendwann werden wir es hoffentlich zeigen können … also …. im Jahr 2018 😉

 

Lebenszeichen…

Jaaaaaa, wir leben noch! Viele haben unseren Blog vermutlich schon für tot erklärt, aber noch leben wir 🙂
Und die Lust zu bloggen ist auch noch nicht abhanden gekommen.
Allerdings gibt’s auch in den ersten Jahren (!) nach dem Hausbau weiterhin viel zu tun!
In diesem Jahr haben wir einiges geschafft, von dem wir Euch in den nächsten Wochen berichten möchten.
Da wäre z.B. der langersehnte Rasen im Garten, die gepflasterte Einfahrt, die Terrassenverlängerung, die Gartenpipeline, Elektrik im Garten, ein Dach für den Technikschacht und endlich das erste Bad im eigenen Pool 😀

Je nachdem wie gut / schlecht der Herbst wird, erscheinen hier in unregelmäßigen Abständen weitere Artikel. Sollte es wider Erwarten einen „goldenen Herbst“ geben, dann könnte es sich doch noch etwas hinziehen, denn wir haben auch in diesem Jahr noch ein paar offene Punkte (Bodendecker im hinteren Bereich des Grundstücks, ein Palisadenbeet neben der Terrase und ggf. auch noch die Randsteine zwischen Terrasse und Rasen …

Ihr könnt also gespannt sein 😉

Obstplantage angepflanzt ;-)

Wir haben das tolle Wetter genutzt und unsere „Obstplantage“ gepflanzt.
Okay, okay Obstplantage ist etwas übertrieben, aber wir haben im hinteren Teil des Gartens ein paar Obstbäumchen gepflanzt.
Bestellt haben wir sie in der Baumschule Horstmann und es hat mal wieder alles super geklappt.

Wir sind schon öfter schief angeschaut worden: Wie ihr bestellt eure Pflanzen im Internet??? Klar, anfangs waren wir auch erstmal hier in den einschlägigen Gartenzentren und Baumschulen unterwegs. Aber ehrlich gesagt, sind wir die nicht fündig geworden.
Als wir vor ein paar Jahren die Weißdorn-Pflanzen für unsere Hecke vorne gesucht haben, sind wir wirklich von Pontius zu Pilatus gefahren, aber entweder gab es gar keinen Weißdorn oder die Pflanzen waren uns einfach zu teuer. 50cm hoch und soll dann 14€ kosten?? Puh, das mag sich nicht viel anhören, aber wenn man es dann mal auf die gesamte Fläche und die Pflanzen, die wir dafür brauchen, hochrechnet, dann ist das schon verdammt viel Geld.

Bei Horstmann haben wir 95 Pflanzen als Wurzel-(Ware) dann für je 1,80€ bekommen. Den (enormen) Preisunterschied könnt ihr euch ja selber ausrechnen. Letztlich haben wir gedacht, wir riskieren es einfach mal und wenn die Pflanzen sterben, nicht anwachsen oder einfach furchtbar aussehen, dann müssen wir das unter „schlechte Erfahrung“ abbuchen. Aber wir waren wirklich mehr als positiv überrascht und wir haben mittlerweile schon mehrfach dort bestellt. Die Ware ist immer top verpackt und bisher ist uns noch nichts eingegangen was wir bestellt haben. Das spricht deutlich für die super Qualität. Die Auswahl dort ist riesig und man findet nahe zu alles, was das Pflanzenherz begehrt.
Und so haben wir auch unsere Obstbäumchen dort bestellt:
Eine schwarze Knorpelkirsche, einen Dürkheimer Krachmandel-Baum und einen Herbstapfel ‚Schöner von Herrnhut‘.

Die Winterpause ist vorbei

Okay, komplett ruhig war es bei uns im Winter jetzt nicht, aber nun ist die „Winterruhe“ endgültig vorbei. Nach langem Warten ist endlich unsere Einfahrt gepflastert.
Da wir uns mit dem Nachbarn die Einfahrt teilen, konnten wir mit der Einfahrt nicht weiter machen, so lange das Nachbargrundstück noch nicht fertig bebaut war.
Dann kam noch dazu, dass der Landschaftsgärtner, der unsere Einfahrt pflastern sollte, unheimlich viel zu tun hatte und deswegen unser Projekt immer weiter nach hinten gerückt ist.
Endlich sind die Zeiten der kleinen Splitt-Steinchen im Haus vorbei. Man muß nicht mehr über eine Palette ins Haus latschen und kann sich die 5 Minuten Füsse abtreten (um die kleinen Steinchen schon mal so gut wie möglich abzustreifen) auch sparen.

Letztlich haben wir uns für das Pflaster Tagula Plan in anthrazit von Berding Beton entschieden. So anthrazit wie wir es eigentlich wollten, ist es nun nicht, aber trotzdem gefällt es uns sehr gut. Vorallem aber sind wir froh, dass der Schotter endlich weg ist und wir jetzt nicht mehr so viele kleine Steine mit reinschleppen.

Das Gefälle in Richtung Garage fällt doch geringer aus als erwartet. 😎
Statt die Pflasterfläche bis zu den Kantensteinen / L-Steinen gehen zu lassen, haben wir den Vorschlag unseres Garten- und Landschaftsbauers aufgegriffen. Jetzt endet das Pflaster ca. 40cm vorher. In den schmalen Streifen kommen noch ein paar Spots und ein paar schöne Pflanzen.

Ganz schön krass, was das für einen Unterschied macht, wenn man plötzlich eine gepflasterte Fläche vorm Haus hat und das Provisorium vor der Haustür nach langer Zeit Geschichte ist 😉