Mistwetter!!!

In den letzten 3 Wochen ist bei uns kaum etwas passiert. Der Grund: das miese Wetter! Irgendwie kommt es uns so vor, als hätte es im September nur geregnet. Jedenfalls waren kaum trockene, geschweige denn sonnige Tage dabei. Und somit konnten wir die Arbeiten an den Außenanlagen nicht angehen.

Dabei wäre es so wichtig, dass es so langsam mal vorwärts geht: der Grünstreifen vorm Haus mit der so genannten „schützenswerten Hecke“ muss angelegt werden. Da stehen die Pflänzchen jetzt schon knapp 2 Wochen in ihren kleinen Töpfchen und warten darauf ein- bzw. ausgepflanzt zu werden. Das ging die ganze Zeit jedoch noch nicht, da der Grünstreifen erst noch von ca. 1m hohen Unkraut befreit werden musste. Da gab es Brombeere (da war sie wieder), Disteln, Brennnesseln und irgendetwas das aussieht wie eine Raps- oder Senfpflanze und wahnsinnig schnell wächst.
Dumm nur, wenn das Wetter so mies ist, dass man im unkrautfreien Bereich bis zu den Knöcheln im Matsch versinkt.
Die Idee, das bei der Lieferung der Weißdornpflanzen beiliegende Stroh als Trittunterlage zu verwenden, fiel unter die Kategorie „nette Idee, aber völlig umsonst“.
Nach jedem Regenschauer standen richtige Pfützen in den von den Schuhen hinterlassenen Erdlöchern.
Da hilft nur eins: warten 🙁

Rindenmulch vor teilweise vom Unkraut befreitem Grünstreifen

Rindenmulch vor teilweise vom Unkraut befreitem Grünstreifen

Ähnlich kompliziert wird es bei der Terrasse. Da liegt das Material (WPC-Dielen, etc.) in der Garage und blockiert einen Stellplatz.
Zuvor müssten wir noch das Schotterbett abrütteln / verdichten. Bevor das gemacht werden kann, müssen wir noch den Spritzschutz mit dem restlichen Kies + Unkrautvlies versehen. Das macht im Regen allerdings auch keinen Spaß. Zumal der Kies vorrangig für den Streifen zwischen „schützenswerter Hecke“ und Garage vorgesehen ist.

Der ITler nennt das Deadlock. Der normale Mensch sagt Zwickmühle dazu. Da kommst Du erst raus, wenn der Admin (ITler) bzw. Wettergott (normale Mensch) eingreift.
Das kommende Wochenende soll ja ganz gut werden. Hoffen wir mal, dass es tatsächlich so kommt…

7 Gedanken zu „Mistwetter!!!

  1. Hallo ihr zwei,
    Ich hoffe, ihr konntet die letzten sonnigen Tage für eure Außenanlagen nutzen.
    Ich hätte eine Frage an euch. Wir interessieren uns für ein Grundstück in eurem Baugebiet. Am Dienstag treffe ich mich auch mit dem Anbieter Vorort. Jetzt habe ich von einer Freundin aus Unna gehört, dass das Baugebiet in einem „Sumpfgebiet“ liegt und das daher die Bebauung schwierig wäre. Wisst ihr da was zu? Ist das so? Und falls ja, was müssten wir beim Bau beachten?
    Ich freue mich auf eure Antwort.
    VG Tanja

    • Hallo Tanja,

      als Sumpfgebiet würde ich unser Baugebiet nicht bezeichnen. Trotzdem hat die Freundin nicht ganz unrecht. Der ganze Ort liegt ja eher im Tal mit dem Bach bzw. den Bächen als quasi tiefsten Punkt. In Höhenmetern ausgedrückt liegt unser Haus bzw. die Oberkante der Bodenplatte schätzungsweise 3-4m über dem normalen Wasserstand des Bachs. Deshalb ist das Grundwasser / Stauwasser auch nicht weit entfernt. Im restlichen Baugebiet (jenseits des Bachs) geht’s ja leicht bergauf. Deshalb könnte man vermuten, dass das Grundwasser tiefer liegt, je weiter das Grundstück vom Bach entfernt liegt. Allerdings zieht sich der flache Hang, an dessen Ende das Baugebiet liegt, eine gefühlte Ewigkeit hin. Und da der Boden in diese Region offenbar sehr lehmig ist, scheint das Niederschlagswasser unterirdisch, entlang der Lehmschicht in Richtung tiefsten Punkt zu fließen. Deshalb ist der Boden ab 2-3m Tiefe auch im „oberen“ Bereich des Baugebiets oft feucht. Da ein Keller unter diesen Voraussetzungen nur als so genannte „weiße Wanne“ dauerhaft trocken zu halten ist, haben nur sehr wenige Nachbarn mit Keller gebaut.
      Falls Ihr mit Keller plant, dann würde ich mir das gut überlegen oder einen unabhängigen Sachverständigen heranziehen und mich nicht auf die Aussagen von grundstücksvertreibenden Personen verlassen. Das wäre meine ganz persönliche Meinung.
      Hinzu kommt, dass -wie mittlerweile fast überall- das so genannte Oberflächenwasser (vom Dach und von gepflasterten Bereichen) oberflächlich abgeleitet werden muss. Das bringt natürlich weitere Feuchtigkeit ins Gebiet.

      Das klingt jetzt alles abschreckend. 🙂
      Soooooooo schlimm ist das alles gar nicht. Wir haben im Sommer noch eine Drainage in unserem Garten angelegt, damit der Rasen in 2016 aus Rasen wird und keine Mooszucht. Das war’s dann aber auch.
      Ansonsten gibt’s mit Ausnahme der weißen Wanne bei Bau mit Keller nichts spezielles zu beachten.
      Falls Ihr noch Fragen habt –> einfach noch mal melden. Im Zweifelsfall telefonieren wir einfach mal kurz 😉

  2. Hallo nochmal,
    hatte euch gestern geschrieben und bin nicht sicher, ob es geklappt hat, Computer (oder Bediener?) spinnt manchmal.
    Ist meine Nachricht von gestern angekommen?
    VG Tanja

  3. Hallo Jochen,
    Vielen Dank für deine Beschreibung der Waschtischunterschränke, da ich das gleiche Problem habe, können uns deine Beschreibung und die tollen Bilder gut helfen.
    Jetzt muss ich das ganze nur noch sägen. Danke und Grüße aus Frankfurt

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