Schleifen und grundieren

Vergangenen Donnerstag war es soweit: die Firma, die von WeberHaus mit den Spachtelarbeiten beauftragt wurde, meldete „fertig“ und zog ab. Damit sind, bis auf die „Feinarbeiten“ wie z.B. Treppe „auspacken“, Luftein- und Auslässe montieren und Thermostate anbringen im Haus alle WeberHaus Arbeiten abgeschlossen.

Also wenn es nach uns gehen würde, dann dürfte WeberHaus gerne noch mehr machen. Es gibt ja noch einiges zu tun. Aber erstens würde das unser Sparschwein nicht mitmachen und zweitens gehört es ja irgendwie dazu im eigenen Haus etwas selbst zu machen. Allen, denen das noch bevor steht, können wir berichten, dass es eine ganz besondere Bindung schafft, wenn man selbst Hand anlegt.

Aber der Reihe nach: seit dem Wochenende sind wir dabei die Vorarbeiten für die Maler- und Tapezierarbeiten zu leisten. Sprich: wir schleifen mit einem so genannten Schleifgitter die Unebenheiten der verspachtelten Rigipsplatten und grundieren das Ganze mit einem normalen Tiefengrund.
Dabei ist es wie so oft im Leben: der Teufel steckt im Detail! Die gewöhnlichen, ebenen Flächen müssen kaum geschliffen werden. Die Nahtstellen zwischen den Rigipsplatten, die zwangsläufig „dicker“ gespachtelt wurden, müssen gelegentlich nachgeglättet werden. Die meiste Arbeit fällt jedoch an den Kanten z.B. den Übergängen zwischen Wand und Decke an. Und davon haben wir gefühlt unendlich viele!
Welche Mengen man bei den Schleifarbeiten runter schrubbelt, stellt man entweder fest, wenn man sich den Boden ansieht, spätestens jedoch wenn man sich selbst im Spiegel sieht! Man sieht aus wie eine Mischung aus alter Greis und einem Schneeman!

Und dann, wenn man hinsichtlich des gepuderten Haares locker am königichen Hof von Ludwig des 14. einziehen könnte, kommt quasi das Sahnehäubchen: Tiefengrund! Schon mal versucht mit einem Malerpinsel / einem Quast die Decke zu streichen? Ja, es geht – aber am Ende sieht man aus wie ein paniertes Schnitzel (in falscher Reihenfolge)! Erst dick eingepudert, dann ordentlich klebrige Masse drauf!

Aber: wir können stolz vermelden: das OG ist fertig geschliffen und grundiert! In der nächsten Woche kommt das UG dran! Und am kommenden Wochenende sollen dann die ersten Bahnen Tapete an den Wänden bzw. Decken kleben! Vorausgesetzt der Muskelkater spielt mit. 😉

Momentan tut sich generell einiges bei uns!
Der Vinylboden für das OG hätte bereits am Freitag geliefert werden sollen. Leider hat der Spediteur den Hinweis mit der Lieferavise übersehen. Deshalb durfte er feststellen, dass die Lieferadresse eine Baustelle ist und ohne vorherigen Anruf niemand da ist, der die Ware annehmen kann :P. Die Auslieferung soll jetzt kommende Woche nachgeholt werden.
Das Feinsteinzeug für das EG soll kommenden Dienstag geliefert werden. Mitte der Woche kam der erlösende Anruf, dass Steuler die Fliesen wieder produziert und wir sind froh, dass wir hier Geduld bewiesen haben.
Anfang nächster Woche ist vielleicht auch unser Außenputz fertig. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit! Aber unser Haus hat schon einen erste Grundierung in weiß bekommen und wir haben somit erstmals einen kleinen Eindruck vom Endresultat bekommen können.
In der kommenden Woche soll auch das Team der Endmontage anwesend sein – wir sind gespannt…

Jetzt werden wir erst einmal unseren Muskelkater versorgen 😉

4 Gedanken zu „Schleifen und grundieren

  1. Huhu…
    wir haben „nur“ Q1 genommen…finden aber, dass die Arbeiter wirklich nen guten Job gemacht haben. Klar gibt es die eine oder andere Stelle, die wir noch nacharbeiten mußten, aber wir finden, dass die Stufe reicht.
    Zumal bei uns eben eh „nur“ Tapete drüber kommt.
    Lieben Gruß

  2. Super – das ist gut zu hören. Wir werden auch Q1 spachteln lassen und dann ggf. in Eigenleistung Spachteln wo notwendig. Darauf kommt Putz bzw. Tapete, je nach Zimmer. Dann werden wir mal fleißig bei euch verfolgen, wie sich das entwickelt 🙂

  3. Also wir können ja nochmal Fotos online stellen oder euch schicken, wenn euch mal „Nahaufnahmen“ interessieren ;). Die geraden Flächen/Wände sind wirklich nahezu problemfrei…blöd war bei uns der 3.Giebel weil da eben Schrägen sind, bzw. mehrere Kanten und da ist es dann eben teilweise etwas dicker und man muß etwas nach“schmirgeln“. Bei Tapete ist es aber eben auch nicht wirklich dramatisch, wenn man die eine oder andere Stelle übersieht 😉

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