Warten & Zeit für weitere Überlegungen

Eigentlich wußten wir es schon seit längerem, aber jetzt ist es fix: aus unserem anfänglichem Traum innerhalb von 12 Monaten nach Unterzeichnung des Werksvertrags ins neue Haus umzuziehen wird es nichts!
Nachdem die Erstellung der Bauantragsunterlagen wesentlich länger gedauert hat als wir dachten, sind wir von unserem gesteckten Ziel „Einzug im Spätsommer“ abgewichen und wären schon froh gewesen wenn das Haus im August soweit fertig gewesen wäre, dass wir mit den Restarbeiten hätten loslegen können.
Nach der Ablehnung unseres ersten Bauantrags wurde uns auch diese Illusion genommen: das Haus kommt definitiv erst NACH den WeberHaus Werksferien und somit erst im September!

Um den frühstmöglichen Termin im September zu erhalten haben wir etwas Streß gemacht und versuchen gerade alle offenen Punkte (Bankbürgschaft, Versicherungsnachweise, etc.) abzuhaken, damit wir schnellstmöglich einen offiziellen Termin vom Werk genannt bekommen.
Ab dann heißt es dann „Countdown läuft“ 🙂

Bis dahin bleibt dann noch genügend Zeit, um sich mit anderen Themen zu beschäftigen. Etwa „wie gestalten wir eigentlich den Vorgarten?“ oder „lohnt sich Öko-drain Pflaster bzw. gibt’s da überhaupt hübsche Steine?“

Der Hauptpunkt mit dem wir uns beschäftigen ist allerdings ein anderer. Wir dürfen oder müssen unser Oberflächenwasser in den ca. 25 – 30m entfernten Bach leiten. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist – darüber sind wir uns noch nicht im Klaren. 😉
Allerdings ändert das nichts an der Tatsache, dass wir unser Regenwasser durch ein langes Rohr bis zum Bach leiten müssen. Da liegt es doch nahe, dass man irgendwo auf diesem Weg eine Zisterne verbuddelt um sich die optisch unschönen Regentonne zu sparen.
Bei der weiteren Beschäftigung mit dem Thema kommt man unweigerlich zum Punkt Regenwassernutzung für WCs und Waschmaschine. Als Laie glaubt man gar nicht was es da alles zu beachten und zu entscheiden gibt.
Stand heute:
Die hausinterne Verrohrung um das Zisternenwasser auch für WC’s und Waschmaschine zu nutzen, werden wir definitiv ab Werk mit einbauen lassen. So sind wir auf der sicheren Seite, wenn wir in 1-2 Jahren das Wasser aus der Zisterne nicht mehr nur für den Garten nutzen wollen.

Bei der Größe der Zisterne sind wir derzeit noch unsicher. Von mir aus gerne 12.000 Liter, aber ich denke das ist zu viel 😀
Aber was ist besser: eine Betonzisterne oder doch eher aus Kunststoff? Was für ein Filter? Schwimmende Pumpe??? Schwierig!
Bisherige Tendenzen: Betonzisterne mit externem, großem Filter und schwimmender Wasseraufnahme. Bei der Größe sind wir uns noch nicht sicher, aber da der Garten damit zumindest teilweise mitbewässert werden soll, tendieren wir aktuell zu 5.000 Liter.

Ander formuliert: Anregungen, Kommentare und Erfahrungsberichte sind gerne gesehen!  🙂

3 Gedanken zu „Warten & Zeit für weitere Überlegungen

  1. Hallo, wegen den Terminen habn wi das gleiche Problem wie ihr… Es war auch von Anfang an abgesprochen, dass im September der Umzug stattfindet. Dann haben sich die Ausstattungsberatung und andere Termine wg. Baugenehmigung einiges nach hinten verschoben. Weber sagte zu uns, dass wir uns melden sollen sobald die Kellerdecke betniert wird, dann werden wir eingetaktet.
    Mittlerweile steht der Keller, heute wird alles betoniert. Aber letzte Wche wurde schon einmal grob gesagt, dass unser Haus wohl in der ersten September-Woche kommt (nach den Werksferien). Da wir jedoch die neuen Fenster, die nah den Werksferen nur noch verbaut werden nicht wollen haben wir jetzt ein kleines Problem. Weber hat uns angeboten für ca. 250 Euro Aufpreis die neuen fenster zu bekommen, jedoch sind wir nicht bereit etwas dafür zu bezahlen. Heute mittag werde ich nochmal nachhaken was jetzt Sache ist… es bleiben zwei Möglichkeiten: entweder wir werden vor die Werksferien geschoben oder wir bekommen die Fenster ohne Aufpreis…
    Zahlt ihr was für die Fenster? Oder bekommt ihr sie ohne Aufpreis?

    MfG Alex

    • Hallo,
      nein, wir haben uns gegen die Fenstererhöhung entschieden. Bei ca. 250 € Aufpreis wären wir ggf. noch schwach geworden, aber bei uns waren es 950 € und dazu gleich ein paar Ausnahmen (Lichtband in der Küche, Fenster an der Treppe, 2 Rettungsfenster im OG, etc.).
      Die knapp 1000 € Mehrkosten haben wir lieber für die hausinternen Vorbereitungen für die Regenwassernutzung an WCs und Waschmaschine herangezogen.

      Wir haben letztens gehört, dass WeberHaus aktuell eine Vorlaufzeit von ca. 16 Wochen hat; d.h. vom Zeitpunkt an dem alles geklärt ist bis zum Fertigungstermin im Werk vergehen ca. 16 Wochen. Gerade wenn man das weiß ist es um so unverständlicher, dass es in diesem Jahr Werksferien gibt.
      Auf der anderen Seite kann man’s aber auch verstehen. Immerhin müssen die Anlagen und Maschinen auch mal gewartet werden und Umstellungen wie das mit den Fenstern müssen ja auch technisch umgesetzt werden.

      Unsere Hoffnung ist, dass der Start der „16-Wochen-Uhr“ möglichst bald stattfindet und unser Haus dann im September kommt. Also nach den Werksferien. Und ob wir dann die 8cm höheren Fenster bekommen oder nicht, darauf legen wir eigentlich keinen großen Wert!

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