Die Sache mit den Blaubeeren und Himbeeren

Ach Mensch, eigentlich wollten wir schon längst mal wieder was schreiben, aber wie das so ist, irgendwas ist immer. Neue Jobs, viel los im privaten Umfeld, tolles Wetter, schreibfaul… 😉
Ihr seht man könnte diese Liste noch endlos weiter führen, aber wir wollen ja nun nicht darüber lamentieren, warum wir so lange nicht geschrieben haben, sondern euch mit neuen Bildern versorgen.
Ende letzten Sommers haben wir ein kleines Beet angelegt und haben dort eine Blaubeere und eine Himbeere eingepflanzt. Total lecker, auch wenn die Beeren es meistens gar nicht erst bis in die Küche schaffen, sondern direkt vom Strauch geschnützert werden. Die Himbeere trägt gleich zweimal im Sommer Früchte, was natürlich besonders cool ist.
Dieses Jahr haben wir dann festgestellt, dass die Himbeere wächst und wächst, die Blaubeere aber irgendwie immer kleiner wird und einfach nur krank aussieht. Nachdem wir ein bißchen recherchiert haben, haben wir dann rausgefunden, dass die Himbeer-Triebe eine Art Gift absondern, damit andere Pflanzen eingehen und die Himbeere mehr Platz hat. Also haben wir die Blaubeere umgepflanzt und die Himbeere hat nun genug Platz.
Heute haben wir dann ein Rankgitter befestigt, weil die einzelnen Triebe mittlerweile wirklich lang sind und wenn dann die Beeren dran sind, hängen sie fast auf dem Rasen.
Das Rankgitter war ratzfatz gemacht:

  • 3 (Bambus-) Stäbe ca. 2 m hoch
  • 3 (Bambus-) Stäbe ca. 1,40m hoch
  • Kabelbinder

Links, rechts und mittig der Pflanze jeweils einen langen Stab ca 30-40 cm tief in die Erde setzen. Die äußeren Stäbe sollten leicht schräg sein.
Dann die kurzen Stäbe waagerecht auf verschiedenen Höhen mit den senkrechtstehenden Stäben verbingen. Das geht am Besten mit Kabelbindern.

Am Ende kann man die Kabelbinder noch kürzen und die Ärmchen der Pflanze einfach ein bißchen durch die waagerechten Stäbe wurschteln.
Einfach gemacht und vor allem preisgünstig und variabel zu gestalten.

Obstplantage angepflanzt ;-)

Wir haben das tolle Wetter genutzt und unsere „Obstplantage“ gepflanzt.
Okay, okay Obstplantage ist etwas übertrieben, aber wir haben im hinteren Teil des Gartens ein paar Obstbäumchen gepflanzt.
Bestellt haben wir sie in der Baumschule Horstmann und es hat mal wieder alles super geklappt.

Wir sind schon öfter schief angeschaut worden: Wie ihr bestellt eure Pflanzen im Internet??? Klar, anfangs waren wir auch erstmal hier in den einschlägigen Gartenzentren und Baumschulen unterwegs. Aber ehrlich gesagt, sind wir die nicht fündig geworden.
Als wir vor ein paar Jahren die Weißdorn-Pflanzen für unsere Hecke vorne gesucht haben, sind wir wirklich von Pontius zu Pilatus gefahren, aber entweder gab es gar keinen Weißdorn oder die Pflanzen waren uns einfach zu teuer. 50cm hoch und soll dann 14€ kosten?? Puh, das mag sich nicht viel anhören, aber wenn man es dann mal auf die gesamte Fläche und die Pflanzen, die wir dafür brauchen, hochrechnet, dann ist das schon verdammt viel Geld.

Bei Horstmann haben wir 95 Pflanzen als Wurzel-(Ware) dann für je 1,80€ bekommen. Den (enormen) Preisunterschied könnt ihr euch ja selber ausrechnen. Letztlich haben wir gedacht, wir riskieren es einfach mal und wenn die Pflanzen sterben, nicht anwachsen oder einfach furchtbar aussehen, dann müssen wir das unter „schlechte Erfahrung“ abbuchen. Aber wir waren wirklich mehr als positiv überrascht und wir haben mittlerweile schon mehrfach dort bestellt. Die Ware ist immer top verpackt und bisher ist uns noch nichts eingegangen was wir bestellt haben. Das spricht deutlich für die super Qualität. Die Auswahl dort ist riesig und man findet nahe zu alles, was das Pflanzenherz begehrt.
Und so haben wir auch unsere Obstbäumchen dort bestellt:
Eine schwarze Knorpelkirsche, einen Dürkheimer Krachmandel-Baum und einen Herbstapfel ‚Schöner von Herrnhut‘.